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Artikel und Hintergründe zum Thema

Robotik-Trends

Marvin Meyke,

Diese Top 5 Robotik-Trends sollten Sie 2024 kennen

Rund 3,9 Millionen Industrie-Roboter sind derzeit weltweit im Einsatz. Die International Federation of Robotics hat untersucht, welche Trends die Robotik und Automatisierung im Jahr 2024 prägen werden.

Robotik-Trends: Diese fünf werden 2024 entscheidend prägen. © International Federation of Robotics

1. Machine Learning und  Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz gewinnt in der Robotik und Automation an Bedeutung. Generative KI – mit Online-Tools wie ChatGPT bekannt geworden –  spielt hier eine entscheidende Rolle. Hersteller entwickeln generative KI-gesteuerte Schnittstellen. So sollen Roboter intuitiver programmiert werden können. Der entscheidende Vorteil dabei: Anwender können mit natürlicher Sprache anstelle von Code "programmieren". Ein weiteres Beispiel: KI, die Leistungsdaten von Robotern analysiert, um den zukünftigen Zustand von Anlagen zu ermitteln. Durch vorausschauende Wartung können  Kosten für Ausfallzeiten eingespart werden.

2. Cobots: Mensch-Maschine-Kollaboration wird immer wichtiger

Die Mensch-Roboter-Kollaboration ist weiterhin ein Trend. Die Fortschritte bei der Entwicklung von Sensoren, Bildverarbeitungstechnologien und intelligenten Greifern machen es möglich, dass Roboter in Echtzeit auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren. So wird sichereres Arbeiten von Mensch und Maschine in der Robotik möglich. Aufgaben wie schweres Heben, repetitive Bewegungen oder Arbeiten in gefährlichen Umgebungen übernimmt so der Roboter.

3. Mobile Manipulatoren: ein wichtiger Robotik-Trend

Mobile Manipulatoren kombinieren die Mobilität von Roboterplattformen mit der Geschicklichkeit von Manipulatorarmen. Durch die Ausstattung mit Sensoren und Kameras können diese Roboter Inspektionen und Wartungsarbeiten an Maschinen und Anlagen durchführen. Diese Maschinen können zudem unmittelbar mit menschlichen Arbeitskräften zusammenarbeiten.

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4. Digitale Zwillinge: Simulationen helfen zu optimieren

Roboter werden in Fabriken zunehmend digital integriert. Deshalb werden sogenannte Digitale Zwillinge immer wichtiger. Die virtuellen Abbilder spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Leistung physischer Systeme zu verbessern. Mit ihrer Hilfe können Simulationen durchgeführt und wahrscheinliche Ergebnisse vorhergesagt werden. Als Computermodell lässt sich der Zwilling unter Stressbedingungen testen und verändern, ohne Verschleiß oder ein Sicherheitsrisiko.

5. Humanoide Roboter: Menschenähnliches Design 

Menschenähnliches Design ist ein weiterer Trend der Robotik. Sogenannte Humanoide sind in der Lage, die ein breites Aufgabenspektrum in verschiedenen Arbeitsfeldern zu übernehmen. Sie können flexibel in Arbeitsumgebungen eingesetzt zu werden, die eigentlich für Menschen geschaffen wurden. Sie lassen sich einfach in bestehende Infrastrukturen integrieren. 

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