Raupenkran auf See

Marvin Meyke,

Stena Line verschifft 165 Tonnen-Kran

Am 29. Dezember 2020 stach die Stena Germanica von Kiel aus mit einem 165 Tonnen schweren Raupenkran an Bordgen Göteborg in See. Flexible Schiffe, Spezialausrüstung und Know-How stehen hinter dem Projekt.

© Stena Line

Bis zu 125 Meter hoch kann der Raupenkran je nach Ausfertigung werden, den Stena Line als Projektladung kurz vor Jahresende nach Schweden verschiffte. Aufgrund der Größe wurde die Baumaschine in 27 Bestandteilen zerlegt in einem Zeitraum von knapp zwei Wochen mit neun Lkw von ihren verschiedenen Herstellungsorten aus nach Kiel geliefert. Im Hafen angekommen luden ein halbes Dutzend Hafenarbeiter die Bestandteile des Krans auf sieben der Stena Line-eigenen Zugmaschinen um, die jeweils bis zu 45 Tonnen tragen und an Bord bringen können.

"Projektladung wie diese verlangt größte Sorgfalt, Planung und effizientes Projektmanagement. Wenn, wie hier, alle Rädchen ineinandergreifen, vergehen für einen europaweiten Transport eines so riesigen Krans von der Fabrikhalle bis zur Tür des Kunden gerade einmal vier Wochen. Unsere Kollegen aus der Shipping Logistics-Abteilung haben die Erfahrung und das Fachwissen, um auch solche nicht alltäglichen Projektanfragen effizient planen zu können. Auf unseren Schiffen sind Übergrößen, Schwerlasten und Lademaßüberschreitungen glücklicherweise kein Problem", kommentierte Katrin Verner, Freight Commercial Manager Stena Line das Transport-Projekt.

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