Maritime Wirtschaft
Kartellverdacht: Durchsuchungen bei Hapag-Lloyd und Maersk
Hamburg, 18.05. - Ungemach für die Reedereien: Wie die "Welt" berichtet, sind vor kurzem die Firmenzentralen der Reedereien Hapag-Lloyd und Hamburg Süd von Fahndern der EU-Kommission durchsucht worden. Der Anfangsverdacht lautet auf Preisabsprachen, was dem Kartellrecht widersprechen würde. Als dritte Reederei ist Maersk ebenfalls von den Razzien heimgesucht wurden, alle drei Unternehmen bestätigten die Durchsuchungen. Wie sich die Ermittlungen weiterentwickeln, ist schwer vorauszusehen. Dem Vernehmen nach steht der Linienverkehr von und nach Europa im Fadenkreuz der Fahnder. Lutz Lauenroth, stellvertretender Chefredakteur der "DVZ", kommentierte den Vorgang am 19. Mai in der "DVZ" wie folgt: "Die aktuellen Marktentwicklungen in der Containerschifffahrt lassen aber darauf schließen, dass sich diese Untersuchung als Sturm im Wasserglas entpuppt." ms





