Maritime Wirtschaft

Martin Schrüfer,

Hapag-Lloyd geht es besser

Hamburg, 09.08.13 - Das sind doch mal gute Nachrichten: Hapag-Lloyd hat im zweiten Quartal 2013 ein positives Konzernergebnis in Höhe von 20,9 Millionen Euro erzielt. Das ist ein Anfang.

Im Vorjahresquartal lag das Konzernergebnis noch bei 7,3 Millionen Euro Miesen. Das operative Ergebnis lag bei 66,7 Millionen Euro gegenüber 30,8 Millionen Euro im zweiten Quartal 2012. Der Umsatz war im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil, die Transportmengen wuchsen leicht einstellig. Das Problem bleiben aber nach wie vor die Frachtraten, die hehren Pläne der Branche, diese zu erhöhen und dies am Markt auch durchzusetzen, klappen noch nicht wirklich. So sank laut Hapag-Lloyds Pressemitteilung die durchschnittliche Frachtrate auf 1.499 Dollar pro TEU, im Vorjahr waren es 1594 Dollar pro TEU. Man ist also allgemein wie speziell auch Hapag-llyd noch weit davon entfernt, wieder gutes Geld zu verdienen.

Der Bunkerpreis machte den Hamburgern diesmal nicht ganz so viel Sorgen - er sank im Jahresvergleich von 694 Dollar/Tonne auf 622 Dollar/Tonne. Man vergisst aber auch nicht darauf hinzweisen, dass die Tonne Sprit für die Schiffe Anfang 2009 noch bei rund 200 Dollar gelegen hatte. Von den Plänen oder dem Nichtplanen einer Fusion mit Hamburg Süd liest man in der Pressemitteilung nichts. ms

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