Schwergut-Logistik

Marvin Meyke,

Gustav Seeland macht Hamburger S-Bahn fit

Bei einem Großprojekt zur Erneuerung der Hamburger S-Bahn war Gustav Seeland maßgeblich am Austausch der Eisenbahnbrücke über die Bille am Bullerdeich beteiligt.

© Gustav Seeland

Die über 100 Jahre alte Stahlktruktion zwischen den S-Bahnstationen Rothenburgsort und Billwerder-Moorfleet musste innerhalb kürzester Zeit ab- und wieder aufgebaut werden: Um die Behinderung für Fahrgäste auf den Linien S2 und S21 möglichst gering zu halten, erfolgte der Umbau in nur zwei Wochen. Allein für den Abbau der Brücke hatte Gustav Seeland drei Tage vorgesehen.

Die Demontage und den Abtransport der alten Brücke stellte die Spezialisten vor Herausforderungen. Der Abbau der Brückenüberführung erfolgte sowohl von der Land- als auch von der Wasserseite aus.

Um eine schnelle Demontage zu gewährleisten, wurde die 1902 gebaute Brücke zunächst in drei Teile getrennt. Die drei Elemente wurden wasserseitig mit dem Kran auf Schwimmpontons gehoben und abtransportiert. Die besondere Schwierigkeit des Auftrages besteht aber im Abbau und Abtransport des Mittelteils der Brücke. Ein auf einem Ponton verankerter 500-Tonnen-Kran musste das 40 Tonnen schwere Brückenelement heben und verladen. Zur Absicherung der Lasten und zum Stützen des Pontons kamen hydraulische Stützpfeiler zum Einsatz. Damit ist ausgeschlossen, dass sich der schwimmende Kranponton nicht unter Last aufschaukelt und umkippt.

Nach der Verladung wurden die alten Brückenteile auf Schwimmpontons zur Verschrottung in den Hamburger Hafen geschleppt. Für das Großprojekt hat Gustav Seeland den Einsatz von zwei Spezialkränen mit einer Traglast von jeweils rund 220 Tonnen und einen 60-Tonnen-Bremmswagen mit einer Zugkraft von 80 Tonnen vorgesehen. Die Montage des Hubmastes für den 500-Tonnen-Kran erfolgte auf dem Kranponton von der Landseite aus. Zur Abwicklung des Auftrages stellt Gustav Seeland 12 Schwergut- und Montagespezialisten mit entsprechendem Know-how ab.

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"Die Planung und Durchführung dieses umfangreichen Projektes erfordert höchste Präzision. Auch für die Spezialisten von Gustav Seeland stellt dies keine leichte Aufgabe dar. Bei dem engen Zeitfenster, den großen Lasten und der Montage vom Wasser aus ist vieles zu beachten. Insbesondere darf auch die Sicherheit bei einer so komplexen Aufgabe nicht zu kurz kommen!.," so Johann Evers, Geschäftsführer von Gustav Seeland.

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