Fachmesse in Leipzig

Martin Schrüfer,

Gefahrgut & Gefahrstoff wieder am Start

Die Fachmesse Gefahrgut & Gefahrstoff geht vom 9. bis 11. April auf der Leipziger Messe in die nächste Runde. Für die zweite Ausgabe der europäischen Branchenplattform gibt es einen guten Zuspruch.

© Messe Leipzig

Bereits die Premiere der Gefahrgut & Gefahrstoff im November 2017 überzeugte sowohl Aussteller als auch Besucher. „Das Gesamtpaket – bestehend aus einer attraktiven Ausstellung mit einem guten Querschnitt der Branche, qualitativ hochwertigen Besuchern und einem praxisorientierten Fachprogramm – hat die Premiere der Gefahrgut & Gefahrstoff zu einem Erfolg gemacht“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Mit der zweiten Ausgabe entwickeln wir unsere Fachmesse gezielt weiter und werden den Weg zum wichtigsten Branchentreffpunkt für Gefahrgut- und Gefahrstoff-Logistik fortführen.“

Vom 9. bis 11. April treffen sich Anbieter und Anwender, Logistikentscheider und Sicherheitsverantwortliche auf der Leipziger Messe zur zweiten Ausgabe der europäischen Branchenplattform. Der Anmeldestand der vermieteten Ausstellungsfläche liegt bereits deutlich über dem Endergebnis der Messepremiere. Projektdirektor Matthias Kober erklärt: „Mit dem Anmeldestand sind wir sehr zufrieden. Neben den zahlreichen Wiederbeteiligungen freuen wir uns über interessante Neuaussteller in allen Angebotsbereichen.“

Marktführer und Neuaussteller in allen Angebotsbereichen

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Die Ausstellung findet im April 2019 in Halle 2 der Leipziger Messe statt. Dort zeigen die Aussteller ein breites Angebot an Lösungen, Produkten und Dienstleistungen für den Gefahrguttransport, die Lagerung, die innerbetriebliche Logistik von Gefahrstoffen und die maximale Sicherheit im Umgang mit hochsensiblen Gütern und Stoffen.

In allen Angebotsbereichen der Gefahrgut & Gefahrstoff sind Marktführer vertreten – darunter Dachser, Finsterwalder sowie Rhenus & Hellmann (Transport- und Logistikleistungen), Becker Umweltdienste und REMONDIS Industrie Service (Entsorgung), Dräger Safety und Stöbich Brandschutz (Sicherheit), asecos, DENIOS, Linde Material Handling sowie Protectoplus (Intralogistik), AST Kunststoffverarbeitung, DOLAV, Söhner Kunststofftechnik und die Schweizer Müller AG (Verpackung), Rainer Ladungssicherungstechnik und Zurrpack (Ladungssicherung) sowie der TÜV SÜD und der TÜV Rheinland.

EASA übernimmt ideelle Trägerschaft der Fachmesse

Erstmals unterstützt die European Association of dangerous goods Safety Advisers (EASA) die Leipziger Messe mit der Übernahme der ideellen Trägerschaft bei der Vorbereitung und Durchführung der Fachmesse. „Wir freuen uns, mit der EASA einen internationalen Partner für die Gefahrgut & Gefahrstoff an unserer Seite zu haben. Die neue Kooperation bestätigt die hohe Nachfrage nach einem Treffpunkt und einer Kommunikationsplattform für die Branche in Europa“, berichtet Geschäftsführer Markus Geisenberger. „Die Kooperation mit der EASA ist ein wichtiger Meilenstein, um die Fachmesse international aufzustellen und als wichtigsten europäischen Branchentreff zu etablieren.“

Als einen Schritt dorthin wird die jährliche Generalversammlung der EASA in 2019 während der Gefahrgut & Gefahrstoff in Leipzig ausgerichtet. Die internationale Besucherkommunikation zur Fachmesse wird dadurch in den 20 Mitgliedsländern des europäischen Dachverbandes maßgeblich gefördert. Abgerundet wird das Engagement des Verbandes durch einen eigenen Messestand, an dem sich Fachbesucher über die Aufgaben und Funktionen der EASA informieren können und der zudem als Kommunikationstreffpunkt für das internationale Fachpublikum dient.

Die Fachmesse Gefahrgut & Gefahrstoff bietet den Besuchern ein breitgefächertes Ausstellungsangebot und überzeugt darüber hinaus mit ihrem Fachprogramm. Lösungsorientierte Inhalte mit einem klaren Fokus auf den fachlichen Mehrwert sind die Grundlage der verschiedenen Veranstaltungsformate, darunter zertifizierte Schulungen und Weiterbildungsseminare.

Um den Austausch innerhalb der Branche zu fördern, lädt zum Beispiel das Offene Forum in Halle 2 zu Vorträgen, Produktvorführungen, Praxis-Demonstrationen und Diskussionsrunden ein. Experten vermitteln dabei detaillierte Einblicke in aktuelle Themen der Gefahrgut-Transportlogistik, der Gefahrstoff-Intralogistik und für die maximale Sicherheit aller Prozesse.

Neu im Fachprogramm: „European Dangerous Goods Days“

Neu im Fachprogramm der Messe sind die „European Dangerous Goods Days“ am 10. und 11. April, die mit Unterstützung der EASA veranstaltet werden. Namhafte Referenten aus mehreren europäischen Ländern werden unter anderem die ab 2019 gültigen Änderungen der internationalen Regelwerke ADR, RID, IMDG-Code und IATA DGR vorstellen, den Transport von Lithium-Batterien thematisieren und die Frage beantworten, was ein Gefahrgutbeauftragter zu Transporten von explosiven und radioaktiven Gütern wissen muss.

Die international renommierten Referenten vermitteln in ihren englischsprachigen Vorträgen den Status quo und wagen zudem den Blick über den Tellerrand. „Gefahrgutbeauftragte aus ganz Europa erhalten mit der Veranstaltung die Chance, sich fortzubilden und ein internationales Netzwerk zu knüpfen, aber auch Impulse zur Fortentwicklung des Regelwerkes zu geben. Die Gefahrgutbeauftragten sind die Garanten der Sicherheit bei der Beförderung gefährlicher Güter – und die ist unteilbar. Gerade bei der grenzüberschreitenden Beförderung gefährlicher Güter gilt: Ohne Zusammenarbeit geht nichts“, sagt Prof. Dr. Norbert Müller, Global Dangerous Goods Coordinator bei der Schenker AG und ehemaliger Präsident der EASA, der federführend für die Inhalte der „European Dangerous Goods Days“ ist.

Für die bevorstehende Ausgabe der Gefahrgut & Gefahrstoff ist der Angebotsbereich Abfall und Entsorgung als wichtiger Bestandteil der Logistikkette neu in der Nomenklatur enthalten. Dazu passend feiert das Forum Sonderabfallentsorgung, das von der bvse-recyconsult GmbH im Auftrag des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) ausgerichtet wird, seine Premiere. Dabei stehen unter anderem die öffentlichen Messeforen „Stoffpotenziale gefährlicher Abfälle“ am 10. April und „Umgang mit Gefahrstoffen“ am 11. April im Fokus.

Gefahrgutverband Deutschland mit drei Vortragsblöcken

Der Gefahrgutverband Deutschland (GGVD) beteiligt sich in diesem Jahr mit drei Vortragsblöcken am Fachprogramm. Am 9. April steht der Vortragsblock „ADR und GbV“ auf der Tagesordnung. Dabei werden unter anderem die Themen „Anforderungen an Gefahrgutverpackungen“ und „Der Gefahrgutbeauftragte heute – Aufgaben und deren Bewältigung“ beleuchtet. Der zweite Vortragsblock unter dem Motto „RID und Binnenschiff“ wird am 10. April durchgeführt und behandelt zum Beispiel neben der Beförderung gefährlicher Güter mit Binnenschiffen sowie in Kesselwagen, Tanks und Wagen auch das Sprengstoffgesetz in Deutschland. Am letzten Messetag erwartet die Teilnehmer der dritte Vortragsblock „IMDG und IATA“, der zum Beispiel die Vorträge „Gefahrgut-Check am Airport – Mängel und Ursachen“ oder „Wartung, Reparatur und Wiederaufarbeitung (Herstellung) von Kombinations-IBC“ beinhaltet.

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