Lager- & Kommissioniertechnik

Jahrelange Zusammenarbeit trägt neue Früchte

Die Lagerkapazitäten sind erschöpft: Mit diesem Problem hat sich der Hersteller von Schaltergriffen und Bauteilen Hurst+Schröder auseinandergesetzt. Dabei war die letzte Lagererweiterung erst 2010 erfolgt. Diese wurde bereits durch den Regalhersteller Julius vom Hofe realisiert. So lag es nahe, dass auch die zweite Erweiterung mit hofe durchgeführt werden sollte.

Lagererweiterung
Lagererweiterung: Bei dem Hersteller von Schaltergriffen und elektrotechnischen Bauteilen Hurst + Schröder GmbH, schaffte das Unternehmen hofe Regalsysteme weiteren Lagerplatz durch eine Brücke, die zwei Stahlbaubühnen verbindet. Fotos: hofe

Das Unternehmen Hurst+Schröder stellt Schaltergriffe und Display-Anzeigen für Haushaltsgeräte und andere elektronische Baugruppen her. Üblicherweise werden die Teile kundenspezifisch gefertigt und zeitnah versendet. Das erklärt, warum das Fertigwarenlager nur rund ein Drittel der 1.200 Quadratmeter großen Lagerhalle einnimmt. Die restlichen zwei Drittel werden für Einzelteile und das Einkaufslager benötigt. Die Lagerhalle besteht aus Palettenregalen mit rund 1.050 Stellplätzen und wird durch Fachbodenregale ergänzt. Zudem sind im Lagerbereich auch die Arbeitsplätze für den Wareneingang und den Versand untergebracht.

Eine Brücke verbindet Alt und Neu

Lager- & Kommissioniertechnik: Jahrelange Zusammenarbeit trägt neue Früchte
Mit der Lagererweiterung durch eine weitere Stahlbaubühne konnte der Raum für Arbeitsplätze und Auslieferungsware erhalten bleiben.

Die erste Erweiterung der Lagerfläche war im Jahr 2010 fällig. Nachdem der Regalhersteller Julius vom Hofe das neue Lager von Hurst+Schröder mit Pallettenregalen ausstattete, wandte man sich wieder an den Lieferanten. Weil kein weiterer Raum zur Verfügung stand und Wareneingang und Versand nicht verlagert werden konnten, entschied sich das Unternehmen für eine Stahlbaubühne. Diese wurde passgenau an die räumlichen Gegebenheiten und den Platzbedarf gefertigt und in das bestehende Lager integriert. So wurden die ersten 200 Quadratmeter zusätzliche Lagerfläche geschaffen. Doch nur sechs Jahre später sind die Lagerkapazitäten erneut ausgeschöpft. Der Lagerleiter Philipp Lorei erklärt: „Das stetige Wachstum des Unternehmens macht diesen Schritt unausweichlich. Auch haben wir bis vor kurzem Faltkartons als Verpackung verwendet. Doch jetzt verwenden wir eine neue Kartonage, die das Dreifache an Volumen benötigt.“

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Da sich die räumlichen Gegebenheiten nicht geändert haben und die stationären Arbeitsplätze sowie die Stellplätze für den Versand bestehen bleiben sollten, musste eine weitere Lösung gefunden werden, die auf alle Belange Rücksicht nimmt.

Gelungene Integration der neuen Elemente

„hofe Regalsysteme bot uns die Lösung einer zweiten Stahlbaubühne an. Um das Lager wirklich optimal zu nutzen, sollen beide Bühnen miteinander verbunden werden“, so Lorei. Die räumlichen Gegebenheiten wie Hallensäulen, Deckenhöhe und die vorhandenen Palettenregale ließen nicht viel Gestaltungsfreiraum bei der Planung zu. Unter Berücksichtigung der Kundenvorgaben wurde die zweite Bühne passgenau gefertigt und aufgestellt. Eine Brücke verbindet die beiden Bühnen. Die Integration der beiden neuen Elemente hat so gut geklappt, dass ein Unterschied von Alt zu Neu nicht erkennbar ist.

„hofe Regalsysteme bot uns die Lösung einer zweiten Stahlbaubühne an. Um das Lager wirklich optimal zu nutzen, sollten beide Bühnen miteinander verbunden werden“

Philipp Lorei Lagerleiter bei Hurst+Schröder

LED-Leuchten sorgen für Helligkeit im Lager

Bei der Planung hat man darauf geachtet, dass die Arbeitsplätze hell erleuchtet sind und eine gleichmäßige Lichtstreuung erzielt wird. Deswegen hat man moderne, energiesparende LED-Leuchtmittel im unteren Bühnenbereich verwendet. Sie sorgen für taghelle Lichtverhältnisse. So ist es auch gelungen, einen dunklen Tunnel im Bühnenbereich zu vermeiden und die Beleuchtung in das restliche Hallenlicht zu integrieren.

Mit der Komplettierung von Fachbodenregalen im Obergeschoss der Stahlbaubühne konnte der Wunsch nach weiteren Lagermöglichkeiten abgedeckt werden. „Eine Aufgabestation für Paletten ließ sich gut integrieren, sodass wir unser Verpackungslager in der neuen oberen Etage unterbringen“, erklärt der Lagerleiter Philipp Lorei. Mit der Errichtung der zweiten Bühne konnten die Abteilungen Versand, Wareneingang und interner Materialfluss im unteren Bereich erhalten bleiben, so dass die Arbeitsabläufe bei Hurst+Schröder unverändert bleiben konnten.

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