Ergänzung zur ganzheitlichen FTS-Integration
Ein Gateway für Fahrerlose Transportsysteme
Auf der diesjährigen Logimat präsentierte K.Hartwall erstmals sein neues multi-konnektives Gateway "A-Gate" für seine Fahrerlosen Transportsysteme (FTS). Mit diesem Produkt veröffentlicht das finnische Unternehmen eine Software-Lösung, die als zentraler Bestandteil innerhalb eines Gesamtsystems bestehend aus Flottenmanagement, unterschiedlichen Fahrzeugen der A-Mate Produktfamilie oder auch peripheren Geräten die diversen Kommunikationsprotokolle verarbeitet, übersetzt und weitergibt.
Anwender stehen oft vor der Herausforderung, dass innerhalb eines Fahrerlosen Transportsystems neben den eigentlichen FTS insbesondere deren Verbindung zu weiteren Komponenten, wie etwa übergeordneten ERP-Systemen, universellen Flottenmanagern oder peripheren Geräten (Brandmeldeanlagen oder Sensoren), hergestellt werden muss.
Da jedes System oder Gerät oft eine eigene Kommunikationssprache benutzt, ist deren Verarbeitung und Übersetzung zu anderen Komponenten des Gesamtsystems aufwendig.
Eigenes Gateway
Um Kunden bei dieser Herausforderung zu unterstützen, hat K.Hartwall seine eigene Software A-Gate auf den Markt gebracht und hebt damit seine Fahrerlosen Transportsysteme der A-Mate-Serie auf ein komplett neues Level.
Mit Hilfe des A-Gate können Anwender unter anderem auf folgende Funktionalitäten zurückgreifen:
•Interaktion mit unterschiedlichen Software-Komponenten – von ERP-Systemen über (universelle) Flottenmanager bis hin zu jeglicher Art von peripheren Geräten – zur Überwachung von Zuständen
•Einfache und intuitive Erzeugung und Ausführung von Transportaufträgen
•Zentrales Instandhaltungs-Management für die vorhandene A-Mate-Flotte
"Unser A-Gate bietet unseren Kunden eine ideale Ergänzung zur ganzheitlichen Integration von Fahrerlosen Transportsystemen, indem es zahlreiche Funktionalitäten in einer intuitiven und benutzerfreundlichen virtuellen Oberfläche bündelt", ergänzt Aaron Zimmerer, Product Owner AGV / AMR bei K.Hartwall.
Keine separate IT-Infrastruktur notwendig
Das A-Gate ist so konzipiert, dass keine separate IT-Infrastruktur in Form von Servern oder Rechnern notwendig ist. Die auf "Docker" basierende Installation der Software kann demnach auf der gleichen IT-Infrastruktur erfolgen, auf der auch andere Software-Komponenten für den FTS-Anwendungsfall betrieben werden. Einzige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation zu jeglichen im Prozess involvierten Komponenten ist ein gemeinsam genutztes Netzwerk.
"Damit zahlreiche unterschiedliche Hard- und Softwarekomponenten über unser A-Gate zuverlässig kommunizieren können, werden Kommunikationsprotokolle wie zum Beispiel REST, TCP/IP oder MQTT unterstützt", erläutert Sebastian Hellfeld, Produktentwickler des A-Gate. "Dadurch eröffnet sich unseren Kunden die Möglichkeit, verschiedenste Komponenten über das A-Gate in das Gesamtsystem einzubinden."
Eine einfache und intuitive Bedienoberfläche unterstützt die Kunden dabei, den Überblick über alle im Gesamtsystem vorhandenen Komponenten zu behalten. Darüber hinaus können mittels "Drag-and Drop" Aktionen auf Basis von Ein- oder Ausgangssignalen von Komponenten erzeugt und durchgeführt werden, ohne die Software der beteiligten Komponente zu öffnen.
Neben dem Zugriff auf eine zentrale Dokumentenablage wird die Bedienoberfläche durch eine Übersicht über den Zustand der A-Mate-Flotte abgerundet. Hierbei werden nicht nur aktuelle Informationen über den jeweiligen Zustand, sondern zum Beispiel auch Informationen über die nächste anstehende Wartung angezeigt und auf Wunsch direkt an den K.Hartwall-Support weitergeleitet.










