Flurförderzeuge
Skalierbar automatisieren in der Intralogistik: Still präsentiert Lösungen in Antwerpen
Automatisierte Prozesslösungen in der Intralogistik – unabhängig von Größe und Finanzkraft eines Unternehmens – das möchte Still mit seinem niedrigschwelligen Zugang zu Automatisierung ermöglichen. Auf einer internationalen Presseveranstaltung am 29. Januar im belgischen Antwerpen stellte der Hamburger Intralogistiker entsprechende Lösungen vor.
Im Kion Automation Center von Still in Antwerpen werden unter anderem Kundenprojekte betreut, Trainings abgehalten, sowie Hard- und Softwareentwicklung betrieben. Am 29. Januar erhielt die internationale Fachpresse dort Einblicke in das Automatisierungsportfolio des Anbieters.
Mythen über die Automatisierung halten Unternehmen ab
Die Gründe, das Thema Automatisierung in der Intralogistik voranzutreiben sind zahlreich - vom zunehmenden Fachkräftemangel, bis hin zur Prozessqualität. „Wir bei Still sind der festen Überzeugung, dass die Automatisierung für die Intralogistik große Chancen bietet“, erklärt Still Geschäftsführer Dr. Florian Heydenreich. „Was ihrer Skalierung aktuell noch in erster Linie im Wege steht, sind sich hartnäckig haltende Mythen von großen Einstiegshürden, hohen Kosten, komplexer Handhabung und fehlender Betreuung. Sie hindern gerade kleinere Unternehmen oftmals daran, sich auf das Innovationsthema Automatisierung einzulassen. Und das, obwohl – unter den richtigen Voraussetzungen und mit dem passenden Partner – heute jedes Unternehmen automatisieren kann.“
Skalierbarkeit und standardisierte Lösungen spielen zentrale Rolle
Damit Prozesse erfolgreich, langfristig und ausfallsicher automatisiert werden können, bedarf es etablierter Technologien sowie skalierbarer und standardisierter Lösungen, die auch in bestehenden Lagerlayouts zuverlässig arbeiten. Sie reduzieren nicht nur Ausfallrisiken, sondern ermöglichen dank standardisierter Komponenten und Schnittstellen einen schnellen Service.
Skalierbare Lösungen ebnen zudem auch kleinen Unternehmen einen unkomplizierten Einstieg in die Automatisierung. Ebenso entscheidend ist – sowohl auf der Anbieter- als auch auf der Kundenseite – ein tiefgehendes Verständnis dafür, dass Automatisierung ein langfristiger Prozess ist und nicht selten mit einem umfassenden Wandel im Unternehmen einhergeht. Entsprechend wichtig sind fundierte Planung und Beratung durch einen erfahrenen Partner von Anfang an, beginnend mit der Ausschreibung und der Definition des Lastenhefts mit allen Anforderungen und tatsächlichen Gegebenheiten – denn dies ist die Basis des gesamten Projekts. „Eine große Fehlerquelle aktueller Automatisierungsprojekte ist der Faktor Mensch. Wenn Automatisierungsprojekte heute scheitern oder mit Fehlern behaftet sind, liegt dies fast immer an einer unzureichenden Vorbereitung, Planung und Kommunikation – und nicht an der Technologie“, erklärt Dr. Heydenreich.
Das Ziel: führender Komplettanbieter smarter Automatisierungslösungen werden
Komplettanbieter wie Still fokussieren sich nicht auf einzelne Produkte, sondern auf die Entwicklung passgenauer Lösungen, die den gesamten Materialfluss eines Kunden langfristig effizient, prozesssicher und resilient machen sollen – unabhängig von seiner Größe und der Komplexität seiner Anwendungen. Hier will Still sich mit Blick auf die nahe Zukunft noch stärker positionieren. „Wir wollen der führende Komplettanbieter für smarte Automatisierungslösungen werden, von der Beratung über die Hard- und Software bis zum Service“, kündigt Dr. Heydenreich an. „Dabei decken wir das gesamte Spektrum der Prozessautomatisierung ab, von kleinen Unternehmen ohne Automatisierungserfahrung bis zu global agierenden Konzernen, von kleinsten Lösungen mit nur einem Fahrzeug bis zu komplexen Großprojekten.“
Die technologische Basis der skalierbaren Automatisierung ist die Software von Still. Das modulare System basiert auf standardisierten Komponenten und ist in zwei aufeinander aufbauenden Varianten verfügbar: Für kleine Projekte mit wenigen Fahrzeugen und moderaten Anforderungen an die ausgeführten Tätigkeiten nutzt Still die Einstiegsvariante iGo easy. Sie erlaubt eine schnelle und einfache Implementierung sowie eine intuitive Handhabung auch ohne Automatisierungserfahrung. Bei komplexen Automatisierungsprojekten, bei denen eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeuge und Systeme orchestriert werden soll, um komplette Materialflüsse automatisiert abzubilden, kommt iGo systems zum Einsatz. Die Kompatibilität beider Lösungen stellt sicher, dass Kunden ihre Automatisierung jederzeit stufenlos skalieren können.
Dabei sind auch die Einbindung von Partnerprodukten, die Steuerung von Still Fahrzeugen über Fremdsoftware oder die Anbindung an übergelagerte Systeme dank des Still iGo flow und der standardisierten Schnittstelle VDA 5050, die Still sukzessive in alle automatisierten Fahrzeuge integriert, problemlos möglich.











