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Konjunkturumfrage – Trotz politischer Krisen ist die Branche zuversichtlich

Konjunkturumfrage

Die Unternehmer blicken ausnahmslos optimistisch in Richtung 2017. Manche sind vorsichtig optimistisch, was die gesamte Konjunkturentwicklung in Deutschland angeht, aber für das eigene Unternehmen geht der Daumen durchweg nach oben. Ein stabiles Wachstum im kommenden Jahr – davon gehen die meisten der von uns befragten Experten aus. Für das eigene Unternehmen und für die Intralogistikbranche insgesamt ist man unisono der Meinung: Es geht weiter aufwärts. Gerade die zunehmende Digitalisierung, die Automatisierung und das weiter boomende E-Commerce-Geschäft sorgen dafür, dass die Anbieter mit großem Optimismus auf das kommende Jahr blicken. Dennoch: Manch einer schlägt eher nachdenkliche Töne an. Das ist auch nicht verwunderlich. Genannt werden die unsichere politische Lage in der Türkei und in Russland. Und natürlich sind die Wahlen in den USA und der Brexit Unsicherheitsfaktoren, die sich auf die wirtschaftliche Lage auswirken können. Wie stark, das weiß heute noch keiner so genau. Auch der Wettbewerbsdruck aus China ist zu spüren. Insgesamt blicken die Unternehmen zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2016 und sind überzeugt, dass sich diese Entwicklung auch im Jahr 2017 fortsetzen wird. Es ist davon auszugehen, dass sich die Welle der „Industrie-4.0-Bewegung“ weiterhin positiv auf die Intralogistik-Geschäfte auswirken wird. Warum sich die Unternehmer gut aufgestellt fühlen – das lesen Sie hier im Detail.

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Konjunkturtrend

Materialfluss bat die teilnehmenden Manager, die Konjunkturerwartungen in ihrem Unternehmen, in ihrer Branche und in Deutschland allgemein einzuschätzen. Diese Einschätzung wandeln wir in Pfeile um:

Anton Software: Trend zur noch stärkeren Automatisierung

Dr. Manfred Steins, Geschäftsführer Anton Software
Dr. Manfred Steins, Geschäftsführer Anton Software

Unser Versandsystem EVA wurde im letzten Jahr auf modernste Technolo­gien umgestellt. EVA7 ist modular aufgebaut, verknüpft Versand- und Exportfunktionen und bietet ein hohes Maß an Standardisierung bei gleichzeitiger Flexibilität. EVA7 ermöglicht nun eine sehr hohe Performance und Stabilität sowie noch besseren Datenschutz. Seit dem Launch von EVA7 verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach Umstellungen unserer Bestandskunden und haben sehr gute Aussichten an Neu-Projekten. Auch die Anzahl an verfügbaren Paketdienst- und Speditionsmodulen (knapp 100) ist weiter angestiegen. Durch CETA wird der Bedarf an Präferenzkalkulationen steigen. Wir bieten ein intelligentes EVA-Stand-Alone-Modul dafür an und rechnen deshalb auch in diesem Bereich mit weiteren Projekten. Wir sehen einen Trend zur noch stärkeren Automatisierung im Versand und Export. EVA7 ist für hochperformante, automatisch arbeitende Systeme im Versandbereich gut gerüstet. Automatisch arbeitende Zusatzfunktionen wie Frachtkostenermittlung oder Frachtrechnungs­prüfung runden das System ab.

anton

Apex Supply Chain Technologies: Beweisen, dass es auch anders geht

Apex Supply Chain Technologies hat eine Rekordzahl an automatisierten Ausgabesystemen für Unternehmen in ganz Europa eingesetzt, um Lösungen für betriebliche Herausforderungen zu liefern. Unsere Technologie ist ein Beispiel für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge (IoT). Diese neuen Trends mögen anfänglich überwältigend und unerreichbar erscheinen oder auch unpraktisch für die Low-Tech-Prozesse innerhalb von Lieferketten; Apex beweist jedoch, dass es anders geht. Um unseren Kunden dabei zu helfen, innovativ zu werden, arbeiten wir eng mit ihnen zusammen. Dadurch haben wir Möglichkeiten für Prozessverbesserungen in Bereichen erkannt, die unsere Kunden noch nicht berücksichtigt haben. Dieser Fokus hat unseren Erfolg, samt unserer Expansion nach Frankreich und Polen, gestärkt; unterstützt von unseren Niederlassungen in Deutschland und Großbritannien sowie unserem Hauptsitz in den USA. Für 2017 erwarten wir eine stetige Steigerung der Nachfrage nach unseren Lösungen für viele Einsatzbereiche. Unser innovativer Ansatz setzt eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden voraus.

Julian Adams
Julian Adams, Managing Director Apex Supply Chain Technologies Ltd.

Bayern Innovativ: Katalysator ist die Digitalisierung

apex

Lean Management ist ein entscheidender wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Seit zehn Jahren stellen wir innovative Ansätze und Lösungen für schlanke Prozesse in den Mittelpunkt unseres Kooperationsforums „Schlanker Materialfluss“. Das Thema Lean hat im Laufe dieser Zeit nichts an Bedeutung eingebüßt. Gewandelt haben sich die Lösungsansätze, ganzheitliche Betrachtungsweisen sind heute Standard. Gleichzeitig hat sich der Kreis derer, die ein aktives Lean Management betreiben, vergrößert. Effiziente Materialflüsse beschäftigen nicht nur große Konzerne, sondern zunehmend mittlere und kleine Unternehmen. Katalysator ist die Digitalisierung. Sie ermöglicht die Steuerung komplexer Informationsflüsse in Echtzeit und bindet Innovationen ein. Gerade an dieser Stelle erwarten wir wieder neue Impulse, die wir 2017 im Kooperationsforum aufgreifen werden. Wir werden mit dem Aufbau einer digitalen Plattform für selbstorganisierende und dynamische Netzwerke beginnen. Ziel ist es, unterschiedlichste Branchen und Technologien zu verknüpfen. Hier sehen wir auch beim „Schlanken Materialfluss“ neue Chancen für Unternehmen.


Beumer Group: Nachhaltig konkurrenzfähig bleiben

Frank Hoppe
Frank Hoppe, Projektmanager Bayern Innovativ

2016 war für uns wieder ein erfolgreiches Jahr. Wir konnten spannende Projekte generieren und umsetzen und sind international weiterhin sehr gut aufgestellt. Daher sehen wir auch positiv auf das kommende Jahr. Überhaupt ist die Intralogistik eine Wachstumsbranche. Das liegt insbesondere daran, dass wir auf Trends entsprechend reagieren können – zum Beispiel bei unseren Kunden im E-Commerce. Wer als Online-Händler nachhaltig konkurrenzfähig bleiben und weitere Zielgruppen erschließen will, muss sich mit individuellen Zustellzeiten, der Atomisierung von Sendungen oder auch der zunehmenden Automation auseinandersetzen. Damit wird die Intralogistik immer komplexer. Um diese zunehmende Komplexität in der Logistik zu beherrschen, ist immer mehr Informationstechnik (IT) erforderlich. Als Systemanbieter statten wir unsere Anlagen von Beginn an mit intelligenter IT aus und bieten dem Anwender einen klaren Mehrwert, mit dem er sich deutlich vom Wettbewerb absetzen kann.

bayern

BITO-Lagertechnik Bittmann: Stabiles Wachstum erwartet

Die Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH kann auch in 2016 wieder an das Umsatzrekordjahr 2015 anknüpfen. Darüber hinaus ist der Auftragsbestand gegenüber dem des Vorjahres noch weiter gestiegen. Sicher ist die gesamtwirtschaftliche Einschätzung aufgrund der vielen politischen Unsicherheiten schwierig – wobei wir aber im Bereich Lagertechnik auch für 2017 ein stabiles Wachstum sehen. Bito wird mit neuen Produkten, einer herausragenden Beratung und der weiteren Internationalisierung unseres Unternehmens auch in 2017 mit dem Umsatzwachstum über dem Branchendurchschnitt liegen. Grundsätzlich stellen wir unser Angebot an Lösungen – mit einem für die Kunden rechnerisch nachweisbarem, echten Mehrwert – und unsere hohe Beratungskompetenz noch stärker in den Fokus. In 2017 erfolgt die Einführung des LEO Locative – des am einfachsten zu bedienenden automatisierten Behältertransporter am Markt. Zudem ergänzen wir die extrem leise, leichtgängige Behälterserie Bito XL-Motion um zwei Modelle. Einzigartig ist nach wie vor unser ergonomischer Klappbehälter Bito EQ.

Thomas Wiesmann
Thomas Wiesmann, Diector Sales Logistic Systems der Beumer Group

Compass Logistics International: Weltkonjunktur „on hold“

beumer

Waren die letzten zwei Jahre in unserem Unternehmen von einer ungebremsten Wachstumsphase geprägt, spüren wir heute in vielen Ländern und Logistikbereichen abwartende Zurückhaltung. Vielversprechende Projekte und die Weltkonjunktur sind „on hold“. Ursache dafür ist zum einen der Preisverfall auf den Rohstoffmärkten, die sich bislang noch nicht von der Talfahrt erholt haben. Auf der anderen Seite ist eine neue Weichenstellung in der Weltpolitik zu beobachten, die in einigen Ländern zu Protektionismus führen wird. Für den freien Handel von Waren und Dienstleistungen sind dies vorerst keine Idealvoraussetzungen. Ausgleichend wirkt sich für uns aus, dass wir mit 52 Standorten in 22 Ländern vertreten sind: Teilmärkte und einzelne Regionen entwickeln sich unterschiedlich und tragen am Ende zu einem positiven Ergebnis bei. Wir werden 2017 unsere Präsenz in den Wachstumsregionen ausbauen und unser Konzept „25/8“ umsetzen, mit dem wir einen durchgängigen Qualitäts- und Dienstleistungsstandard in unserer Gruppe setzen wollen. Auch die Digitalisierung ist Bestandteil dieses Konzepts.


Crown: Weniger dynamische Märkte bieten Chancen

Winfried Schmuck
Winfried Schmuck, Geschäftsführer Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH

Der Markt für die Produkte unserer Branche erreicht weltweit Rekordhöhen. Man könnte meinen, dass nun ein zyklusbedingter Konjunkturabschwung folgen müsste. Nicht alle Märkte sind jedoch gleichermaßen stark gewachsen. Weniger dynamische Märkte bieten nach wie vor Wachstumschancen. Zudem fördert der Trend zur Industrie 4.0 bzw. zum Internet der Dinge auch den Bedarf an Austauschprodukten, die die Vorteile der digitalen Vernetzung ausschöpfen. Diese Faktoren stimmen mich vorsichtig optimistisch, dass unsere Branche zumindest im nächsten Jahr das derzeit hohe Niveau beibehalten kann. Crown ist bestens positioniert, um das technologiebedingte Wachstum zu nutzen. Wir haben unsere Produkte kontinuierlich weiterentwickelt und unsere Leistungen im Bereich des Flottenmanagements stetig ausgebaut. Mit unserem multifunktionalen Produkt, der Crown Insite Produktivitätssuite, gewinnen wir stetig neue Kunden hinzu, und unsere Bestandskunden bleiben uns weiterhin treu, weil wir unser Versprechen, die Gesamtbetriebskosten ihrer Staplerflotten zu senken, auch halten können.“

bito

Daifuku: Industrie 4.0 ist der entscheidende Ansatz

Die Märkte wie China, Brasilien oder USA legen zu. Es bleibt spannend zu beobachten, welche Auswirkungen ein Brexit, die politischen Entwicklungen in Russland und der Türkei auf den europäischen Intralogistikmarkt haben werden. Die Nachfrager erkennen, dass eine intelligente, automatisierte und vernetzte Intralogistik letztlich grundlegend ist, um im internationalen Wettbewerb entscheidende Vorteile zu haben: sichere und stabile Prozesse, höhere Transparenz und Verfügbarkeit, schnellere Lieferbereitschaft und bessere Lieferqualität. Die Industrie 4.0 ist hier der entscheidende Ansatz. Daifuku ist breit und solide aufgestellt, so dass wir sehr optimistisch in die Zukunft blicken können. Daifuku entwickelte den Flächenportalroboter SPDR (sprich: Spider), der für das Lagern, Puffern und Verketten von Kleinteilegebinden eingesetzt werden kann. Der Flächenportalroboter SPDR ist eine sehr leistungsstarke und kompakte Lösung für alle Lager- und Sortieraufgaben.

Michael Müller
Michael Müller, CEO Compass Logistics International AG

Dambach Lagersysteme: Wettbewerbsdruck aus China

compass

Die Konjunkturerwartungen im Bereich der Intralogistik werden weiterhin positiv gesehen. Jedoch ist mit einer Abschwächung der Erwartungen zu rechnen. Dies wird insbesondere verursacht durch die politischen Unsicherheiten und der zunehmende Wettbewerbsdruck aus China. Unser Unternehmen hat sein Produktportfolio im Umfeld der Lagertechnik ausgebaut und bringt dieses stufig in den Markt, so dass wir unabhängig vom konjunkturellen Umfeld mit einer Weiterentwicklung des Unternehmens rechnen. Durch die Integration einer eigenen Fördertechnik in unser Produktportfolio sind wir in der Lage, die Schnittstelle zwischen Regalbediengerät und Vorzone zielgerichtet zu vereinfachen und die Leistungen zu erhöhen. Die Leistung der RBG im Palettenbereich wird weiterhin steigen und zunehmend werden Shuttle auch in der Palettentechnik eingesetzt. Das neue Dambach Energiemanagementkonzept verringert wesentlich den Energieverbrauch und reduziert die Installationskosten. Die Anlage wird in ihren life time costs wirtschaftlicher.


Denipro: Mit Systemlösungen punkten

Ken Dufford
Ken Dufford, Vice President Europe Crown

Für 2017 erwarten wir einen sehr positiven Geschäftsverlauf. Unser Unternehmen hat die Nachteile des harten Schweizer Franken und die Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten zu Jahresbeginn 2016 erstaunlich schnell weggesteckt. Wir gehen von einer stabilen Entwicklung im Euroraum aus, unserem mit Abstand wichtigsten Markt. Dort werden der anhaltende E-Commerce-Boom und der Trend zur Digitalisierung in nächster Zeit für Wachstum sorgen. Parallel dazu sind wir gerade dabei, uns in Schwellenländern wie Indien zu etablieren. Deshalb rechnen wir uns gute Chancen aus, auch im nächsten Jahr weiter zu wachsen. Dabei werden wir den eingeschlagenen Kurs hin zum Systemanbieter konsequent fortführen. Als Systemanbieter haben wir bessere Möglichkeiten, unser Innovationspotenzial im direkten Austausch mit dem Endabnehmer zu entfalten. Neben Qualität und starkem Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kunden punkten wir mit Produkten, die neue Lösungen bieten. Das jüngste Beispiel dafür ist der denisort, der Prozesse wie Transportieren, Sortieren und Kommissionieren in einem einzigen System vereinigt.

crown

Dexion: Stabiles Geschäft erwartet

Trotz verhaltener Wachstumsprognosen für das Jahr 2017 und der Krise im Euroraum samt Brexit blicken wir optimistisch in das kommende Jahr. Nach einem überdurchschnittlich guten Auftragseingang in 2016 rechnen wir auch in 2017 mit einem stabilen Geschäft. Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken, d. h. wir bieten dem Kunden ein hohes Qualitätsniveau, individuelle Kundenlösungen, flexible Systeme und Produktinnovationen. Mit unserem Produktmix aus statischen Regalsystemen und dynamischen Lagersystemen, wie z. B. unseren Verschieberegalanlagen, Lagerliften und Umlauflagern bieten wir unseren Kunden eine Vielzahl an Möglichkeiten. Prozesse im Lager müssen immer schlanker, schneller, sicherer und effizienter werden, das heißt der Automatisierungsgrad wird weiter zunehmen. Auch der demografische Wandel in der Gesellschaft wird zunehmend eine Rolle spielen. Industrie 4.0 ist auf dem Vormarsch. Raumsparende Technik, dynamische und flexible Lagersysteme, IT-gesteuert in Kombination mit fahrerloser und energieeffizienter Kommissionier- und Fördertechnik bilden die Zukunft der Lagertechnik.

Rainer Joost
Rainer Joost, Business Development Manager Daifuku

Eisenmann Anlagenbau: Automobilzulieferer eröffnen Möglichkeiten

daifuku

Nach einem mehr als soliden Geschäftsjahr 2016 mit hohem Auftragseingang blicken wir sehr zuversichtlich ins kommende Jahr auf gleichbleibend gutem Niveau. Schon zum jetzigen Zeitpunkt haben wir vielversprechende Projekte identifiziert, vor allem in unserem traditionell starken Marktsegment Food & Beverage. Des Weiteren eröffnen sich auch im Segment der Automobilzulieferer Möglichkeiten. Geographisch betrachtet stabilisiert sich neben Europa unser Standbein in China, und insofern sich die Rahmenbedingungen nicht gravierend verändern werden, bleiben auch die USA weiterhin wichtig für uns. Ein bedeutsames Thema – nicht nur über unser gesamtes Unternehmen, sondern über alle Branchen hinweg – bleibt mit immer stärkerem Fokus die Digitalisierung in der Produktion. Damit einher geht vor allem in der Fördertechnik der Trend weg von starren Materialflusssystemen, hin zu immer flexibleren Konzepten. Neben unserer hoch performanten Fördertechnik liegt unsere Stärke in der professionellen Projektierung und Ausführung anspruchsvoller Automatisierungslösungen.


European Pallet Association e.V. (EPAL): Das Maß der Dinge in der Supply Chain

Dr. Roland Thumm
Dr. Roland Thumm, Geschäftsführer Dambach Lagersysteme

Die European Pallet Association erwartet für 2016 in punkto Produktion und Reparatur von EPAL-Paletten den nächsten Best-Ever. Wir unterstützen die Unternehmen in der Reduzierung ihres Carbon Food Prints, da eine EPAL Europalette bereits in der Produktion 27,5 kg CO2 einspart, vorwiegend aus nachhaltig angebautem Holz hergestellt wird, repariert und vollständig recycled werden kann. Der Blick in die Zukunft in Bezug auf die Konjunktur-Erwartungen 2017 zeigt eine eher verhaltene Tendenz, da vor allem die Folgen des Brexit nicht einzuschätzen sind. Wir sind überzeugt von unseren qualitativ hochwertigen Produkten, die eine hohe Sicherheit in allen logistischen Abläufen sicherstellen. EPAL wird seine „Nr. 1“ am Markt behaupten und noch weiter ausbauen, indem EPAL konsequent gegen Palettenfälscher und gegen untermaßige und nicht der Norm entsprechend durchgeführte Produk­tionen und Reparaturen vorgehen wird. Darüber hinaus wird das weltweite Netz der EPAL-Lizenznehmer noch weiter und dichter – insbesondere in Ost-Europa und dem Mittleren Osten – ausgebaut.

dambach

Euroexpo: Herausforderung ist der digitale Wandel

Die LogiMAT wird auch im nächsten Jahr der größte Branchentreffpunkt weltweit sein. Weil die sich zurzeit im Bau befindliche Halle 10 mit weiteren 15.000 m2 erst in 2018 zur Verfügung steht, sind einem Wachstum in 2017 natürliche Grenzen gesetzt. Wesentliche Treiber der Intralogistik sind der E-Commerce, das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 und die durchgängige Digitalisierung der Prozesse. Investitionen in diesen Bereichen werden den jeweiligen Branchensegmenten auch in den kommenden Jahren ein solides Wachstum bieten. Wir sehen es als unsere Kernaufgabe an, die richtigen Partner an einem zentralen Marktplatz zusammenzuführen und innovative Lösungsangebote aufzuzeigen. Wir wollen und wollten uns nie mit Wettbewerbern vergleichen, denn die LogiMAT hatte von Anfang an ein eigenes Konzept. Sie ist eine „Arbeitsmesse der kurzen Wege“. Vor Ort schätzen gerade Entscheidungsträger mit engem Zeitfenster die klare Struktur der Ausstellungsbereiche. Das ist der Mehrwert, den wir seit nunmehr 15 Jahren bieten.

Jens Kirchhoff
Jens Kirchhoff, CEO Denipro AG

Ferag: Als Systemanbieter fest etablieren

denipro

2017 wird für die Ferag AG ein sehr wichtiges Jahr, in das wir mit großer Zuversicht und positiven Konjunkturerwartungen gehen. Denn wir werden unser vor drei Jahren begonnenes Engagement im Bereich Intralogistik und Materialfluss nochmals verstärken. Gleichzeitig feiern wir in diesem Jahr unser 60-jähriges Firmenjubiläum als weltweiter Technologieführer für Druckweiterverarbeitung und Fördertechnik für die grafische Industrie. Frühzeitig auf aktuelle Markttrends und neue Anforderungen zu reagieren, gehört für Ferag zur gelebten Innovationskultur. Mit diesen Tugenden wollen wir auch im Themenfeld Überkopf-Fördern, Puffern, Verarbeiten, Sortieren und Kommissionieren punkten. So bauen wir 2017 das Skyfall-System im Hinblick auf verschiedene Automotive- und andere Industrieanwendungen weiter aus. Schon jetzt bietet unsere Skyfall-Hängefördertechnologie Pluspunkte wie hohe Energieeffizienz, einfache Skalierbarkeit und hohe Anpassungsfähigkeit für die Installation in Bestandsimmobilien. Hinzu kommt die anerkannt hohe Qualität und – gleichsam Schweizer – Präzision unserer Systeme und Anlagen.


Getac Technology: Steigende Nachfrage nach robusten Tablet-PCs

Arne Strehlke, Country Manager Dexion
Arne Strehlke, Country Manager Dexion

Mit über 25 Jahren Erfahrung ist Getac derzeit die am schnellsten wachsende Marke im Bereich robuster Computer. Mit unserer breiten Produktpalette an Notebooks und Tablets sind wir außer in Transport und Logistik in vielen weiteren Branchen vertreten. Da wir der einzige Anbieter robuster Computer sind, der die Geräte komplett inhouse entwickelt und herstellt, haben wir großen Spielraum, um die Robustheit schon von innen heraus herzustellen und auch um individuelle Kundenanforderungen zu erfüllen. Wir beobachten generell eine steigende Nachfrage nach robusten Tablet PCs. Für unsere Kunden aus der Logistik sind neben der Zuverlässigkeit vor allem sehr gute Displayeigenschaften, hohe Konnektivität und Funktionalität wichtig. Mit den Geräten T800 und F1110 bieten wir im Bereich Logistik besonders zuverlässige und leistungsstarke Tablets, die sogar als Atex-Version erhältlich sind. Ausgestattet mit unserer Lumibond-Display-Technologie ermöglichen sie eine sehr gute Ablesbarkeit, der Touchscreen kann wahlweise mit Stift oder Handschuhen bedient werden.

dexion

Gilgen Logistics: Der Markt wird weiter wachsen

Wir blicken optimistisch auf das 2017. Der Logistikmarkt wird weiter wachsen, denn hier können noch immer Kosteneinsparungen realisiert werden. Die Gilgen Logistics führt ihre Wachstumsstrategie fort und hat vor, bis 2020 die 100-Millionen-Grenze beim Auftragseingang zu toppen. Durch Know-how und Erfahrung gelang es, beachtliche Umsatzsteigerungen der vorangegangenen Jahre mit einer gleichbleibenden Zahl von Mitarbeitenden zu realisieren. Mittels des neuen LDR-Konzeptes, welches Logistik, Design und Realisation aller Systemelementen und die standardisierten HW- und Softwarebausteine beinhaltet, konnten wir eine enorme Qualitäts- und Effizienzsteigerung in der Realisierung der Logistikprojekte erreichen. Als Logistik-Generalunternehmer legen wir den Fokus auf innovative und maßgeschneiderte Produktentwicklungen und reagieren auf Trends wie die Industrie 4.0 in der Intralogistik. Unsere modularen und flexiblen Förder- und Lager-Komponenten sind auf die Zukunft ausgerichtet und passen sich den individuellen Kundenbedürfnissen perfekt an.

Ralf Weiland, Bereichsleiter Conveyor Systems Eisenmann Anlagenbau
Ralf Weiland, Bereichsleiter Conveyor Systems Eisenmann Anlagenbau

HaRo Anlagen- und Fördertechnik: Automatisierungsdruck nimmt zu

eisenmann

Die zu erwartenden Konjunkturentwicklungen im Jahr 2017 stehen für die HaRo-Gruppe gut bis sehr gut. Ausschlaggebend für diese Prognose ist in erster Linie der Automatisierungsdruck, nicht nur in den Großbetrieben, sondern zunehmend auch in kleinen und mittelgroßen Betrieben in Deutschland, hervorgerufen durch ein hohes Lohnniveau in Mitteleuropa. Als Spezialist für Stückgut-Fördertechnik sind die individuellen Lösungen unsere besondere Leidenschaft. Aber auch dem Trend nach immer komplexeren und vernetzten Anlagen werden wir weiterhin zielgerichtet verfolgen. Somit freuen wir uns bereits heute auf ein belebtes Jahr und blicken optimistisch auf zahlreiche neue Anforderungen in 2017. Den wachsenden Anforderungen im Bereich der Automatisierung begegnen wir mit unseren innovativen Vertikalförderern, dessen Nachfrage voraussichtlich auch im folgenden Jahr weiterhin steigen wird. Durch seinen Einsatz werden neue Ebenen in bereits bestehenden Gebäuden erschlossen und durch modernste Automatisierungstechnik an bestehende Logistik-Abläufe angebunden.


Knapp: Ausbau des weltweiten Netzwerkes

Martin Leibrandt, CEO, European Pallet Association e. V. (EPAL)
Martin Leibrandt, CEO, European Pallet Association e. V. (EPAL)

Technologie für Logistiksysteme in der Distribution, der Produktion, aber auch im Bereich der Bereitstellung und Nutzung von Daten sind nach wie vor gefragt. Wir erwarten mittelfristig weiteres Wachstum, aber auch Potenzial durch neue Entwicklungen und Trends wie Industrie 4.0., auch wenn wir aufgrund der angespannten politischen Situation in vielen Regionen eine erhöhte Unsicherheit und zudem härteren Konkurrenzkampf in wirtschaftlich stabilen Regionen wie beispielsweise Deutschland oder den USA wahrnehmen. Der Schwerpunkt für 2017 liegt im Ausbau und Stärkung des globalen Unternehmensnetzwerkes und in der Weiterführung von Innovationsprojekten in den Bereichen freifahrender Shuttlesysteme, Robotertechnologien, Bilderkennung und -auswertung mittels AR. Für unser Unternehmen geht es in den nächsten Jahren in Richtung „full service provider“ über die gesamte Laufzeit von Anlagen. Dafür werden wir unsere Systeme mit neuen Technologien im Bereich Shuttle-Technologie und FTS flexibilisieren und durch Datenmanagement und Consulting permanent für verschiedene Szenarien optimieren.

european

Körber Logistik-Systeme: E-Commerce bleibt treibende Kraft

Wir erwarten eine Umsatzsteigerung über Marktentwicklung für alle Teilbereiche/Einzelunternehmen sowohl im Inland als auch für alle ausländischen Einheiten. Der AMHE-Markt wird weiterhin getrieben durch das enorme Wachstum im E-Commerce-Sektor oder anders ausgedrückt, der E-Commerce-Sektor wird auch weiterhin die treibende Kraft für nationales und internationales Wachstum in unseren Fokus-Märkten sein. Körber Logistics Systems als Geschäftsfeld der Körber AG wird auch weiterhin auf den Ausbau seiner Software-Kompetenz im Bereich Intra- und Extralogistik setzen. Mit mehr als 500 Software-Ingenieuren für das sogenannte Stand-Alone-Software-Business stellen wir wahrscheinlich die Spitze in Europa dar. Weiterhin werden wir die Gesamtkompetenz als Generalunternehmer gezielt für unsere Fokus-Industrie-Sektoren (E-Commerce, Fashion, F&B, etc.) vorantreiben und der Zukauf von Qubiqa Logistics mit seinem Layer Picker hat uns im Bereich Palettierung und Depalettierung zu einem der führenden Anbieter für diese Segmente in Europa gemacht.

Peter Kazander, Geschäftsführer Euroexpo, Veranstalter der LogiMAT
Peter Kazander, Geschäftsführer Euroexpo, Veranstalter der LogiMAT

Leuze electronic: Abschluss mit zweistelligem Wachstum

euroexpo

Die Marktsituation ist für Leuze electronic weltweit und auch in Deutschland gut, zum Teil sogar sehr gut. Das spiegelt sich in der Auftragslage wider. Gegenüber dem Vorjahr ist eine deutliche Auftragssteigerung zu spüren, wobei auch das Vorjahr dem Unternehmen ein erhebliches Wachstum brachte. So wie es aussieht, wird das Geschäftsjahr mit einem zweistelligen Wachstum abgeschlossen werden – in vielen Regionen der Welt sogar deutlich darüber. Große Chancen sieht Leuze electronic im Umfeld des Themas „Industrie 4.0“. Hier fangen sich an, größere Dinge zu bewegen. Als einer der wesentlichen Treiber ist Leuze electronic ganz vorne mit dabei und sieht sich mit seinen Kernkompetenzen auch in den Bereichen „Industrial Interfaces, Communication and Connectivity“ dafür sehr gut aufgestellt. Leuze electronic entwickelte mit der DDLS 500 die weltweit erste Datenübertragungs-Lichtschranke, die dank eines integrierten Webservers eine weltweite Ferndiagnose möglich macht. Dies stellt eine echte Weltneuheit dar.


PAKi Logistics: Positive Weiterentwicklung

Jürg Möckli, CEO Ferag AG
Jürg Möckli, CEO Ferag AG

Das PAKi Netzwerk von Pooling Partners für das Management standardisierter Ladungsträger wächst in den bestehenden Ländern weiter und wird in zusätzlichen Ländern etabliert, so dass wir insbesondere für Kunden der Lebensmittelindustrie und dem Handel immer interessanter werden. Wir sind deshalb optimistisch für die weitere Entwicklung im nächsten Jahr. Die Automobilindustrie, für die wir nach wie vor ein starkes europaweites Netzwerk von Gitterboxen betreiben, ist trotz Dieselthemen eine stabile Größe. Über ein ebenso stabiles Gitterboxgeschäft hinaus bieten wir gerade für lange Transportwege neu einen faltbaren Container aus Kunststoff an, der kompatibel zur Gitterbox ist. Auch IPP Pooling Partners mit Viertelpaletten ist inzwischen ein stabiles Geschäft und entwickelt sich positiv weiter. In diesem Bereich führen wir aktuell eine neue halbe Europalette Holz/Metall ein und stoßen auf breites Interesse. Die Gruppe investiert in ein neues IT-System für alle Pooling-Aktivitäten, um Datenströme für unsere Kunden noch besser managen zu können.

ferag

Pierau Unternehmensberatung: Boom des Digitalen Handels ungebrochen

getac

Die konstante gute Konjunktur in Deutschland beeinflusst auch die Logistik. Es ist zu erwarten, dass diese auch für 2017 auf dem hohen Niveau anhält. Der Boom des Digitalen Handels ist weiterhin ungebrochen. Einige Branchen – wie der Lebensmittelhandel – sind erst in den ‚Startlöchern‘. Hier erkennen wir für Deutschland einen großen Nachholbedarf. Durch die starke Nachfrage werden die Projektlaufzeiten in der Intralogistikbranche z.  T. negativ von der hohen Auslastung der Systemanbieter beeinflusst. Die Schaffung von Planungs- und Produktionskapazitäten können nicht schnell genug angepasst werden. Neben dem Handel sehen wir im Bereich der produzierenden Industrie einen immer stärkeren Bedarf an Logistiklösungen. Durch unsere exzellente Expertise im Bereich der Intralogistik – nicht nur im Digitalen Handel – haben wir einen umfassenden Überblick über alle Systemvarianten und deren Vor- und Nachteile sowie deren Konditionen.


Servus Intralogistic: Shuttle werden Marktanteile gewinnen

René Holzer, Geschäftsführer Gilgen Logistics
René Holzer, Geschäftsführer Gilgen Logistics

Was die Konjunkturerwartungen anbelangt, sind wir für das kommende Jahr vorsichtig optimistisch. Die Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd, jedoch wird der Intralogistik als solches vermehrt Augenmerk geschenkt werden, da noch viel Potenzial zur Verbesserung zu einer leanen und effizienten Produktion brach liegt. Zusätzlich wird die Shuttletechnologie weiter an Marktanteilen gegenüber dem Regalbediengerät gewinnen. In Summe sind wir deshalb optimistisch gestimmt. Wir unterscheiden uns von unseren Mitbewerbern nach wie vor durch unseren intelligenten und autonomen Servus-Transportroboter, der einen effizienten und schnittstellenlosen Materialfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht. Durch eine Vielzahl an neuen Applikationen können unsere Kunden ab sofort ein neues Level an Effizienz erreichen. So kann der Kunde zum Beispiel mit dem neuen, vollintegrierten Servus-Logistik-Modul noch mehr Leistung aus seinem Lager erwarten.

gilgen

Stahl CraneSystems: Deutliche Belebung erst ab 2018

Stahl CraneSystems zählt international zu den führenden Herstellern von Hebetechnik und Krankomponenten und ist weltweit einer der Spezialisten, wenn es um explosionsgeschützte Krantechnik geht. Der derzeit niedrige Stand des Ölpreises und die dadurch wegfallenden Investitionen werden sich auch in 2017 weiterhin spürbar auf unser Geschäft auswirken. Bedingt durch die Tatsache, dass unsere Branche traditionell stark nachzyklisch geprägt ist, gehen wir somit erst ab dem Jahr 2018 von einer deutlichen Belebung unseres Geschäftes aus. Im Gegensatz zu den schwächelnden Auslandsmärkten zeigt sich Deutschland derzeit auf einem für uns zufriedenstellenden Niveau, von dem wir auch für das Jahr 2017 ausgehen. Die Auswirkungen der derzeit stattfindenden Konsolidierungen auf dem Fördertechnikmarkt können aus unserer Sicht derzeit noch nicht endgültig bewertet werden. Wir werden 2017 eine überarbeitete Variante eines unserer Kernprodukte zeigen. Der erste Prototyp ist bereits für die LogiMat 2017 geplant.

Christoph Hackländer, Geschäftsführer HaRo Anlagen- und Fördertechnik
Christoph Hackländer, Geschäftsführer HaRo Anlagen- und Fördertechnik

Stow: Moderates Wachstum

haro

2016 war für Stow ein sehr erfolgreiches Jahr. Neben den klassischen Lagerlösungen konnten wir vor allem im Bereich der hochtechnisierten Lagersysteme sowie im E-Commerce-Bereich einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Diesen Schwung möchten wir in das neue Jahr mitnehmen und rechnen auch für 2017 mit einem moderaten Wachstum für unser Unternehmen sowie für die gesamte Branche. Dabei werden nicht nur individuelle Beratung, sondern auch präzise und ressourcenschonende Technologien immer bedeutsamer. Und genau darin liegt unsere große Stärke. In den letzten Jahren ist es uns gelungen, unsere Marktposition zu festigen und weiter auszubauen, so dass unsere Kunden von uns stets eine umfassende Beratung bei der Suche nach dem effizientesten Lagersystem für ihre individuellen Anforderungen erwarten können. Gleichermaßen legen wir höchsten Wert auf zukunftsweisende Technologien und wir entwickeln eigene Lösungen für kompakte Lagerung und zeitsparendes Handling. Bereits auf der LogiMAT präsentieren wir unsere neuesten Innova­tionen im Bereich der Shuttle-Technik.


Wagner Group: Weitere Zuwächse erwartet

Gerald Hofer, CEO Knapp AG
Gerald Hofer, CEO Knapp AG

Das Thema Sicherheit gewinnt an Bedeutung. Wagner bietet anlagentechnischen Brandschutz mit mehr als 40 Jahren Erfahrung. Über 700 Patente sind aus unserer eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeit bisher hervorgegangen. Wir bieten unseren Kunden das komplette Leistungsportfolio von der Planung und Projektierung über den Anlagenbau bis hin zur Anlageninstandhaltung. Als Familienunternehmen mit rund 500 Mitarbeitern wachsen wir stetig und konnten in den letzten fünf Jahren eine Umsatzsteigerung von 55 Prozent verzeichnen – und wir erwarten weitere Zuwächse in den nächsten Jahren. Die Sicherheitsbranche wächst: Allein in Deutschland beträgt der Umsatz rund 14,5 Mrd. Euro. Wir setzen weiterhin auf unsere Position als Technologieführer und die Entwicklungskraft unserer Ingenieure. Mit Titanus Multi Sens bringen wir jetzt einen Ansaugrauchmelder auf den Markt, der erstmals nicht nur zwischen einem echten Brand und einem Falschalarm unterscheiden kann, sondern auch erkennt, welcher Stoff brennt oder täuscht wie beispielsweise Zigarettenrauch. Dies ermöglicht  neue Schutzkonzepte.

knapp

Wanko: Erwartungshaltung wird anspruchsvoller

Wanko wird auch 2017 weiter wachsen. Wir erhalten aus unseren Hauptabsatzmärkten in Europa positive Zeichen und gehen von einem Fortsetzen unserer positiven Entwicklung aus. Die Gesamtentwicklung am Softwaremarkt geht in Richtung des Customizing von Business-Suites für die unterschiedlichen Branchen. Dem haben wir bereits mit unserer strategischen Ausrichtung Rechnung getragen. Die Anforderungen in den von uns betreuten Anwendungen, in den unterschiedlichen Branchen, steigen aus verschiedenen Perspektiven. Die Erwartungshaltung der Anwender, hier meine ich sowohl den B2B- als auch den B2C-Bereich und dessen Kunden, wird aus verschiedenen Richtungen anspruchsvoller. Zum einen steht der Kundenservice verstärkt im Fokus, zum anderen werden sich die Auswirkungen der rechtlichen Anforderungen niederschlagen. Auch aus dem Sicherheitsaspekt heraus werden sich zumindest in Teilbereichen die Anforderungen noch verstärken. Der Gesamtmarkt zeigt aus unserer Sicht weiterhin klare Tendenzen zur Automatisierung der Logistik und der Prozessoptimierung.

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