Software

Marvin Meyke,

DELO digitalisiert Versandprozess mit AEB

Das Unternehmen DELO Industrie Klebstoffe hat mit einer Software der AEB SE seinen Versandprozess durchgängig digitalisiert und optimiert. Die AEB Versandsoftware unterstützt DELO bei der Sendungsbildung, beim Verpacken, bei der Gefahrgutabwicklung und beim Verladen aller Warensendungen. Auch die Exportabwicklung und die Kommunikation mit dem Zoll erfolgt darüber.

Von seinem Hauptsitz in Windach versendet DELO, Spezialist für Industrieklebstoffe, jährlich gut 20.000 Sendungen mit rund 35.000 Packstücken an Kunden in der ganzen Welt. © DELO

An die Lösung sind zudem sieben Transportpartner direkt angebunden. Damit ist DELO in der Lage, für diese automatisch korrekte Label, Versanddokumente und EDI-Nachrichten zu erstellen. Für den Versand mit rund 150 weiteren Spediteuren, vor allem bei den Incoterms Ex Works und FCA, erstellt die Software für DELO zudem generische Versandlabel und Speditionsaufträge.

Besonderheit Gefahrgutabwicklung
In der Software sind auch spezielle Kühlmittel-Verpackungsprozesse hinterlegt – etwa für temperaturempfindliche Klebstoffe. Hier kommt die Ware in der Regel zusammen mit einem Temperaturrecorder in eine Styroporbox mit Trockeneis. Die Software erkennt anhand von Artikelnummer und Positionstypen die Anforderungen und führt den Packer Schritt für Schritt durch den Ablauf. Zudem zeigt die Lösung beispielsweise an, ob und welcher Gefahrgutaufkleber anzubringen ist.

Deutliche Zeitersparnis
Seit März 2021 ist die Software in allen Bereichen im Einsatz und DELO wickelt damit heute jährlich gut 20.000 Sendungen mit rund 35.000 Packstücken ab. Christian Walther, Leiter Produktion und Logistik bei DELO, zieht ein positives Fazit. „Unser Ziel war es, durch konsequente Digitalisierung und eine vollintegrierte Software die Prozesssicherheit, den Automatisierungsgrad und die Effizienz zu steigern. Das haben wir erreicht.“ Das zeigt sich unter anderem in der realisierten Zeitersparnis: Die Durchlaufzeiten für einen Versandauftrag sanken im Schnitt um etwa 30 %.

Ausschlaggebend für die Einführung war der anhaltende Wachstumskurs von DELO in den letzten Jahren. „Mit dem gestiegenen Sendungsaufkommen geriet unser bisheriger Prozess immer mehr an seine Grenzen“, erklärt Christian Walther. So hatte das Unternehmen bisher unterschiedliche IT-Systeme im Versand im Einsatz und einige Prozessschritte wurden manuell erledigt. Für die Ausfuhranmeldungen setzte das Unternehmen beispielsweise auf eine Zollsoftware eines Drittanbieters, die Versandlabel wurden über Tools der jeweiligen Transportpartner erzeugt und Lieferungsdokumente im ERP-System erstellt.


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