Logistiksoftware

Auf dem Weg ins smart warehouse

Software ist schlau, Stahl ist „dumm“: Die Bedeutung von Logistiksoftware wächst, da ist sich die Branche einig. materialfluss fragte bei wichtigen Softwareunternehmen nach, was ein modernes WMS vorweisen muss, um state-of-the-art zu sein. Und natürlich, wo die Reise hingeht in 2019.

Frank Bennemann © Klinkhammer

Zwei Fragen an: Frank Bennemann, Softwareentwicklung, Klinkhammer Group

materialfluss: Was sin die Key-Features für ein modernes Warehouse-Management-System?
Frank Bennemann: Die Zukunftssicherheit steht an erster Stelle, um eine langfristige Investition der Kunden zu gewährleisten. Ob ein WMS „future-proof“ ist, entscheiden Plattform, Architektur und Schnittstellen. KlinkWARE basiert auf .NET, das sich stetig weiterentwickelt. Die Architektur ist auf Austauschbarkeit und Erweiterbarkeit ausgelegt. Mit unserem WRX-Framework unterstützen wir fast jede Schnittstelle. Aufgrund dieser Eigenschaften ist KlinkWARE in der Lage, jeglicher technologischen Entwicklung zu folgen und sie zu integrieren, ob es sich um Smart-Phone, Shuttle oder In-Memory-Datenbank handelt.

mfl: Welche inhaltliche/technische Weiterentwicklung in der Programmierung/neue Ansätze werden ihr Produkt im Jahr 2019 am stärksten beeinflussen?
Bennemann: Inhaltlich werden wir uns mit Datenanalysen beschäftigen. Technologisch möchten wir die Smart-Phone-Welt weiter erobern und mobile Anwendungen für die audio-visuelle Benutzerführung bei der Kommissionierung und Einlagerung anbieten. Dies bringt den Kunden entscheidende Kosten- und Flexibilitätsvorteile.

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Zwei Fragen an: Wilfried Pfuhl, Vorstandsmitglied der inconso AG

Wilfried Pfuhl © Inconso

materialfluss: Was sind die Key-Features für ein modernes Warehouse-Management-System?
Wilfried Pfuhl: Die fortschreitende Digitalisierung verhilft der Logistik zu einem weiteren Innovationssprung. Der Einsatz eines modernen Warehouse Management-Systems ist hierbei der Dreh- und Angelpunkt, die entsprechenden Potenziale zu heben. Moderne Lösungen decken dabei selbstverständlich die funktionalen Anforderungen im höchsten Maß ab, um alle Annahme-, Lagerungs-, Kommissionierungs- und Auslieferungsprozesse optimal zu unterstützen. Dabei gilt es, die verfügbaren Lagerkapazitäten möglichst optimal zu nutzen. Eine Anpassungsfähigkeit bei der Ausprägung der Geschäftsabläufe muss in der DNA des Warehouse Management-System liegen. Um aber auf die Anforderungen auf dem Weg zum „smart Warehouse“ vorbereitet zu sein müssen die Warehouse Management-Systeme wesentlich mehr leisten. Die Nutzung der vielfältigen Features von mobilen Endgeräten ist nur der Einstieg, um auch in manuell betriebenen Lägern die Realisierung von IoT-Szenarien zu ermöglichen. Mit Voice-Terminals, Sprachassistenten und der Anbindung von Sensoren lassen sich diese Szenarien nun weiter optimieren. Mit zunehmender Automatisierung auch im Lager wird die integrierte Steuerung dieser Komponenten ein wesentliches Feature. Der Materialfluss kann so in Echtzeit im Detail verfolgt werden. Die verfügbaren Daten sind nun die Basis, um mittels Leitständen die Logistikabläufe zu steuern. Über moderne Analysemöglichkeiten, mit künstlicher Intelligenz und Machine Learning kann nun auch die Planung der zukünftigen Abwicklung deutlich verbessert werden. Ein weiteres Key-Feature von modernen Warehouse Management-Systemen ist die Fähigkeit, Daten – auch über mehrere Supply Chain-Teilnehmer hinweg transparent austauschen zu können. Cloudbasierte Systeme können hier helfen, verschiedenen Partnern Prozesse über die gesamte Lieferkette hinweg transparent darzustellen. Die Daten sind dann jederzeit entlang der Supply Chain abrufbar.

mfl: Welche inhaltliche/technische Weiterentwicklung in der Programmierung/neue Ansätze werden ihr Produkt im Jahr 2019 am stärksten beeinflussen?

Pfuhl: Die weitere Prozess-Integration zwischen Produktion, Lager, Transport bis hin zur letzten Meile wird wesentlicher Schwerpunkt der Weiterentwicklung der inconso Logistics Suite sein. Auf dem Weg zum „smart Warehouse“ ist die Anbindung von autonomen mobilen Robotern ein weiteres Entwicklungsfeld. Wesentlicher Schwerpunkt wird jedoch sein, die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz über weitere Use Cases zu nutzen, um die Systeme bei der Planung und Steuerung der wesentlichen Prozesse im Lager effizienter zu gestalten. Neue Releases der Produkte und Add-ons werden für den Cloud-Betrieb vorbereitet sein.

Simon Thomas © Dr. Thomas und Partner

Zwei Fragen an: Simon Thomas, Geschäftsführer Dr. Thomas und Partner

materialfluss: Was sind die Key-Features für ein modernes Warehouse-Management-System?
Simon Thomas:
Wir bei TUP streben grundsätzlich eine individuelle Lösung für den Kunden an. Den sogenannten ‚Standard‘ in der Welt der IT-gestützten Lösungen für hochautomatisierte Lager gibt es meines Erachtens nicht. Jeder möchte seine Prozesse durch individuelle Funktionalitäten und Ideen anpassen, seine Projektfreiheit wahren. TUP ist eine Software-Manufaktur. Sprich, der Kunde bekommt nicht das, was es auf dem Markt bereits gibt; er bekommt genau das, was er auch tatsächlich benötigt. Und der Weg dorthin beschreibt einen intensiven Austausch von möglichen Rahmenbedingungen, Prozessen, Kenn- und Leistungsgrößen wie auch Erwartungen seitens des Kunden. Am Ende erhält dieser nicht eine, sondern seine Lösung und im Rahmen dieser sind zweifelsohne Key-Features wie Mehrlagerfähigkeit, Internationalisierung, kurzes Realisierungsfenster, Data-Warehouse-Tools (Smart Data, Künstliche Intelligenz), langfristige Wartbarkeit; inklusive Weiterentwicklung der Software, ohne das System verbiegen zu müssen sowie die Möglichkeit einer fortlaufenden Anpassung an die sich verändernden Prozesse zu nennen – auch weil unsere Software über einen hohen Grad an Parametrierbarkeit verfügt. Stichwort Parametrierung. Sie ist mittlerweile Anspruch des Kunden. Wir versuchen dahingehend zunächst die Kundenprozesse zu verstehen, sie bei Bedarf von den Komplexitäten zu befreien und zu vereinfachen. Dennoch werden natürlich in allen Projekten die standardisierten Prozessparameter durch die oben erwähnten individuellen Parameter ergänzt. Und speziell das Customizing einer Standardsoftware birgt immer wieder die Gefahr, dass das gesamte System nicht mehr Release-fähig ist. Das Ende vom Lied: Der Kunde muss in kürzester Zeit sein System mit einem neuen System ablösen, nur weil sein Grad an Individualisierung die Grenzen seiner Standardsoftware überschritten hat.

mfl: Welche inhaltliche/technische Weiterentwicklung in der Programmierung/neue Ansätze werden ihr Produkt im Jahr 2019 am stärksten beeinflussen?
Thomas: Im Zeitalter von KI, Internationalisierung und Cloudcomputing haben wir bereits reagiert und unsere Software an die neuen Begebenheiten angepasst. Unsere Kunden wünschen sich allerdings prozessorientierte Lösungen; sprich, eine genau auf den jeweiligen Arbeitsschritt zugeschnittene Software. Wir werden auch für 2019 nicht nur unsere WMS- wie auch die MFR-Software weiterentwickeln; auch einzelne Bausteine, sogenannte TUP-Features, werden weiter verbessert. So lösen wir bereits bei individuellen Optimierungsverfahren, beispielsweise innerhalb der Kommissionierung, Problemstellungen mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Zudem setzen wir auf die Mathematik und nutzen aus den Lehren der mathematischen Optimierungsverfahren sogenannte Meta-Heuristiken. Dies sind iterative und intelligente Algorithmen, die problemabhängig Lösungsschritte vorgeben und in angemessener Zeit zu guten Lösungen führen. Und hervorzuheben ist unser TUP-Feature TUP-Connect, welches die gleichzeitige Kommunikation zwischen unterschiedlichen Systemen (Host/ERP-System Versandsystem) und dem TUP.WMS ermöglicht. Und dabei können die erwähnten Systeme mit unterschiedlichen Technologien arbeiten: Egal ob SOAP-Endpunkt, FTP-Endpunkt oder Datenbank-Endpunkt – TUP-Connect unterstützt jede gängige Technologie für den Daten- beziehungsweise Informationsaustausch. Ebenfalls erwähnenswert: Durch eine detaillierte Planung und stringentes Projektmanagement können sich unsere Kunden auf kurze und fast störungsfreie Zeitfenster innerhalb eines TUP-Rollout verlassen.

Hartmut Braun © PSI Logistics

Zwei Fragen an: Hartmut Braun, Bereichsleiter Leiter Business Development PSI Logistic

materialfluss: Was sind die Key-Features für ein modernes Warehouse-Management-System?
Hartmut Braun: Die State-of-the-Art Key-Features von Warehouse Management System (WMS) sind in der VDI 3601 definiert. Sie unterscheidet unabdingbare Kernfunktionen und Zusatzfunktionen von WMS. Die Zusatzfunktionen zielen auf Querschnittsfunktionen wie Mehrmandantenfähigkeit und Multisite-Fähigkeit oder auch Funktionen, die das übliche Alltagsgeschäft in größeren Umschlag- oder Distributionslagern organisieren und erleichtern. Maßgeblich zählen dazu beispielsweise Staplerleitsysteme (SLS) zur wegeoptimierten Steuerung innerbetrieblicher Transporte sowie Funktionen zur Ressourcenplanung, für effizientes Dock- und Yard Management und Instrumente der Zeitfenstersteuerung. Die PSI Logistics deckt die Kern- und Zusatzfunktionen mit dem PSIwms ab. Zusätzlich zu den nach VDI 3601 vorgesehenen Zusatzfunktionen bietet das PSIwms eine Vielzahl weiterer Funktionalitäten. Dazu gehören einerseits Optionen zur Lokalisierung von Fahrzeugen, Transporteinheiten und Auftragszielen im Lager oder auf dem Hof. Damit lassen sich Transporte automatisch und ohne weiteren Scanvorgang quittieren, sobald die Transporteinheit oder Stapler ihre Zielplätze erreicht haben. Mit der Optimierungsfunktion „Adaptive Auftragsstart“ ist Fuzzy Logic in das PSIwms eingebunden. Mit Fuzzy Logic Algorithmen passt der adaptive Auftragsstart im PSIwms automatisch die Anlagensteuerung und -auslastung kontinuierlich auf veränderte Bedingungen in dynamischen und komplexen Umgebungen an.

Um die Performance im Lager zu verbessern, stößt der adaptive Auftragsstart die Auftragsbearbeitung beispielsweise nach Priorität oder Auslastung automatisch an oder hält die Bearbeitung von Aufträgen zurück. Das sorgt für eine gleichmäßige Auslastung der Arbeitsbereiche unter Berücksichtigung aller definierten Restriktionen – von den Ressourcenkapazitäten bis zum optimalen Energieverbrauch. Über die internen Prozesse hinaus reicht die integrierte, elektronische Zeitfenstersteuerung des PSIwms nebst Slot-Management mit Torbelegung. Lieferanten und Abholer können sich in die Zeitfenstersteuerung eintragen und Zeitfenster für ihre Ankunft und die Ladeprozesse reservieren. Das entzerrt die Anlieferungsverkehre und reduziert die Administration. Mit der Option für einen automatisch rückgerechneten, zeitigen Anstoß der Kommissionier- und Bereitstellungsprozesse lassen sich im PSIwms zudem alle intralogistischen Prozessfolgen der Auftragsfertigung und Bereitstellung damit verknüpfen. Verschiebungen von Ankunftszeiten oder Tor-Belegungen sorgen dann für eine direkte Neuberechnung von Versandzeiten und Prozesse der Auftragskommissionierung und -bereitstellung. Parallel dazu fordert der Markt praxistaugliche Cloud-Lösungen. Mit der Einrichtung eines eigenen Rechenzentrums hat die PSI Logistics sich als Dienstleister für Application Management Services positioniert und bietet entsprechende Cloud-Lösungen an. Auf der Plattform des Rechenzentrums übernimmt die PSI Logistics für Kunden wie die Hilti Befestigungstechnik AG den Betrieb der Software inklusive proaktiver Überwachung, Monitoring und Anwendungswartung. Die Kunden nutzen für die operativen Prozesse vor Ort lediglich noch eigene Peripherie, um Server und Applikationen kümmert sich die PSI Logistics.

mfl: Welche inhaltliche/technische Weiterentwicklung in der Programmierung/neue Ansätze werden ihr Produkt im Jahr 2019 am stärksten beeinflussen?
Braun: Bei Entwicklungen von Softwaresystemen verfestigt sich mit Blick auf die Marktanforderungen gegenwärtig ein Trend, bei dem einerseits die Grenzen zwischen den logistischen IT-Systemen zunehmend verschwimmen. Auf der horizontalen Ebene übernehmen WMS beispielsweise Funktionalitäten von Transport Management Systemen (TMS). Bei den Systemen der vertikalen Struktur werden nachgeordnete Subsysteme von Materialflusssteuerung, Picksystemen und operativen Applikationen eingebunden beziehungsweise direkt angesprochen, und übergeordnete WWS und ERP-Systeme mit Funktionsumfängen von WMS-Systemen erweitert. Mit der modularen Konzeption hat die PSI Logistics die systemübergreifende Integration ihrer Produkte bereits in der Systemarchitektur berücksichtigt und in einer auf Standards basierenden Entwicklungsumgebung umgesetzt. Basis dafür bietet das im gesamten PSI-Konzern ausgerollte PSI Java Framework (PJF). Dieses ist sowohl auf die Entwicklung hoch integrierter Softwareprodukte und eigenständiger, flexibel einsetzbarer Module ausgelegt wie auch auf maximal kundenspezifische Anpassungen der bereits mehrfach ausgezeichneten Standardprodukte. Das PSI Java Framework schafft im PSI Konzern eine gemeinsame technologische Plattform, mit der sich nicht nur Module, sondern auch Funktionen und innovative Neuentwicklungen der Konzernunternehmen nach Bedarf verknüpfen lassen.

Die Kunden profitieren von einer unvergleichbaren funktionalen und technologischen Flexibilität. So legt die PSI Logistics die Produkte ihrer Logistics Suite gegenwärtig über die adaptiven Funktionalitäten hinaus mit Einbindung von Methoden und Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) wie etwa neuronale Netze oder Deep Learning auf die weitere Automatisierung funktionalerProzesse aus. Mit speziellen Algorithmen ermöglichen sie, Informationen als Erfahrungswerte zu speichern, unbekannte Daten/Informationen aufzubereiten und zu verarbeiten – und neue Erkenntnisse zu erschließen. Sie identifizieren Schlüsselfaktoren, Risiken und Potentiale, treffen Entscheidungen eigenständig und selbstlernend – und leiten gegebenenfalls entsprechende operative Aktionen ein. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen PSI FLS Fuzzy Logik & Neuro Systeme GmbH hat die PSI Logistics solche KI-Instrumente bereits entwickelt und in das funktionale Spektrum der Airport-Systeme aus der PSI Logistics Suite für das Gepäck-Handling eingebunden. Die PSI Logistics arbeitet bereits an KI-Lösungen für gänzlich unterschiedliche Packstücke, der Einbindung von Applikationen und Anwendungen mit multi-kriterieller Optimierung etwa von Logistiknetzen. Bei der Behältererkennung und Unterstützung der Qualitätssicherung ist der Aufwand für das Deep Learning bereits vertretbar. Für die künftige Entwicklung ist absehbar, dass KI im Rahmen der digitalen Transformation die Veränderungen in der IT-Infrastruktur, die Ablösung der heute üblichen proprietären Software durch offene Systeme, nachhaltig prägen wird.

Markus Müllerschön © viastore Software

Zwei Fragen an: Markus Müllerschön, Vice President Sales, viastore Software

materialfluss: Was sind die Key-Features für ein modernes Warehouse-Management-System?
Markus Müllerschön:
Moderne Warehouse-Management-Systeme wie viadat 9 bilden eine durchgängige Lösung für Materialmanagement und vernetzte Materialflüsse entlang der Wertschöpfungskette: von der Anbindung an die ERP-Systeme unterschiedlicher Hersteller durch standardisierte Schnittstellen bis zur Steuerung von automatischen Anlagen wie Fördertechnik, Regalbediengeräte, FTS oder Routenzugsysteme. Das Softwarepaket ist durch Konfiguration schnell implementiert, international einsetzbar und in Funktion und Leistung voll skalierbar. Zudem ist eine leicht erlernbare Bedienoberfläche wesentlich – viadat 9 ist so aufgebaut, dass jeder, der ein Smartphone bedienen kann, mit diesem WMS intuitiv arbeiten kann. Das reduziert die Einarbeitungszeit und ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Lager-Mitarbeiter. Unser WMS viadat verfügt über ein selbsterklärendes User Interface, über das die Mitarbeiter ergonomisch an unterschiedlichen Einsatzorten in Distributionszentren arbeiten können. Alle Dialoge und Schaltflächen sind ist per Touch bedienbar. Sie sind gleich aufgebaut und führen die Mitarbeiter Schritt für Schritt durch die Prozesse. Logistik-Manager stellen sich die Informationen und Kennzahlen, die sie aktuell oder permanent benötigen, in einem Dashboard zusammen und planen so ihre Aufgaben und Ressourcen. Alle relevanten Daten sind übersichtlich dargestellt und jederzeit verfügbar – ob auf dem Desktop, Laptop, Tablet oder Smartphone. Nicht benötigte Funktionen und Informationen werden ausgeblendet, lassen sich aber nach Bedarf auch schnell wieder zuschalten.

mfl: Welche inhaltliche/technische Weiterentwicklung in der Programmierung/neue Ansätze werden ihr Produkt im Jahr 2019 am stärksten beeinflussen?
Müllerschön: Künstliche Intelligenz und Machine Learning gewinnen zunehmend an Bedeutung. Schon heute lassen sich die Technologien mit Unterstützung moderner Warehouse-Management-Systeme vielfältig nutzen. Ein Beispiel ist Predictive Maintenance, wo auf Basis der Verknüpfung unterschiedlicher Parameter Prognosen über die Lebensdauer und den optimalen Wartungszeitpunkt von Maschinen gestellt werden. Auch FTS oder Routenzüge werden immer flexibler eingesetzt und passen sich neuen Situationen und Anforderungen autark an. Daher benötigen sie künftig intelligentere Steuerungssysteme und -algorithmen. Außerdem könnten KI-gestützte Bildverarbeitungssysteme in naher Zukunft manuelle Kommissionierprozesse analysieren und auswerten. Das würde klassische Buchungstätigkeiten durch Scannen oder Tastatureingaben komplett automatisieren, Kommissionierfehler könnten sofort erkannt und korrigiert werden. Ein weiteres Beispiel ist der Warenversand, wo die klassischen Algorithmen heute aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Größen, Formen, Gewichten und Verpackungsvorschriften oft scheitern. Auch hier könnte KI auf Basis vorhandener Daten in Kombination mit Erfahrungen aus der Vergangenheit dabei helfen, die ideale Verpackungsgröße zu ermitteln.

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