zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Sensoren & Steuerungen

Diagnose von überall auf der Welt

Die neue optische Datenübertragungs-Lichtschranke DDLS 500 von Leuze electronic überzeugt nicht nur durch ihre einfache Handhabbarkeit, sondern vor allem durch die neue Möglichkeit der ortsunabhängigen Ferndiagnose. Alle relevanten Daten können mittels integriertem Webserver weltweit abgerufen werden.

Foto: Leuze
Das System besteht in der Regel aus feststehend und beweglich montierten Geräten. Foto: Leuze

Optische Datenübertragungs-Lichtschranken ermöglichen es, Daten industrieller Netzwerke von bewegten Anlagenteilen in der Fördertechnik wie Regalbediengeräte, Portalkranbrücken oder Verschiebewagen kabellos und damit ohne Störeinflüsse über große Distanzen zu übertragen. Die neue optische Datenübertragungs-Lichtschranke DDLS 500 von Leuze electronic ist einfach in Betrieb zu nehmen und bietet die neue Möglichkeit der ortsunabhängigen Ferndiagnose: Dank integriertem Webserver können Spezialisten weltweit, wo auch immer sich ihr Schreibtisch befindet, alle Informationen abrufen, die für die Analyse von Fehlermeldungen einer Maschine oder Anlage erforderlich sind. Spezialisten müssen, um diese wieder möglichst schnell in Gang zu setzen, nicht mehr weite Wege in Kauf nehmen und die Diagnose persönlich vor Ort durchführen, sondern können aus der Ferne Wartungsarbeiten initiieren und das Wartungspersonal entsprechend begleiten und unterstützen. Die Möglichkeit der Ferndiagnose via Webserver stellt eine große Zeit- und Geldersparnis dar und macht die neue Datenübertragungs-Lichtschranke DDLS 500 zu einer wirtschaftlichen, Effizienz steigernden zentralen Netzwerkkomponente.

Anzeige

Frühzeitiges Warnen vor Ausfall

Regalbediengerät
Typische Anwendung am Regalbediengerät zusammen mit einem Positioniersystem. Foto: Leuze

Zur Überwachung der Verfügbarkeit und der Leistungsreserven wird der Empfangspegel konstant überwacht. So kann frühzeitig vor einem drohenden Ausfall beispielsweise durch übermäßige Verschmutzung gewarnt werden. Neben den Empfangspegel-LEDs im Bedienfeld steht die Vor-Ausfallmeldung auch als Signal zur Verfügung. Alle Warnmeldungen, die ein Aussetzen der Übertragung ankündigen könnten, werden rechtzeitig angezeigt und in der Version DDLS 548i als Profinetteilnehmer mittels Prozessdaten aktiv an die Steuerung übertragen. Zur schnellen und einfachen Vor-Ort-Diagnose verfügt die DDLS 500 über eine weithin sichtbare Status-LED zur Anzeige von Warnungen und Fehlern, die Wartung und Diagnose weiter vereinfacht.

Verschleißfreie Übertragung per Laserlicht

Datenübertragung
Eine sehr verbreitete Anwendung: Datenübertragung am Hallenkran. Foto: Leuze

Überall dort, wo kabelgebundene Systeme zur Kommunikation an ihre Grenzen stoßen, übertragen Datenübertragungs-Lichtschranken die Daten industrieller Netzwerke kontaktlos und verschleißfrei mittels nicht sichtbarem, infrarotem Laserlicht. Dazu stehen sich zwei Geräte gegenüber, wobei ein Gerät üblicherweise stationär montiert ist und das gegenüberliegende Gerät auf einem bewegten Anlagenteil mitfährt. Der infrarote Laser kommuniziert bidirektional. Auf diese Weise können Distanzen von bis 200 Meter kabellos überbrückt werden. Die neue DDLS 500 verlinkt Ethernet-Netzwerke durch optische Datenübertragung mit einer Bandbreite von 100 Mbit/s. Unterstützt und übertragen werden dabei alle gängigen Ethernet-Protokolle wie PROFINET, Ethernet IP, EtherCAT, Ethernet TCP/IP oder Ethernet UDP realtime bis zu einer Entfernung von 200 Meter. Typische Einsatzbereiche sind Hub- und Fahrachsen in Regalbediengeräten sowie Verschiebewagen in der Fördertechnik, Portalbrücken und Hallenkräne.

Matthias Göhner
„Die neuen Datenübertragungs-Lichtschranken setzen weltweit einen neuen Maßstab. Mit zusätzlichen Funktionen werden aus den DDLS 500 von Leuze electronic weit mehr als ‚optische Kabel’.“

Matthias Göhner, Produkt Marketing Manager, Leuze electronic

Für jede Distanz bis 200 Meter

Befestigungsplatte
Integrierte Befestigungsplatte zur einfachen Montage mit federgelagerten Taumelelementen. Foto: Leuze

Durch den modularen Grundaufbau können die Geräte flexibel, und je nach Anforderung, bedarfsgerecht gewählt und mit dem Basismodell kombiniert werden. Die Anpassungsmöglichkeit an Applikationen beginnt bereits mit der Auswahl der Reichweite: Die DDLS 500 gibt es für Distanzen von 0,1 bis 200 Meter. Somit sind die Geräte nicht nur für kurze Entfernungen, sondern auch räumlich ausgedehnte Anlagen bestens geeignet. Optional wählbar ist eine Laserausrichthilfe, die sich gerade für längere Strecken anbietet. Sie projiziert vier gut sichtbare Laserpunkte parallel zur optischen Achse nach unten auf den Boden, wodurch das horizontale Justieren sehr einfach und intuitiv wird. Ein weiteres Funktionsmodul ist eine integrierbare Geräte- und Frontscheibenheizung, die immer dann zum Einzatz kommt, wenn das Produkt in Tiefkühllagern oder im Außenbereich eingesetzt wird.

Einfache Montage durch eine Person

Zur Basisausstattung einer DDLS 500 gehört eine vormontierte Befestigungsplatte mit federgelagerten Taumelelementen, mit der das Gerät unkompliziert montiert und ausgerichtet werden kann. Durch Justageschrauben wird die horizontale und vertikale Ausrichtung der Geräte zueinander zum Kinderspiel. Der Einrichter dreht einfach an einer Justageschraube bis die vier blinkenden Punkte jeweils im gleichen Abstand zur Fahrschiene bzw. zur Anlage ausgerichtet sind.

intra_logistic_kastenbild

Intra meint: genial!

Also ich wünsche mir, dass mein Hausarzt künftig die Diagnose auch aus der Ferne stellt. Ich spare mir dann die blöde Warterei im Wartezimmer. Und wenn er dann an seinem Bildschirm sieht, dass in zwölf Tagen ein Totalausfall droht, weil ich vergessen habe, meine Schräubchen, äh, Gehirnwindungen zu schmieren, wäre das doch sehr praktisch. Die diversen Armbänder, die permanent Blutdruck und Puls messen, gibt es ja schon. Und meine Krankenkasse weiß dann auch gleich Bescheid. So ein RBG und ich haben mehr gemein als man denkt. Ich muss mal schnell das Öl holen...

Die vertikale Ausrichtung erfolgt mittels einer integrierten Wasserwaage und ebenfalls durch Drehen einer zweiten Justageschraube. Ein Laserspot markiert dann gut sichtbar den Zielpunkt, an dem das gegenüberliegende Gerät zu montieren ist. Dank dem patentierten Single-handed-Adjustment-(SHA)-Verfahren zur Ein-Mann-Justage ist die präzise Ausrichtung des Daten-Lichtstrahls durch eine einzige Person möglich. Die Feinjustage im SHA-Verfahren wird durch eine selbsterklärende Über­wachung des Empfangspegels im Bedienfeld an der Gehäusefront unterstützt. Für längere Strecken gibt es die bereits beschriebene komfortable Laserausrichthilfe.

Matthias Göhner

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren