Nutzfahrzeuge
Volkswagens MAN-Deal ist perfekt

Zuvor hatten bereits neben der EU-Kommission zahlreiche weitere Behörden die Transaktion genehmigt. Jetzt wurden alle Aktien auf die neue Mehrheitseigentümerin übertragen, die der Volkswagen AG von den Aktionären der MAN SE im Zuge des Angebots vom 31. Mai 2011 angedient worden waren. Volkswagen hält nun insgesamt 55,9 Prozent der Stimmrechte und 53,71 Prozent des Grundkapitals an MAN. Damit ist laut MAN der Weg frei für eine enge Zusammenarbeit zwischen MAN, Volkswagen und Scania. Eine vertiefte Kooperation von MAN, Volkswagen und Scania soll nach Unternehmensangaben "den Wachstumskurs des Münchner Fahrzeug- und Maschinenbauspezialisten fördern und seine Position als einer der weltweit führenden Transport-Related Engineering-Konzerne weiter ausbauen".
Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Vorstandssprecher der MAN SE, erklärte zum Abschluss des Pflichtangebots dazu: „Wir schlagen heute ein neues Kapitel in unserer 253-jährigen Unternehmensgeschichte auf und schreiben sie unter Wahrung der besonderen Identität von MAN fort: Ingenieurskunst, Innovation und Internationalität. Der Erfolg von MAN, Volkswagen und Scania basiert auf identischen Werten. Deshalb teilen wir die Überzeugung der industriellen Logik einer engen Zusammenarbeit und gehen offen und engagiert in die neue Partnerschaft." ms









