Markteinstieg für Ford-Trucks
Ein neues Gesicht auf heimischen Straßen
Der ehemalige Flugzeughangar im baden-württembergischen Crailsheim bildete am 5. Oktober die Kulisse für die Vertragsunterzeichnung der Verantwortlichen von Ford Otosan und der Ford Trucks Deutschland GmbH, die künftig als Generalimporteur für Ford Lkw in Deutschland auftritt.
Dave Johnston, stellvertretender Generaldirektor des Herstellers Ford Otosan, stellte die Strategie von Ford vor. "Wir wollen mit dem Eintritt in den deutschen Markt unsere Expansion in Europa fortsetzen." Derzeit sei Ford mit schweren Lkw in 45 Ländern vertreten. Innerhalb der kommenden Jahre solle die Zahl auf 55 Länder erhöht werden. "Deutschland spielt für uns eine ganz besondere Rolle, es ist ein Schlüsselmarkt. Wir sind stolz darauf, auf dem größten Markt für schwere Nutzfahrzeuge in Europa Fuß zu fassen." Die neue F-Max-Zugmaschine sei für ihre Technik, ihr Design und ihre Leistung hoch gelobt worden. "Das hat uns ermutigt, unsere Wachstumspläne zu beschleunigen", so der Manager. Johnston drückte der F-Trucks Deutschland GmbH sein volles Vertrauen aus. Zwischen den beiden Unternehmen besteht bereits eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung. Der Gründer der Unternehmensgruppe, Hermann Stegmaier I, schloss 1930 einen noch heute gültigen Handelsvertrag mit Ford ab.
Den Anfang für die schweren Lkw von Ford in Deutschland macht die Zugmaschine F-Max, weitere Modelle, auch aus dem Construction-Bereich sollen in den kommenden Jahren folgen. Wichtige Selling Points, mit denen der F-Max unter anderem punkten soll, sind eine komfortable Ausstattung für den Fahrer und die Total Cost of Ownership. Es gebe bereits zahlreiche positive Rückmeldungen von Probefahrern, die den F-max bereits testen konnten. Zudem sollen eine leistungsfähige Präsenz im Aftersales, eine starke Marke Ford, Lösungen für die Finanzierung sowie neue Dienstleistungen mit Mehrwert für die Kunden überzeugen.
Bereits 21 Partnerstützpunkte
Bisher gibt es deutschlandweit 21 Partnerstützpunkte von F-Trucks. Bis Ende des nächsten Jahres sollen 60 Stützpunkte am Netz sein. In dem Netzwerk der Fleet Mobility Concept (FMC) haben sich mehrere Ford-Vertragspartner zusammengeschlossen. Über jeden FMC-Standort können Kunden Nutzfahrzeuge und Spezialfahrzeuge mieten.










