Neuer Veranstalter, alte Qualitäten

Martin Schrüfer,

Materialflusskongress: 2021 rein digital, 2022 dann wieder wie gewohnt

Die Corona-Pandemie hat nicht nur viele Veranstaltungsplaner herausgefordert. Die Verantwortlichen des Materialflusskongresses gehen vor diesem Hintergrund einen sehr smarten Weg: Die Traditionsveranstaltung geht am 18. März 2021 eintägig digital über die Bühne, einen „richtigen“ Kongress gibt es dann wieder 2022.

© FML

Mit der Ankündigung einher geht auch eine Veränderung im Veranstalterkreis. Nachdem im Sommer 2020 das VDI Wissensforum als bisheriger Veranstalter sich verabschiedete, führen nun der Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss und Logistik der TU München und der Bezirksverein München, Oberbayern und Niederbayern des VDI gemeinsam den Materialflusskongress durch. Die VDI-Gesellschaft für Produktion und Logistik bleibt als ideeller Träger des Materialflusskongresses ebenfalls an Bord. Am 18. März erwarten die Teilnehmer – das Programm soll zeitnah veröffentlicht werden – mehrere Sequenzen, unter anderem das für 2020 geplante Panel „Automatisierung – wo bleibt der Mensch?“. Die Teilnehmer der Diskussionsrunde werden teilweise digital zugeschaltet, teilweise aber auch vor Ort am Lehrstuhl diskutieren – man darf auf die Streams gespannt sein.

materialfluss meint: Die Entscheidung, 2021 mit einer Präsenzveranstaltung auszusetzen, ist ebenso vernünftig wie weitsichtig: Mit der Online-Variante am 18. März hält man im traditionellen Materialflusskongress-Monat die Fahne hoch und signalisiert, dass das beliebte Treffen der Branche noch lange nicht am Ende ist. Statt dessen gibt der frühe Fokus auf 2022 Planungssicherheit für alle Aussteller und Teilnehmer. Peinliches und unprofessionelles Gezerre wie beispielsweise im Vorfeld der 2020er Branchentreffen LogiMAT und Deutscher Logistik-Kongress wird vermieden. Ebenso ein Verschieben, Vertrösten und spätes Absagen, wenn die Reisen und die Hotels bereits gebucht und der Standbauer bereits vor der Halle steht. Und selbst wenn es die Behörden erlauben würden: Wer könnte schon guten Gewissens vor Ort netzwerken? Diese Fragen müssen sich alle Messen und Kongresse in diesem Jahr stellen und sie auch zeitig beantworten. Der Weg des Materialflusskongresses verdient die Respekt und Lob. Martin Schrüfer

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