Digitalisierung
Blockchain-Pilotprojekt zur Containerlogistik gestartet
Der Hafenbetrieb Rotterdam startet mit zwei weiteren Partnern ein Blockchain-basiertes Pilotprojekt. Ziel ist es, physische, administrative und finanzielle Ströme vollständig papierlos in die Supply-Chain zu integrieren.
Die niederländische Bank ABN AMRO, der Hafenbetrieb Rotterdam und Samsung SDS - der Logistik- und IT-Zweig von Samsung - haben sich als Kooperationspartner zusammengetan, um ein Blockchain-basiertes Pilotprojekt zu starten. Durch das Projekt sollen Transport, Tracking und die Finanzierung von Waren sowie Dienstleistungen vereinfacht werden.
Gegenstand des im Januar 2019 startenden Pilotprojekts wird der multimodale Transport eines Containers aus einem asiatischen Produktionsstandort an einen Standort in den Niederlanden sein. Die drei Partner führen das Projekt aus, die Teilnahme am Kooperationsverband steht danach jedoch auch anderen Parteien offen. "Momentan sind die Zahlungen von Dienstleistungen und Waren, die Disposition von Containern sowie deren physikalischer Transport noch nahezu vollkommen getrennte Kreisläufe", erläutert Paul Smits, Finanzvorstand beim Hafenbetrieb Rotterdam und zuständig für die Digitalisierungsinitiativen des Hafenbetriebs Rotterdam. "Da viele Parteien beteiligt sind und alle Vorgänge anhand von Papierdokumenten bearbeitet werden, kommt es zu Verspätungen und Ineffizienzen."










