Logistik-Dienstleister

Wenn Autos schwimmen gehen

Mit Outsourcing erreichen die PKW-Hersteller Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen bei gleichzeitiger Kostensenkung. Allerdings muss dabei mehr als nur die Wahl des Transportweges beachtet werden.

Globalisierung heißt Global Sourcing, Global Production und Global Selling. Der Weltmarkt ist Lieferant, gleichzeitig Produktionsstätte, und Absatzgebiet. Im Globalisierungsprozess gehört die Automobilbranche zu den Schrittmachern. Es waren deutsche Hersteller, die weltweit als erste in globalen Beschaffungs-, Produktions- und Absatzprozessen agierten. 2012 wurden weltweit rund 80 Mio. Pkw und Nutzfahrzeuge hergestellt.

Die Entwicklung zeigt, dass die Automobilhersteller ihre Fertigungstiefe immer weiter reduzieren. Für Teile und Komponenten sorgen Zulieferer. Dabei sind die Werke der Hersteller im globalen Produktionsverbund zumeist Montagelinien für bestimmte Modellreihen oder spezialisierte Produktionsstätten für die Herstellung von Baugruppen, die wiederum aus Komponenten vieler Zulieferer bestehen. Die eigene Produktion arbeitet also teils ebenfalls als Zulieferer für die weltweite Montage. Diese Montagelinien versorgen entweder regionale Märkte oder auch den gesamten Weltmarkt.

Dieses Prinzip wird permanent weiter entwickelt. Dabei konfrontieren die Hersteller und auch viele Zulieferer ihre Logistiker mit steigenden Anforderungen. Wird heute ein Auto noch aus rund 3.000 Komponenten montiert, so werden es in der Zukunft deutlich weniger sein, weil damit die Montage wesentlich effizienter ist. Vormontagen und Komponentenfertigung liegen dann noch stärker bei Zulieferern und Logistikern.

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Produktionsversorgung organisieren

Die Hersteller müssen ihre internationale Produktionsversorgung zuverlässig organisieren. Welcher Zulieferer soll welche Teile in welcher Stückzahl, wann und in welcher Reihenfolge an welche Montage-Linie und dort an welchen Arbeitsplatz liefern? Dabei wird die Montage der Nachfrage entsprechend gesteuert, wechselt also das Tempo. In die Teile- und Komponentenproduktion einer Modellreihe sind in der Regel mehrere Werke des Herstellers und mehrere hundert Zulieferer eingebunden. Damit sind die logistischen Anforderungen besonders komplex. Es ist gewissermaßen die Königsdisziplin der Logistik.

Die Logistik umfasst Steuerung und Kontrolle aller Waren- und Datenströme. Komplett wird die Kette von der Beschaffung über Transporte und wertsteigernde Leistungen bis hin zur Distribution abgedeckt. Wer Logistik in dieser Qualität bieten will, muss international agieren – ob ein Hersteller neue Produktionsstätten auf anderen Kontinenten aufbaut oder für veränderte Produktions- oder Absatzstrategien neue Supply Chains benötigt.

Verschlankung der Geschäftsvorgänge

Mit dem Outsourcing erreichen die Hersteller Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen bei gleichzeitiger Kostensenkung. Sie können flexibler agieren, eigene Logistikinvestitionen erübrigen sich, Lieferengpässe werden vermieden und eigene Kapazitäten mit Fixkosten lassen sich partiell auch in variable Kosten umwandeln. Das Outsourcing der Logistik bewirkt eine Verschlankung der Geschäftsvorgänge. Die Logistik ist ein harter Produktionsfaktor für Zuverlässigkeit, Sicherheit, Qualität und Kosteneffizienz – ein wesentlicher Baustein für die so genannte lean production. Die fertigen Fahrzeuge müssen schließlich zügig an die Händler in den Bestimmungsländern distribuiert werden. Je kürzer die Zeit von der Bestellung eines Fahrzeugs bis zu dessen Auslieferung, desto kürzer ist die Kapitalbindung. Bei der Fertigung in Großserien sind Terminals mit großräumigen Stellkapazitäten für die Zwischenlagerung erforderlich. Eine Zwischenlagerung erübrigt sich, wenn hochwertige Fahrzeuge direkt nach dem Prinzip Built to Order (Auftragsfertigung) kundenindividuell produziert werden und die Logistikkette optimal gestaltet ist.

Kompetente Automobillogistiker bieten Netzwerke mit Autoterminals an der See, an Flüssen und im Binnenland, Autotransporte per Straße, Schiene und Wasser sowie technische Dienstleistungen. Das technische Leistungsspektrum reicht von Entkonservierung, Reinigung und Pre-Delivery-Inspection bis hin zu Reparaturen und Modifikationen. Dazu gehört der Einbau von Sonderausstattungen wie DVD-Anlagen, Handy-Vorrichtungen, Navigationssystemen und Sonnendächern. Aber auch Sonderlackierungen oder die Umrüstung von Sonderserien bieten Logistiker wie die BLG auf ihrem europaweiten Terminalnetzwerk an der See und im Inland an. Die zertifizierte Qualität der Supply Chains reicht vom Werksgelände der Hersteller bis zu den Händlern in den Bestimmungsländern.

Großvolumige Automobiltransporte lassen sich sehr gut auf der Schiene oder auf Binnenwasserstraßen gestalten. Ein speziell für den Fahrzeugtransport ausgerüstetes Binnenschiff transportiert beispielsweise auf dem Rhein bis zu 650 Pkw. Das Dafür wären sonst rund 80 Lkw erforderlich. Ein Ganzzug kann 228 Pkw laden und erspart damit 29 Lkw-Transporte. Damit kann der carbon footprint eines Automobillogistikers deutlich gesenkt und ein guter Beitrag zur so genannten green logistics geleistet werden Die BLG hat mit ihren wettbewerbsfähigen Transportangeboten auf der Schiene und auf dem Wasser belegt, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sein müssen, sondern sich sehr sinnvoll kombinieren lassen.

Über die Webcam live dabei

Wer sich ein Bild machen möchte, wie es im Nordhafen von Bremerhaven zugeht, kann dies mittels einer Webcam tun. Unter http://www.blg.de/blg-logistics/service/webcams/webcam-automobile kann man einen Blick auf die Logistik der BLG Logistics Group werfen.

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BLG Logistics Group AG & Co. KG, E-Mail: communications@blg.de, www.blg.de

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