Regalsystem von OHRA

Annina Schopen,

Weberei verbessert Zugriff auf Webketten mit Kragarmregalen

Die Getzner Textil Weberei, Gera, hat das Lagerkonzept ihres Kettbaumlagers auf die Lagerung in Kragarmregalen von OHRA umgestellt. Nun kann auf jeden Kettbaum zugegriffen werden, auch  Schäden gehören der Vergangenheit an.

Die Getzner Textil Weberei, Gera, hat das Lagerkonzept ihres Kettbaumlagers auf die Lagerung in Kragarmregalen von OHRA umgestellt. © OHRA

Die Getzner Textil Weberei, eine Tochterfirma der Getzner Textil, ist eine Jacquardweberei und stellt Bekleidungsdamaste für den westafrikanischen Raum her. Die 233 Mitarbeiter des Unternehmens stellen auf 240 Luftdüsenwebmaschinen mehrere Millionen laufende Meter Rohware her. Die dafür benötigten Kettfäden sind auf einer Walze, dem Kettbaum, aufgewickelt und warten im Kettlager auf ihren Einsatz.

Ursprünglich lagerte Getzner diese Kettbäume im Untergeschoss der Produktionshalle einfach auf dem Boden. Das machte allerdings den direkten Zugriff auf einzelne Kettbäume schwer, immer wieder kam es beim Ein- und Auslagern zu Beschädigungen. Zudem hatte das Unternehmen kaum Überblick über den genauen Lagerort.

Daher entschied sich Getzner in 2018, das Lagerkonzept zu überarbeiten: Statt der Bodenlagerung sollten die Kettbäume in einem Regalsystem von OHRA gelagert werden. Das Unternehmen verwendet nur vollwandige Stahlprofile für alle tragenden Elemente seiner Regale. So erreichen sie eine hohe Tragkraft und Stabilität. Alle Kragarmregale werden individuell nach Kundenvorgabe hergestellt, und vielseitiges Zubehör erlaubt die Lagerung der unterschiedlichsten Waren.

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Für Getzner rüstete OHRA die 800 Millimeter langen Kragarme, von denen jeder einzelne bis zu 800 Kilogramm trägt, mit Armrohren aus. Sie verhindern schonend, dass die über 2,5 Meter langen Kettbäume von den Armen rollen.

Insgesamt lieferte und montierte OHRA bisher drei Kragarmregale. Die drei bis zu 25,2 Meter langen Regale bieten Platz für insgesamt 124 der bis zu 800 Kilogramm schweren Kettbäume. Die Regalständer – zwischen 2,3 und 2,9 Metern hoch – wurden an die Raumhöhe im Untergeschoss angepasst, so dass der Platz optimal ausgenutzt wird. Die Erweiterung des Lagers mit weiteren Kragarmregalen von OHRA ist bereits in Planung.

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