Regaltechnik
System Logistics realisiert neues Hochregallager bei Asahi Poznań
Mit dem Bau eines modernen, automatisierten Hochregallagers bei Asahi Poznań möchte System Logistics ein Zeichen für die Zukunft der Intralogistik setzen. Das Projekt, dass in enger Zusammenarbeit mit insgesamt zwölf spezialisierten Partnern realisiert wird, befindet sich derzeit in der aktiven Bauphase.
Die Automatisierung der Lagerprozesse soll die Effizienz künftig deutlich steigern, Durchlaufzeiten verkürzen und die Versorgungssicherheit erhöhen. Gleichzeitig schafft das Projekt die Grundlage für weiteres Wachstum und eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Logistikstruktur.
15 Lagerebenen, 41.400 Palettenplätze
Das neue Hochregallager wird eine Lagerkapazität von 41.400 Palettenplätzen bieten, dabei ist es für Paletten mit einer Höhe von 1.900 Millimetern ausgelegt und umfasst 15 Lagerebenen. In zwölf Gassen werden jeweils drei Paletten in die Breite und zwei in der Tiefe pro Lagerfach untergebracht. Dies ermöglicht eine äußerst dichte Lagerung bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit der eingelagerten Waren.
Die maximale Einlagerungsleistung beträgt 443 Paletten pro Stunde, während bis zu 572 Paletten pro Stunde ausgelagert werden können. Dies ist abgestimmt auf die verschiedenen logistischen Anforderungen, egal ob der Transport der Ware aus der Produktion, die Versorgung der Kommissionierung oder die Rückführung von Leerpaletten.
1. Meilenstein im Bauprozess: Start des Stahlbaus
Der erste Meilenstein wurde im November 2024 erreicht, als mit dem Stahlbau begonnen wurde. Die Konstruktion des Lagers erfolgt in Silo Bauweise, bei der die Regalkonstruktionen gleichzeitig als tragende Struktur des Gebäudes dient. Diese Bauweise ermöglicht eine platzsparende und wirtschaftliche Umsetzung.
Fortschritte bei Stahlbau, Brandschutz und Gebäudehülle
Bereits zweidrittel der Stahlstruktur sind inzwischen montiert. Parallel zur Stahlmontage wurde auch die Sprinkleranlage installiert, um den Anforderungen an den Brandschutz gerecht zu werden. Seit Mitte April 2025 wird die Dach- und Wandverkleidung montiert, wodurch das Hochregallager zunehmend seine endgültige äußere Gestalt annimmt. Das Projekt wird somit zunehmend wetterfest und bereit für die Installationen der technischen Komponenten im Inneren.
Förderanlagen und 40-Meter-Regalbediengeräte im Zusammenspiel
Im Bereich der Fördertechnik hat bereits die Installation erster Anlagenteile begonnen. Diese Technik wird zukünftig eine zentrale Rolle im innerbetrieblichen Materialfluss übernehmen. Sie verbindet die verschiedenen Funktionsbereiche des Lagers, vom Wareneingang über die Einlagerung bis hin zur Kommissionierung und dem Versand und sorgt für eine durchgängig automatisierte Bewegung der Ware.
Parallel dazu werden derzeit die Regalbediengeräte mit einer Höhe von 40 Metern eingebaut, die später für die automatische Ein- und Auslagerung der Paletten verantwortlich sein werden.













