Steigtechnik

In drei Schritten zur optimalen Arbeitshilfe

Bei Tätigkeiten in höhergelegenen Arbeitsbereichen sind Mitarbeiter regelmäßig auf den Einsatz einer Steighilfe angewiesen. Das Angebot ist äußerst vielfältig, die Entscheidung, welche Steigtechnik optimal den unternehmenseigenen Bedarf und die ergonomischen Kriterien erfüllt, schwierig. Eine professionelle Beratung durch Spezialisten hilft bei der Auswahl.

Geeignet für länger währende Arbeiten in der Höhe ist die Hymer-Podesttreppe mit Fahrtraverse 71082. © Hymer

Der Kauf einer Steighilfe sollte niemals eine Ad-hoc-Entscheidung, sondern gut bedacht sein“, betont Tobias Zodel, Teamleitung Vertrieb der Sparte Hymer Project bei Steigtechnikproduzent Hymer-Leichtmetallbau: „Wenn wir mit Kunden ins Gespräch kommen, stellen wir häufig fest, dass mit Lösungen gearbeitet wird, die auf den ersten Blick zwar scheinbar ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten, hinsichtlich Arbeitssicherheit und Ergonomie jedoch nicht zum Einsatzbereich passen. Oder es werden Steigtechniklösungen angeschafft, die überdimensioniert sind – eine schlichtere Lösung wäre hier die bessere Wahl gewesen.“ Aspekte wie Langlebigkeit, einfache Reparatur­möglichkeiten, Flexibilität im Einsatz werden bei einer Neu­anschaffung nach Ansicht des Experten zu selten in die Überlegungen einbezogen.

Damit der Kauf nicht zum finanziellen Reinfall wird, gilt es bei der Auswahl einer Lösung daher einige grundsätzliche Kriterien zu berücksichtigen. Zum einen sollte die Lösung perfekt auf den Anwendungsfall abgestimmt sein. Ebenso wichtig sind Arbeitssicherheit und Ergonomie: Erfüllt die Leiter sämtliche sicherheitsrelevante Vorgaben? Ermöglicht sie eine bequeme und sichere Arbeitshaltung? In Bezug auf den finanziellen ­Aspekt sollte bedacht werden, dass die Steighilfe nicht nur bei der Anschaffung ein gutes Preis-Leistungsverhältnis garantiert, sondern auch langfristig eingesetzt und kostengünstig instandgehalten werden kann. Um die optimale Steigtechniklösung zu finden, ist je nach Komplexität der geforderten Lösung eine professionelle Beratung und unterstützende Planung durch Hersteller wie Hymer-Leichtmetallbau sinnvoll.

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Mit dem Fachwissen aus der über 55-jährigen Erfahrung in der Fertigung von Steigtechnik garantiert Hymer-Leichtmetallbau nach eigenen Angaben Lösungen, die sich durch Qualität, praxisorientierte Funktionen, Langlebigkeit und Sicherheit auszeichnen. Neben Serienprodukten bietet der Aluminiumspezialist mit der Sparte Hymer Project maßgeschneiderte Sonderkonstruktionen. Die Grundlage dieser ­Sonderlösungen bildet das Hymer-Baukastensystem – standard­isierte Einzelkomponenten, die sich mit frei wählbaren Treppenneigungen, Stufenbreiten und -tiefen, Plattformgrößen, -formen, -materialien und weiteren Details exakt zur benötigten Arbeitshilfe kombinieren lassen. Machen spezielle Arbeitsbedingungen und Gegebenheiten vor Ort eine noch individuellere Lösung notwendig, entwickelt Hymer Project auf Basis des Hymer-Baukastensystems Sonderkonstruktionen, die je nach Kundenwunsch mit Funktionen wie mechanischer oder elektrischer Höhenverstellung, Teleskopauszügen und weiteren Komponenten ausgestattet sind.

Angepasste Serien als Lösung?
Um eine dem Bedarf des Unternehmens optimal entsprechende Steigtechnik zu erhalten, rät Zodel zu einer Findungsphase in drei Schritten. „Im ersten Schritt wird zunächst geprüft, ob sich vielleicht ein serienmäßig produziertes Standardprodukt anbietet. Eine Leiter, die sich speziell für Tätigkeiten im Lager eignet, ist beispielsweise die Hymer Einhänge-Schiebeleiter 6092, eine teleskopierbare Leiter mit stufenlos herausziehbaren Handläufen und Einhängehaken, die eingesetzt werden kann, wo keine festen Aufstiege verbaut werden können.

Baukastensystem mit Einzelkomponenten
Kommt ein Standardprodukt nicht in Frage, empfiehlt der Steigtechnikexperte im zweiten Schritt die Suche, ob eine der standardisierten Lösungen aus dem Hymer-Baukastensystem in Frage kommt. „Die standardisierten, praxis­erprobten und auf Basis von ­Aluminium- Strangpressprofilen konstruierten ­Kompo­nenten unseres Hymer-Baukasten­systems ermöglichen unseren Kunden, individuelle Lösungen – beispielsweise maßgenaue fahrbare Podesttreppen. Der Online-Konfigurator führt durch eine Produktkonfiguration. Das System ist auf ­Langfristigkeit ausgerichtet: ­Schraub- anstelle von Schweiß­verbindungen gewährleisten ­eine unkomplizierte Reparatur und den Austausch von Kom­ponenten.“

Sonderkonstruktionen
Sollte das Baukastensystem keine passende standardisierte Lösung bereithalten, kommt in Schritt drei das Team von Hymer Project zum Einsatz, um mit dem Kunden eine individuelle Lösung zu ent­wickeln. Vertriebsleiter Tobias Zodel erläutert das Vorgehen: „Abhängig von der Komplexität und den Rahmenbedingungen besuchen wir unsere Kunden auch vor Ort, um für eine bestmögliche Lösung die örtlichen Gegebenheiten in die Planung mit einzubeziehen. Auf dieser Grundlage erstellen wir ein individuelles Angebot, konstruieren bei Beauftragung die benötigte Anlage inklusive Freigabezeichnung und terminieren das Projekt. Vor der Auslieferung – die bei Bedarf auch in der logistischen Abwicklung von uns unterstützt werden kann – prüfen wir die fertige Konstruktion grundsätzlich bis ins kleinste Detail auf Funktion und Qualität.“ Hymer Project versteht sich nicht nur als Steigtechnik-Lieferant, sondern als Partner für das komplette Projektmanagement und bietet ergänzend einen Montageservice und After-Sales-Services an. Positive Rückmeldungen zu den Projekten bestärken Zodel und sein Team: „Unsere Kunden können sich darauf verlassen, eine hochwertige, langlebige und vor allem intelligente Lösung zu erhalten, die – wie unser ganzes Sortiment – selbstverständlich komplett made in Germany ist. Wer sich unverbindlich beraten lassen möchte, kann jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen.“

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