Unternehmenskauf
MiniTec übernimmt Schulz Fördertechnik
Der Maschinen- und Anlagenbauer MiniTec hat die Schulz Fördertechnik GmbH übernommen. Damit möchte sich MiniTec neue Möglichkeiten im Bereich von Förderanlagen sowie Marktzugänge erschließen.
Der Fokus von Schulz Fördertechnik liegt auf der Lieferung und Montage von Fördergurten sowie der Konstruktion individueller Förderanlagen mit Stahl- und Edelstahl-Gestellen. Im Rahmen der Suche nach einer Unternehmensnachfolge wandte man sich vor einem guten Jahr an MiniTec. Nach einem Abgleich des Leistungsspektrums von Schulz mit dem eigenen Portfolio entschied sich die Geschäftsführung von MiniTec das Unternehmen zum 1.1.2024 zu übernehmen.
Mehrere Gründe für den Kauf: So beliefert Schulz auch Kunden aus dem Lebensmittel- und Pharmabereich – Branchen. Diiese konnte MiniTec aufgrund der besonderen Hygieneanforderungen bislang nur mit Einschränkungen bedienen.
Synergien durch den Unternehmenskauf geschaffen
Geschäftsführerin Sandra Geyer-Altenkirch erklärte dazu: „Edelstahl ist in diesem Umfeld besser geeignet als Aluminium. Deshalb erweitern wir durch die Akquise unser Branchenspektrum um äußerst interessante Zielgruppen.“ Generell entstünden durch den Kauf wichtige Synergieeffekte: „Das Spektrum von Schulz reicht von Fördergurten unterschiedlichster Art über Kettenförderer, Kleinförderer, Modulbandförderer, Riemenförderer, Gurtförderer und Rollenbahnen bis hin zu Scharnierbandförderern. Das hier erworbene, langjährige Know-how kommt uns ganz klar zu Gute. Umgekehrt können wir unsere Expertise im Bereich der Automatisierung einbringen.“
Neben den Vorteilen für den Anlagenbau ergeben sich zudem Perspektiven im Produkt- und Servicebereich. So lassen sich Fördergurte durch den umfangreichen Lagerbestand kurzfristig nach Kundenvorgaben umsetzen und montieren.
Die Firmierung „Schulz Fördertechnik GmbH“ wie auch deren Firmensitz in der Industriestraße 34 in 66914 Waldmohr bleiben bis auf weiteres bestehen. Auch der langjährige Geschäftsführer Wolfgang Wasemann wird diese Rolle beibehalten und sich die Leitung mit Sandra Geyer-Altenkirch als Co-Geschäftsführerin teilen










