Interview mit Markus Löseke von HaRo
"Wir glauben an die Zukunft"
Die technischen Entwicklungen der jüngsten Zeit gehen auch und besonders an einem Unternehmen für Fördertechnik und Intralogistik nicht vorbei. Im Gespräch mit Andreas Mühlbauer erläutert Markus Löseke, Prokurist und Leiter Konstruktion & Produktion bei HaRo, wie sein Unternehmen die neuen Aufgaben angeht und wirft einen Blick in die Zukunft.
Kürzlich haben Sie Ihre Produktion erweitert und modernisiert. Ist das ein Zeichen für eine positive Wirtschaftsprognose in Ihrer Branche?
Unsere Entscheidung, die Produktionsfläche zu erweitern, ist ein klares Signal für unseren Optimismus und unsere Zukunftsorientierung. Wir sind überzeugt, dass die Nachfrage nach unseren Produkten in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Mit der Erweiterung unserer Produktionskapazitäten sind wir in der Lage, diese Nachfrage zu bedienen und unsere Marktposition weiter zu halten und festigen.
Die Erweiterung ist aber auch ein positives Signal für die gesamte Wirtschaft. Sie zeigt, dass wir an die Zukunft glauben und bereit sind, in neue Kapazitäten zu investieren. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region und schafft neue Arbeitsplätze. Wir sind überzeugt, dass die Erweiterung der Produktionsfläche ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist und dass sie sich positiv auf unser Unternehmen und die gesamte Wirtschaft auswirken wird.
Ähnlich wie in anderen Bereichen der Produktion findet auch in der Fördertechnik und Intralogistik zunehmend künstliche Intelligenz Anwendung. Wo wird das in den kommenden Jahren Veränderungen mit sich bringen und wo zeigt sich das jetzt schon?
Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die Maschinenbaubranche in den kommenden Jahren grundlegend zu verändern. Sie kann helfen, zeitintensive Aufgaben zu automatisieren, was kürzere Durchlaufzeiten, geringere Kosten und höhere Produktivität implementiert. Zudem kann KI bei der Entscheidungsfindung unterstützen, da große Datenmengen analysiert und Muster erkannt werden können, um nur zwei Beispiele zu nennen. Bereits heute finden wir KI in der robotergestützen Fertigung, der Qualitätskontrolle oder der Instandhaltung, beispielsweise in Form von Fernwartungsmodulen oder der Predictive Maintenance.
Was bedeuten diese Veränderungen für HaRo – in der Entwicklung, der eigenen Produktion, aber auch beim Service?
Wir stehen hier noch ganz am Beginn. Jedoch haben wir den Trend erkannt und sind bereit, uns ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Nichtsdestotrotz ist die Implementierung von KI nicht nur im Maschinenbau mit einigen Herausforderungen verbunden – angefangen mit der Datensicherheit und dem Datenschutz. Diese sind von entscheidender Bedeutung, da KI-Systeme schließlich mit sensiblen Daten umgehen können müssen. Daher ist es unerlässlich, dass wir uns mit den Themen kritisch befassen.
Darüber hinaus müssen die Mitarbeiter die neuen Technologien akzeptieren und bereit sein, mit ihnen zu arbeiten. Wir sehen die Chance, mit dem Einsatz von KI die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu verbessern sowie den Umgang mit den Ressourcen nachhaltiger zu gestalten. Daran möchten wir arbeiten.










