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Artikel und Hintergründe zum Thema

Flurförderzeuge

Sparen beim Laden

Das Laden der Batterien ist bei Staplern ein wichtiger Kostenfaktor. Das hat man bei der Honold-Logistik-Gruppe erkannt und bei der Errichtung des Distributionszentrums für Fahrzeugreifen in Korbach von vornherein auf intelligente Batterieladesysteme gesetzt. Die Continental AG ist einer der namhaften Reifenhersteller.

Im RDC Korbach und anderen Standorten übernimmt das der Logistikdienstleister Honold. Im Bereich „Tire“ geht es um alle Produkte rund ums Rad. Die Honold Contract Logistics GmbH ist einer der Haupt-Dienstleistungspartner von Continental. An jedem Standort werden fast alle Segmente der Supply Chain abgewickelt. Dabei kommt durchgängig eine Lagerabwicklung auf SAP/R3-Basis zum Einsatz, teilweise beleglos mit Datenfunk.

Honold

Für die Arbeiten im RDC sind 23 Flurförderzeuge im Einsatz. Bei Honold in Korbach setzt man ausschließlich auf Fronius- Batterieladesysteme, die der Spezialist 2006 als Erstausrüstung lieferte. Für jeden Batterietyp gibt es das richtige Batterieladesystem. Alle 23 Geräte sind vom Typ „Selectiva Plus“. Ihnen ist gemeinsam, dass sie mit der „Active Inverter Technology“ ausgestattet sind und nicht mit herkömmlicher Inverter- Technik oder alter 50-Hertz-Trafotechnik.

Dank des hohen Wirkungsgrads von 94 % spart man eine Menge Stromkosten gegenüber alter 50-Hertz-Trafotechnik und HF-Technologie, nämlich bis zu 30 Prozent. 94 Prozent Wirkungsgrad bedeuten, dass 94 Prozent des Stromes aus der Steckdose auch zum Batterieladen verwendet wird. Dieser bewegt sich bei der alten 50-Hertz- Trafotechnik und der herkömmlichen HF-Technologie nur im Bereich zwischen 60 bis 80 %.

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„Im Rahmen unseres Investitionsvorhabens hat sich uns die Frage gestellt, welche Techniken beim Batterieladen zukunftsweisend sind“, betont Theo Grünewald, Geschäftsführer Logistik bei Honold. „Dabei ging es um wesentliche Punkte: um schonendes und damit lebensverlängerndes Laden der wertvollen Batterien und um den bewussten Umgang mit der eingesetzten Energie.“ Folglich habe man den Markt „abgeklopft“ und mit Batterielieferanten Kontakt aufgenommen. „Schließlich sind wir auf die Fronius-Batterieladesysteme gekommen“, so der Manager.

„Die geringeren Stromkosten waren für uns eines der entscheidenden Kriterien“, ergänzt Adrian Grimm. Wie deutlich sich die Ersparnis auswirkt, erklärt der RDCLeiter an einem Beispiel: „Zum 1. Januar 2009 übernahmen wir am Continental- Standort in Aachen die Werkslogistik von einem anderen Logistikdienstleister, der bis dahin Batterieladegeräte mit 50-Hz-Trafotechnik im Einsatz hatte.

Fronius

Wir stellten sofort komplett auf Fronius- Batterieladesysteme mit Active Inverter Technology um, wurden jedoch für 2009 vom Energielieferanten auf Basis des Stromverbrauchs von 2008 durch die 50-Hz-Ladegeräte bei den monatlichen Vorauszahlungen veranlagt. Im Januar 2010 konnten wir uns über eine „satte“ Gutschrift des dortigen Energielieferanten freuen.“

Kosten spart man auch bei der Batterie, denn durch die Vorteile der Active Inverter Technology verlängert sich die Lebensdauer um bis zu 25 Prozent. Dies ist möglich, da diese Technologie auf der Kombination aus digitalem Regelkreis, dU/dt-Technologie und Ladespannung mit geringster Restwelligkeit basiert. Ersparnisse bringt die Active Inverter Technology auch beim Platzbedarf und beim Gewicht:

Die kompakten Fronius-Geräte sind bis zu 70 Prozent kleiner und deutlich leichter als die der 50-Hertz-Technik mit ihren großen Transformatoren in den Schaltschränken. Bei der Planung des Lagerbereichs und damit auch des separaten Laderaums in Korbach war dies einer der großen Vorteile. Diese Planung übernahm der Batterie- und Ladegerätespezialist, die Firma Stefan Keckeisen in Memmingen.

Dazu Gregor Holzheu, Geschäftsund Vertriebsleiter bei Keckeisen: „Nachdem Honold auf uns zukam, haben wir anhand der Architekten-Unterlagen die Berechnungen für die Belüftung des separaten Laderaums durchgeführt, die Anschlusswerte für die Ladegeräte ausgelegt und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorgelegt, die im Hinblick auf die Total Cost of Ownership klar für Fronius sprach.“

Reifen

Inzwischen sind rund drei Jahre seit der Installation der Ladegeräte vergangen. So kann Adrian Grimm noch einen weiteren Vorteil nennen: „Seit der Installation der Fronius-Batterieladesysteme hatten wir noch keine einzige Störung. Die Geräte sind wirklich zuverlässig, auf sie ist Verlass. Es gibt also viele gute Gründe“, fasst der RDC-Leiter zusammen, „auch zukünftig mit Fronius zusammenzuarbeiten.“ Bestätigung findet diese Aussage auch durch Theo Grünewald: „Wir von Honold werden auch in nächster Zeit weiter auf Geräte von Fronius setzen.“

Continental Reifen Deutschland GmbH, E-Mail: [email protected], www.continental-reifen.de Honold Logistik Gruppe GmbH & Co. KG, E-Mail: [email protected], www.honold.net Fronius Deutschland GmbH, E-Mail: [email protected], www.fronius.de

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