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Nordpack: „ Die Branche steht vor einem großen Umbruch“
„Grundsätzlich merken wir, dass unsere Branche vor einem großen Umbruch steht“, erklärt Sven Mehrmann, Produktmanager bei Nordpack: „Zu viele Anbieter offerieren kostenlose Angebote, teilweise verbunden mit Verpackungsentwicklungen, die sehr zeitaufwendig sind, mehrmals vorgestellt, dann weiter geprüft und optimiert werden. Diese investierte Zeit kann nicht mehr

durch die Aufschläge finanziell ausgeglichen werden. Wir werden zunehmend die reine Dienstleistung der Beratung separat in Rechnung stellen, unabhängig, ob der Kunde uns den Auftrag zur Lieferung von Verpackungen erteilt oder nicht. Die Tendenz unserer Kunden entwickelt sich zunehmend in drei Bereiche. Einmal der Preiskäufer, den die Produkteigenschaften nicht wirklich interessieren. Diese Preiskäufer beziehen häufig über das Internet ihre Produkte. Dann gibt es außerdem den Beziehungsmanagementeinkäufer, der noch sehr viel Wert auf die Beratung und auf persönliche Betreuung legt. Und schließlich der Konzerneinkäufer, dem es wichtig ist, das C-Artikelmanagement zu bündeln, Prozesse zu optimieren und Kosten durch Reduzierung überflüssiger Abläufen innerbetrieblich zu reduzieren.“

Die Frage nach den Konjunkturerwartungen für das kommende Jahr gehört zu Materialfluss (und der Ausgabe „Materialfluss Markt”) wie das grüne Logo des Magazins. In diesem Jahr fällt das Fazit sehr positiv aus. Die Redaktion bat insgesamt 34 Manager und Spitzenfunktionäre der Verbände und Branchenorganisationen um ihre Einschätzung der Konjunkturentwicklung im eigenen Unternehmen, in der Branche und in Deutschland gebeten. Der Tenor ist grundsätzlich sehr einheitlich und er fällt gut aus.









