Rampen/Tore/Ladebrücken
Neue variable Steuerung für Stufenrampen
Wenn auch das Thema Effizienz beim Verladevorgang fast ausgereizt ist, ergeben sich dennoch weitere Optimierungsmöglichkeiten, die sich aufgrund von unterschiedlichen Verladesituationen und Lkw-Typen an der Schnittstelle Rampe-Lkw ergeben.

In Zusammenarbeit mit einer internationalen Spedition hat PROMStahl daher beim Neubau eines Logistikcenters in Hannover eine Steuerungsvariante speziell für die dort installierten Loadhouses entwickelt, die einerseits durch die Technik der Stufenrampen und der schräg unter Rampenniveau liegenden Überladebrücken das Be- und Entladen von Lkw mit geschlossenen Türen ermöglicht, andererseits aber auch in abgestützter horizontaler Stellung das Be- und Entladen von Lkw mit Rolltoren erlaubt. Von den insgesamt 109 Verladestellen wurden 26 mit dieser neuen variablen Steuerung ausgestattet. Es ist die erste Anlage, die zwei unterschiedliche Verladesysteme an nur einer Verladestelle kombiniert.
Gesteuert wird die Technik mit einem zusätzlichen Autoreturn-Taster. Beispiel: Nach dem Ablegen eines Lkw mit hinteren Türen und anschließenden Andocken eines Lkw mit Rolltoren wird per Autoreturn-Taster das Brückenplateau aus der unteren Schrägstellung, bedingt durch das Schließen der Lkw-Türen in statt vor der Verladestelle, in die abgesicherte horizontale Lage angehoben, wobei automatisch ausklappende Stützfüße unter dem Brückenplateau die Überladebrücke absichern. Der Lkw dockt an, das Rolltor am Lkw wird geöffnet und der Gabelstapler entnimmt noch auf der Brücke stehend die unmittelbar hinter dem Rolltor abgestellte letzte Palettenreihe. Anschließend wird das Brückenplateau aus der horizontalen Position auf Lkw-Ladeflächenhöhe angehoben, aufgelegt und der Entladevorgang der restlichen Paletten erfolgt in gewohnter Weise. Der Beladevorgang funktioniert nach dem gleichen Prinzip, nur in umgekehrter Reihenfolge.









