Maritime Wirtschaft
Rhenus beteiligt sich an Mierka Donauhafen Krems
Zu MDK gehören zahlreiche weitere Unternehmen: Die Multi Modale Freight Station bündelt die Container Freight Station, in der gestufft und gestrippt wird, die Industrieverpackung sowie die Projekt- und Lagerlogistik zu maßgeschneiderten Dienstleistungen. Auf dem Gelände befindet sich außerdem ein Containerterminal mit 30.000 m2 Depotfläche und vier ganzzugsfähigen Gleisanlagen, dieses wird über die Tochterfirma Wiencont Krems betrieben. Sie gehört zu 74 Prozent der MDK, die restlichen Anteile hält Wiencont Wien. Ein Agrarterminal bietet 25.000 m3 Silolagerraum. Dort übernimmt die Danugrain, an der RWA Raiffeisen Ware Austria mit 60 Prozent und MDK mit 40 Prozent beteiligt sind, die Getreidelogistik. Einen trimodalen Düngemittel-Terminal mit Verpackungs-Service betreibt die Danufert, an der ebenfalls RWA Raiffeisen Ware Austria mit 60 Prozent und MDK mit 40 Prozent beteiligt sind. Für die Organisation von Binnenschifftransporten sorgt die Mierka Befrachtung, die zu 100 Prozent der Mierka Donauhafen Krems GmbH & Co. KG gehört. Dieses Unternehmen ist zu 45 Prozent an der Panta Rhei Slovakia beteiligt, die Binnenschiffe kauft und betreibt.
„Rhenus und Mierka gründen ihre Partnerschaft auf das über die Jahre in vielen Gesprächen gewachsene Vertrauen, der gemeinsamen Zieldefinition und der kongruenten Werte“, so Michael Viefers, Vorstand bei Rhenus. „Die strategische Partnerschaft zwischen Rhenus und MDK konzentriert sich darauf, eine exzellente trimodale Logistik mit hohem Kunden-Nutzen zu bieten und den MDK-Standort in Krems weiter zu entwickeln und auszubauen.“
„Mit Rhenus habe ich den richtigen Partner für die Umsetzung einer offensiven Strategie für den Standort Krems, für weitere Entwicklungen an der Donau und die Steigerung der Binnenschifffahrts-Aktivitäten gefunden“, ergänzt Hubert Mierka, Inhaber Mierka Donauhafen Krems. „Mit der Qualität des Rhenus-Produktportfolios können wir für unsere Kunden aus Industrie, Handel, Spedition und Logistik noch mehr Nutzen stiften und neue Kunden noch kompetenter ansprechen. Mit Rhenus erhält MDK zusätzliche Schubkraft für eine expansive Marktbearbeitung mit einem noch breiteren Logistik-Service für seine Kunden.“
Hubert Mierka bleibt voll in MDK investiert und sieht sich – auch im Interesse seiner Söhne – in einer langfristigen Partnerschaft mit Rhenus. Zur Umsetzung der Unternehmens-Mission wird die MDK-Geschäftsführung durch Patrick Schäffer verstärkt. red
Bild: Michael Viefers, Vorstand bei Rhenus (links) und Hubert Mierka, Inhaber Mierka Donauhafen Krems (rechts)









