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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kampf den Kapazitätsengpässen

Martin Schrüfer,

Geodis reagiert auf Coronakrise und baut Flugcharter und Bahntransport aus

Logistik-Dienstleister Geodis reagiert auf die COVID-19 bedingten Kapazitätsengpässe mit umfangreicher Erweiterung der bestehenden Angebote. Diese umfasst die Einrichtung neuer Charterflüge zwischen Europa, Asien, USA und Lateinamerika sowie alternative Transportoptionen per Bahn.

© Geodis

Bereits am 12. Februar startete Geodis einen ersten Charterflug von Frankfurt am Main nach Shanghai. Als Reaktion auf die wachsende Nachfrage westwärts folgte am 21. Februar der erste Hin- und Rückflug zwischen Lüttich (Belgien) und Shanghai Pudong International. Seit dem 28. Februar bietet das Unternehmen wöchentliche Pendelflüge zwischen Frankfurt und Shanghai an. Der Abflug von Shanghai erfolgt jeweils dienstags. Der jetzige Flugplan bleibt bis Ende März in Kraft und wird entsprechend der Nachfrage verlängert.

Alternativ bietet Geodis Transportlösungen per Bahn zwischen China und Deutschland an. Hierzu gehören Direktverbindungen zwischen den chinesischen Wirtschaftszentren Xi'an und Chongqing und Hamburg und Duisburg. Die Transitzeit für Standard-Dienste beträgt 18 Tage, der Express-Service zwischen Xi'an und Hamburg zwölf Tage.

Auch die neu eingeführte Charter-Direktverbindung von Hongkong nach Guadalajara, Mexiko, wurde nach dem Start verlängert. Der nächste Abflug ab Hongkong fand am 22. März statt. Gleichzeitig kündigt Geodis ab dem 21. März die Einrichtung eines neuen Transatlantikdienstes zwischen Europa und Chicago an. Hin- und Rückflüge werden jeweils viermal die Woche stattfinden.

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„Mit unseren Transport- und Logistiklösungen unterstützen wir unsere Kunden, schnell und flexibel auf die aktuelle Situation zu reagieren“, sagt Thomas Kraus, Geodis President & CEO North, East and Central Europe.

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