Lager- und Regalsysteme
Alle Süßwaren auf einem Fleck
Um seine Lagervorgänge sowie Bestellvorbereitungen der Produkte komplett zu vereinen, hat Vidal Süßwaren ein neues Logistikzentrum in Cieza bei Murcia (Spanien) errichtet. Viastore Systems hat die Automatisierung des Lagerungssystems für das Logistikzentrum entworfen und betraute AR Racking mit der Installation aller eingebauten Aufbewahrungssysteme.

In dem neuen Logistikcenter in Murcia hat AR Racking zwei verschiedene Aufbewahrungssysteme eingebaut. Zum einen ein automatisches System, das robotisierte Anlagen zur Handhabung der Lasten nutzt. Die freitragenden Regale und ein dezidiertes Regalbediengerät ermöglichen eine doppeltiefe Lagerung. Die vier Korridore mit zwei doppeltiefen Lagereinheiten hintereinander weisen eine Höhe von 32 Meter, eine Länge von 164 Meter und eine Breite von 8,5 Meter auf. Gesamt kommt das Lager auf 16.448 Stellplätze.

Zum anderen hat AR Racking das automatische Lagerungssystem MiniLoad installiert. Dieses bietet sich für die Aufbewahrung leichter Ladeeinheiten mit geringen Volumen und hoher Rotation der Ware an und ist, nach Angaben des Kunden, „die optimale Lösung für die Produkte von Vidal Süßwaren“. Die zwei Korridore mit einfacher Tiefe haben eine Höhe von 9 Meter, eine Länge von 56,5 Meter und eine Breite von 32 Meter. Sie stellen hier insgesamt 3.328 Stellplätze zur Verfügung. Mit dem MiniLoad-System werden die Arbeitsgänge reduziert und die vorhandene Nutzfläche bestens auslastet. Auch verringert sich die Antwortzeit, während die Produktivität zunimmt.
„Die Kombination aus den zwei Systemen macht es möglich, jegliche von Vidal Süßwaren benötigten logistischen Vorgänge durchzuführen.“Xabier Rica, kaufmännischer Leiter des Projektes bei AR Racking
Xabier Rica, kaufmännischer Leiter des Projektes innerhalb AR Racking, erklärt: „Die Kombination aus den zwei Systemen macht es möglich, jegliche von Vidal Süßwaren benötigten logistischen Vorgänge durchzuführen. So können die Aufträge für die stetig wachsenden Vertriebskanäle problemlos vorbereitet werden.“

Drei Fragen an Laura Garrido, AR Racking
materialfluss: Worin bestanden die Herausforderungen bei dem Projekt? Laura Garrido: Das Lager wurde in einer Gegend mit hoher seismischer Aktivität geplant, so dass wir stark auf die Statik und Struktur achten mussten. Das Lager, das wir für Vidal in Silobauweise errichtet haben, ist für uns in Anbetracht der 16.500 Palettenstellplätze und 3.000 Behälter ein sehr großes Projekt.mfl: Warum ist das Projekt Vidal ein Besonderes für AR Racking? Garrido: Das Projekt ist für das Unternehmen ein weiterer Beweis dafür, dass wir in der Lage sind, größere Vorhaben zu stemmen. Besonders die spezielle Kalkulation der Statik und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat hervorragend geklappt. Vidal Golosinas hat innerhalb von drei Wochen eine schlüsselfertige Lösung erhalten, die die Logistik des Unternehmens in das 4.0-Zeitalter bringt.
mfl: Wie laufen die Geschäfte für AR Racking indiesem Jahr? Garrido: AR Racking hat zahlreiche Projekte aktuell laufen, in Argentinien, USA, Chile, Portugal, Frankreich, England und Holland – alle mit individuellen Anforderungen. Es sind gute Zeiten für AR Racking: Wir haben eine starke internationale Präsenz und weltweit das Vertrauen von sehr bekannten und großen Unternehmen. Das stimmt uns zuversichtlich für die Zukunft.
Neue Lagersysteme öffnen Tür zu 4.0
Die automatisierten Lagerungssysteme und die Technologie der Auftragsvorbereitungen sind fortschrittlich. Die von Viastore entwickelte Kontrollsoftware und die Verwaltungstools bedeuten einen Qualitätssprung und den Zugang zu einer Logistik 4.0 Umgebung für das Unternehmen. „Wir sind sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit AR Racking und der Leitung von Vidal Süßwaren. Die Kooperation hat uns eine schlüsselfertige Lösung für die Automatisierung eines Logistikcenters ermöglicht, das in einem 4.0 Umfeld verschiedene Werkstätten miteinander vereinen wird“, betont César Briones, Geschäftsführer von Viastore Systems. Vidal ist derzeit international am Wachsen und exportiert in mehr als 80 Länder – ein guter Grund für eine fortschrittliche Logistik.









