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Artikel und Hintergründe zum Thema

Neues Geschäftsfeld

Martin Schrüfer,

Südstahl übernimmt insolvente Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH

Das Maschinenbauunternehmen Südstahl hat Teile des Geschäftsbetriebs der Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH übernommen, die sich in einem Insolvenzverfahren befindet.

Schwab stellt seit 1932 Lagersysteme wie Paternoster, Roll-aus-Regale, Förderanlagen und Schneidemaschinen her, die als Systemlösungen Waren und Güter lagern können. Für Südstahl bedeutet die Übernahme nach Unternehmensangaben eine strategische Erweiterung ihres Produktprogramms: "Daneben werden neue Absatzmöglichkeiten geschaffen, um die zu erwartenden Rückgänge in der Automobilbranche zu kompensieren."

Mit den Lagersystemen der Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH ist es Südstahl möglich, ihr Produktprogramm in idealer Weise zu ergänzen. Zudem können alle übernommen Produkte mit den bestehenden Fertigungsmöglichkeiten des Mertinger Unternehmens und der Unterstützung ehemaliger Schwab-Mitarbeiter weiterproduziert werden. Die Übernahme ermöglicht nun den Aufbau einer neuen Produktsparte.

Südstahl-Geschäftsführer Ulrich Käuferle: „Mit der Erweiterung unseres Geschäftsbetriebs tätigen wir nach sorgfältiger Abwägung der Risiken und trotz der momentanen Krise eine Investition in die Zukunft. Mit dem gebündelten Knowhow wollen wir unser Unternehmen weiterentwickeln, langfristig Arbeitsplätze sichern und unsere Marktposition stärken.“ Explizit an die Kunden von Schwab gerichtet, betont Käuferle, dass der Service und die Ersatzteilversorgung auch weiterhin gesichert seien. „Wir werden unter neuem Namen die Wartung und den Service für die alten Geräte wieder aufnehmen“, so der Geschäftsführer.

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Schwab-Insolvenzverwalter Georg Jakob Stemshorn, Pluta Rechtsanwalt GmbH, ist über die erzielte Nachfolgelösung zufrieden: „Die getroffene Vereinbarung ist nach intensiver Prüfung das bestmögliche Ergebnis für das Unternehmen und seine Gläubiger.“

1946 gegründet, beschäftigt Südstahl aktuell an seinen beiden Standorten Mertingen und Aindling 120 Mitarbeiter. Zum Kundenkreis zählen neben Konzernen wie Volkswagen, Audi, KUKA und Siemens Transportation Systems rund 400 kleinere und mittelständische Unternehmen der Region.

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