Studie von 4flow

Martin Schrüfer,

Spannend: Wie rechnet sich Lagerautomatisierung bei volatiler Nachfrage?

4flow, Anbieter von Logistikberatung, Logistiksoftware und Logistikmanagement, veröffentlicht die Ergebnisse seiner neuen Studie zum Thema Lagerautomatisierung bei volatiler Nachfrage. In der Studie „Warehouse automation and volatile demand – a strategic fit?“ beantwortet 4flow zentrale Kernfragen im Bereich der Lagerplanung für Supply-Chain-Entscheider: Unter welchen Bedingungen ist die Automatisierung eines Lagers profitabel? Können die Anforderungen an den Servicelevel angesichts möglicher Flexibilitätseinschränkungen automatisierter Lagertechnologien erfüllt werden?

Das Ausbalancieren zwischen freier Kapazität und maximaler Effizienz eines Lagers ist eine fortwährende Herausforderung für Supply Chain Management und Logistik. Ein zu großes Lager ist nicht kosteneffizient – gleichzeitig kann die Entscheidung für eine zu kompakte Gestaltung zu erheblichen Einbußen beim Servicelevel, beispielsweise durch Fehlbestände, führen. Die Leistungsfähigkeit eines Lagers hängt neben der Größe vom Automatisierungsgrad ab. Hohe Kosten für Automatisierungstechnologie erschweren zusätzlich die Entscheidung über die optimale Größe des Lagers. Zudem benötigen Unternehmen Flexibilität in ihren operativen Prozessen – eine Anforderung, die Automatisierungstechnologie nicht immer erfüllen kann. „Letztlich hängt der Business Case einer Automatisierung von einer guten Planung und möglichst präzisen Vorhersagen des zukünftigen Bedarfs ab“, erklärt Wendelin Gross, Leiter der Forschungsabteilung von 4flow. „Die Studie verdeutlicht, welche Schlüsselfaktoren für eine fundiertere Entscheidung bezüglich der Automatisierung von Lagern zu berücksichtigen sind.“

Zu diesem Zweck wurde in der Studie ein manuelles Lagerkonzept mit Gabelstaplern und Fachbodenregalen mit einer automatisierten Lagerlösung verglichen, die fahrerlose Transportsysteme (FTS) und ein Hochregallager mit Regalbediengeräten kombiniert. Die Zielsetzung bestand in der Analyse der Kosten- und Leistungskennzahlen, des Servicelevels und der Amortisationszeit für die Automatisierungslösung.

Das 4flow-Team analysierte ausführlich verschiedene Kosten- und Leistungstreiber und kam zu dem Ergebnis, dass unterschiedliche Nachfragevolatilität und durch Fehlbestände verursachte Kosten im betrachteten Fallbeispiel zu einer Amortisationszeit der automatisierten Lösung zwischen zwei und sechs Jahren führen.

Basierend auf den in der Studie gewonnenen Erkenntnissen gibt 4flow konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die eine Automatisierung ihres Lagers in Erwägung ziehen. Dies beinhaltet die genaue Beachtung der Nachfragevolatilität, die Berücksichtigung der Entwicklung standortspezifischer Faktoren wie Miete und Lohnkosten sowie die Anwendung eines standardisierten Planungsansatzes mit 3-D-Layoutplanung und einer Sensitivitätsanalyse, die alle wichtigen kosten- und leistungsbezogene Faktoren berücksichtigt.

In einem interaktiven webbasierten Modell können interessierte Anwender ausgewählte Ergebnisse der Studie selbst erkunden. Eine Vielzahl an einstellbaren Parametern ermöglichen es dabei, verschiedene Szenarien zu erzeugen und anhand der Kosten- und Leistungskennzahlen zu beurteilen, ob eine Investition sinnvoll ist.­­

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© 4flow

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