Siemens auf der Logimat 2025
Entwicklung eigener adaptiver Kommissionierroboter
Siemens präsentiert auf der diesjährigen Logimat neue Entwicklungen im Bereich der Industrieautomatisierung und Digitalisierung für die Intralogistikbranche.
Mit ‚Simatic Robot Pick AI Pro‘, einer Industrial-grade Vision Ai für die Entwicklung KI-gestützter Kommissionierroboter, zeigt Siemens in einem Highlight-Showcase, wie die Kombination aus softwaredefinierter und datengetriebener Automatisierung mehr Adaptivität und Flexibilität in Automatisierungslösungen schafft, um die Herausforderungen und Komplexität der heutigen Intralogistik zu bewältigen und zukunftssichere Lösungen zu bieten. Dabei spielt das Eco-System ‚Xcelerator‘ eine zentrale Rolle, indem es Innovation und Integration über Plattformgrenzen hinweg fördert und somit die Transformation hin zu einem Digital Enterprise beschleunigt.
Simatic Robot Pick AI Pro ist eine vortrainierte Deep-Learning-Vision-Software für das modellfreie 3D-Robotergreifen unbekannter Objekte mit individuell anpassbaren Vakuum-Multigreifern. Die Software liefert in Millisekunden zuverlässige Greifposen (6DoF) für die hohe Varianz an präsentierten Lagerartikeln, unabhängig von Form, Größe oder Verpackung. Sie ermöglicht damit die Entwicklung wirtschaftlicher, autonomer und skalierbarer Roboterlösungen für die Einzelstückkommissionierung wie es beispielsweise im Bereich E-Commerce benötigt wird. Damit wird dem Arbeitskräftemangel bei monotonen Kommissioniertätigkeiten entgegengewirkt.
Simatic Robot Pick AI Pro ist eine Lösung des Siemens Industrial Operations X Portfolios, als Teil des Siemens Xcelerators. Industrial Operations X vereint softwaredefinierte Automatisierung und datengetriebene Lösungen in einem industriellen Ökosystem, um Systeme adaptiver zu gestalten. Ein wesentlicher Bestandteil der softwaredefinierten Automatisierung ist Simatic AX, eine Entwicklungsumgebung, die die Effizienz in der Erstellung und Verwaltung sowohl physischer als auch virtueller Steuerungen erhöht. Zudem kommen Virtual PLCs (Programmable Logic Controller) zum Einsatz, da sie auf Basis des Industrial Edge Managements höhere Flexibilität und Skalierbarkeit in der Bereitstellung von Steuerungen als Software-Container ermöglichen. Industrial Operations X integriert diese Technologien und ermöglicht die nahtlose Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Systemen und die Nutzung von Technologien wie Edge- und Cloud-Computing, um betriebliche Abläufe zu optimieren und kontinuierlich zu verbessern. Maschinenbauer können damit flexible und skalierbare Roboterkommissioniersysteme entwickeln, die sich an spezifische Anforderungen anpassen. Roboter mit der KI-Vision-Software sind in der Lage, eine Vielzahl unbekannter Objekte autonom zu identifizieren und zu handhaben, was eine erhöhte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in dynamischen Umgebungen gewährleistet. Darüber hinaus besteht auch eine nahtlose Integration mit TIA die den durchgängigen Datenfluss von der Roboter-Kommissionierzelle bis zum gesamten Betriebsprozess gewährleistet. Somit besteht ein offenes Ökosystem unter dem Siemens Xcelerator bis hin zur Zusammenarbeit und Innovation innerhalb eines Netzwerks mit zertifizierten Partnern, wie Zivid für Industrielle 3D-Kameras oder Piab für Vakuum-Tools, um die Entwicklung neuer Lösungen und Technologien zu unterstützen.
Auf der Messe zeigt Siemens zudem, wie der ‚Industrial Copilot‘ Automatisierungsingenieure gezielt bei der Codegenerierung und Fehlerdiagnose unterstützt und so das Engineering komplexer Automatisierungssysteme erleichtert. Mit dem Industrial Copilot für TIA Portal Engineering präsentiert Siemens den ersten generativen KI-Assistenten für das industrielle Engineering. Durch die nahtlose Integration in das TIA Portal vereinfacht und beschleunigt der KI-Assistent Entwicklungsprozesse und minimiert Fehlerquellen erheblich. Er bietet auch weniger erfahrenen Fachkräften die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten effektiv einzusetzen.
Halle 3, Stand D11











