Christian Heid im Kurzinterview

Martin Schrüfer,

„2021 war für uns besonders“

Welche Bilanz zieht SWF Krantechnik für 2021? materialfluss fragte bei Geschäftsführer Christian Heid nach.

© SWF Krantechnik

materialfluss: Wie ist das Jahr 2021 für SWF Krantechnik bislang gelaufen?

Christian Heid: 2021 ist ein besonderes Jahr für uns. SWF wird 100 Jahre alt. Gleichzeitig ist es pandemiebedingt ein Jahr mit großen Herausforderungen, die wir erfolgreich gemeistert haben. Die Erholung und steigende Investitionen haben sich im In- und Auslandsgeschäft positiv bemerkbar gemacht. Global betrachtet ist die Corona-Situation weiter unsicher und sehr unterschiedlich. Das führt einerseits zu sehr schnellen Reak- tionen, andererseits zu Verzögerungen. Materialengpässe haben zu Anpassungen von Abläufen und Lieferzeiten geführt. Experten erwarten, dass sich die Engpässe in diesem Quartal weiter zuspitzen. Die Preissprünge für Rohmaterial und Zukaufteile waren bemerkenswert, haben sich abgeschwächt und verharren aktuell auf hohem Niveau. In einzelnen Bereichen zeichnet sich eine leichte Entspannung zum Jahreswechsel ab. Ein Jubiläum unter diesen Bedingungen haben wir uns nicht gewünscht. Dennoch haben wir die Herausforderung angenommen.

mfl: Was erwartet die materialfluss-Leser auf der Produkt- oder Dienstleistungsseite im kommenden Jahr? Mit welchen Neuerungen wollen Sie punkten?

Heid: SWF blickt positiv ins Jahr 2022. Wir erwarten für uns und unsere Partner eine Beruhigung auf der Kosten- und Preisseite. Engpässe werden sich nur langsam auflösen und auch 2022 auf der Tagesordnung stehen. Trotz dieser Aussichten laufen die Entwicklung und Ausweitung unseres Portfolios sowie unseres Serviceangebots weiter. Es wird bei unseren Seil- und Kettenzügen sowie bei deren Optionen Neuerungen geben. Bei Remote Monitoring, Industrie-4.0-Optionen und Funktionalitäten gehen wir weitere Schritte. Ferner steht die Ausweitung unseres Partnerprogramms und der Ausbau des Partnernetzwerks weltweit im Mittelpunkt. Wir setzen unser Trainingsangebot fort und bieten neue Elemente an. Schließlich gehen wir davon aus, dass mit zahlreichen Partnern, mit denen wir lange nur online in Verbindung standen, wieder persönliche Gespräche stattfinden und wir uns auf Veranstaltungen treffen können.

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Das Interview erschien in materialfluss 11-12/21.

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