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Artikel und Hintergründe zum Thema

Identtechnik/RFID

Antennenbetrieb im Halbduplex-Verfahren, Einsatz von RFID für schnelleren und effizienteren Warenfluss

Eine wirklich schnelle Umstellung: Innerhalb weniger Wochen erhielt die Hochwald Nahrungsmittel-Werke GmbH im Hochregallager ein neues RFID-System, das zudem eine äußerst geringe Störanfälligkeit gegenüber Metallen aufweist.

Wie schnell sich Lagerprozesse optimieren lassen, zeigt ein Projekt von UCS. Das Unternehmen implementierte innerhalb weniger Wochen ein neues RFID-System im Hochregallager der Hochwald Nahrungsmittel-Werke GmbH, um sein neues Warenwirtschaftsystem „Mikado“ anzubinden. Das vorhandene RFID-System musste an das neue Lagermanagementsystem angepasst werden.

Um die Sicherheit des Datenaustauschs zwischen den Systemen zu gewährleisten, wurden sieben stationäre und vier mobile PC-Stationen auf den Regalbediengeräten (RBG) sowie die Handscanner neu installiert. Darüber hinaus wurde eine Möglichkeit zur automatischen Palettenentriegelung geschaffen und alle PC-Stationen durch moderne PC-Stationen ersetzt.

Die weitere Hardware, wie die RFID-Lese- und Schreibstationen für die Rolluntersetzer der Paletten sowie die Barcode-Flächenscanner, konnten unverändert beibehalten werden: mehr Effizienz durch Modernisierung und Anpassung der Systeme Hauptaufgabe der Systemprofis von UCS war es, eine Software zu programmieren, welche die für „Mikado“ notwendigen Bedienoberflächen zur Verfügung stellt und die Einlagerungsprozesse insgesamt optimiert.

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Der RFID-Tag des Rolluntersetzers lässt sich nun, nach erfolgreicher Modernisierung und Abstimmung aller Systeme, am Produktionsausgang sowie am Wareneingang mit der Ladeträgernummer beschreiben. Nachdem diese mittels Barcode- Scanner eingescannt worden ist, werden sämtliche Produktdaten an das Logistik- System übermittelt. Die identifizierten Paletten können sodann anhand der Nummer auf ihrem Rollcontainer von den Regalbediengeräten erkannt und einem Regalplatz zugeordnet werden.

Das Logistik-System weist dem RBG-Führer auf Anfrage automatisch einen Lagerplatz für die jeweilige Palette zu. Die Kommunikation erfolgt visualisiert über DB2-Datenbankaufrufe von Stored Procedures. Die auf einer Frequenz von 134,2 kHz arbeitenden RFID-Antennen weisen eine äußerst geringe Störanfälligkeit gegenüber Metallen aus. Das ist in einem Hochregallager keine unwesentliche Eigenschaft.

Doch es galt auch noch andere Störquellen auszuschalten: Auf den RBGs werden bis zu drei Paletten nebeneinander befördert. Damit die Lesesysteme sich nicht gegenseitig behindern, werden die Antennen daher im Halbduplex-Verfahren betrieben. Nach einigen Hardware-Test konnte auch hier die Umsetzung auf das neue System an nur einem Wochenende reibungslos erfolgen.

Hochwald Nahrungsmittel-Werke GmbH, E-Mail: [email protected], www.hochwald.de U.C.S. Industrie-Elektronik GmbH, E-Mail: [email protected], www.ucs-industrieelektronik.de

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