EK Automation geht nach draußen

Martin Schrüfer,

Fit für automatisierten Material- und Warenfluss im Freien

Der Transportrobotik-Spezialist konzipiert auch Lösungen für Outdoor-Transportautomation, zum Beispiel zur Bereichsverknüpfung. Mit einer angepassten technischen Ausrüstung der Fahrzeuge und einer speziell auf den Betrieb im Freien abgestimmten Navigation berücksichtigen die Systeme die besonderen Anforderungen im Außenbereich.

Induktive Spurführung im Outdoor-Bereich: Die Sensoren des FTF orientieren sich an dem im Boden verlegten Leitdraht. © EK Automation

Mit maßgeschneiderten fahrerlosen Transportern der Baureihen Custom Move bietet EK Automation Lösungen. Die robusten Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) sind Sonderkonstruktionen, die der Transportrobotik-Spezialist auf Basis von Einzelkomponenten fertigt. Für den Outdoor-Betrieb werden sie mit Aufbauten ausgerüstet, die das Transportgut komplett einhausen und es vor verschiedenen Witterungsverhältnissen schützen. Die Aufbauten lassen sich unter anderem mit Rolltoren ausstatten. Über eine integrierte Fördertechnik erfolgt die automatisierte Lastenübergabe. Auch Gehäuse, die eine vorgegebene Temperatur (Wärme oder Kälte) für empfindliche Produkte einhalten müssen, lassen sich realisieren. Die Custom Move Fahrzeuge zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. So sind einige von EK Automation im Außenbereich installierte Systeme nach Unternehmensangaben bereits seit fast zwei Jahrzehnten im Einsatz.

Für Indoor-FTS werden standardmäßig Personenschutz-Laserscanner eingesetzt. Outdoor-Fahrzeuge waren bislang mit einem taktilen Aufprallschutz ausgestattet, der das FTF bei Berührung stoppte. Seit dem vergangenen Jahr steht mit dem SICK outdoorScan3 eine berührungslose Laser-SicherheitstechnikfürOutdoor-FTF zur Verfügung. Die Fahrzeuge sind damit auch im Außenbereich mit höherer Geschwindigkeit sicher unterwegs. Bei Transportautomation im Freien werden die Fahrzeuge häufig durch eine induktive Spurführung navigiert. Mehr Flexibilität bietet jetzt die RFID-Navigation: Dafür werden am Boden in festgelegten Abständen RFID-Tags installiert, die von dem Fahrzeug ausgelesen werden.

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