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Artikel und Hintergründe zum Thema

Fördertechnik & Komponenten

Lagern entlang der Förderstrecke

17 autonome Transportroboter von Servus Intralogistics bewerkstelligen seit Mitte 2015 80 Prozent des Inhouse-Materialtransports beim Schweizer Großhändler „Hasler – das Proficenter“. Das Besondere an dem Projekt: Die Strecke entlang des Systems wird als Lager verwendet.

Servus
Lagern entlang der Förderstrecke

Ob online bestellt oder vor Ort in einem der fünf Proficenter in der Schweiz gekauft: Der Akkubohrer, die Kehrmaschine oder der Schutzhelm wurden zuvor im Lager von Hasler in Winterthur von einem der 17 Servus Transportroboter befördert, in einem Pufferlager zwischengelagert oder direkt zur Verpackung gebracht.

Das Baukasten-System

Servus Intralogistics plant, fertigt und installiert auf Basis des Servus-Intralogistik-Baukastens als Generalunternehmer schlüsselfertige Intralogistiksysteme. Von einfacher Montageautomation für Fertigungsbetriebe, über AKL-Systeme bis zur kompletten Inhouselogistik. Der Intralogistik-Baukasten von Servus passt sich den jeweiligen Anforderungen exakt an. Kernstück des Baukastens sind die intelligenten und autonomen Transportroboter „Autonomous Robotic Carrier“ (ARC3). Die Servus ARCs können Kartons, Boxen und Trays sowie Schüttgut und kundenspezifische Werkstücke bis zu einer maximalen Nutzlast von 50  Kilogramm transportieren.

Vor fünf Jahren schon fragten sich die Winterthurer, wie die Logistikprozesse flexibler, kostengünstiger und professioneller gestaltet werden können. Zudem will man bei Hasler in naher Zukunft ein Zentrallager errichten. Heute transportiert und lagert das Servus-System 80 Prozent der 35.000 Artikel im Sortiment des Großhändlers. Dabei erstreckt sich das Servus-System über zwei Stockwerke.

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Roboter fahren überkopf unterhalb der Decke

Die autonomen Transportroboter fahren überkopf unterhalb der Decke, wodurch die wertvollen Flächen frei bleiben. Die Strecke verwendet Servus dabei als Lager. Links und rechts entlang der Strecke befinden sich 525 Lagerplätze, die für die dynamische Zwischenpufferung von Teilaufträgen verwendet werden. Erst wenn alle Teilaufträge kommissioniert sind, befördert Servus diese zur Verpackung.

Projekt in Zahlen

17 Autonomous Robotic Carrier (ARC3) 525 Lagerplätze entlang der Strecke 35.000 Artikel im Sortiment von Hasler

Flexibilität des Systems überzeugte

Warum die Wahl auf Servus fiel? „Ausschlaggebend war die große Flexibilität des Systems“, sagt Robert Hinnen, Logistikleiter bei Hasler, mit Blick auf die Zukunft: „Wenn wir wachsen, wächst die Anlage von Servus, die wir dann ganz einfach und im Vollbetrieb erweitern können, mit.“ Möglich ist das, weil sämtliche Intelligenz sowie Energie in den Transportrobotern verbaut sind, während die Strecke aus reinen Trägerprofilen besteht. So lässt sich auch die Leistung ganz nach Bedarf regeln. Benötigt man mehr Leistung, setzt man ganz einfach zusätzliche ARCs – das ist die Abkürzung für Autonomous Robotic Carrier – auf die Strecke. „Das System bleibt dabei immer gleich einfach“, sagt Servus-Inhaber und Geschäftsführer Christian Beer und erklärt weiter: „Servus ist dezentral organisiert und funktioniert wie ein Taxi-Unternehmen in Manhattan. Die Taxizentrale vergibt einen Fahrauftrag an das Taxi mit dem kürzesten Weg zur Quell-Adresse. Wie der Transportroboter am schnellsten zum Ziel gelangt, entscheidet dieser dann selbst.“

Kontakt: Hasler + Co. AG 8401 Winterthur, Schweiz Tel.: 00 44 / 0 52 / 2 35 33 33 E-Mail: [email protected] www.hasler.ch

Servus Intralogistics GmbH 6850 Dornbirn, Österreich Tel.: 00 43 / 55 72 / 2 20 00-3 00 E-Mail: [email protected] www.servus.info

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