Fördertechnik & Komponenten

HaRo konzipiert Förderanlage über Dachhaut

Der Anlagenbauer aus dem sauerländischen Rüthen realisiert die Verbindung zweier Produktions- und Lagerhallen über eine vorhandene Dachhaut mithilfe innovativer Fördertechnik.

Foto: HaRo
Foto: HaRo

Noch immer gelten klassische Transportmittel wie Gabelstapler, Hubwagen oder Handkarren als selbstverständliche und unersetzliche Instrumente in klassischen Industriebetrieben. Das diese dabei allerdings stets einer manuellen Bedienung bedürfen und in heutigen Industriekomplexen oftmals an ihre Grenzen stoßen, wird dabei von vielen Geschäftsleitungen noch nicht ausreichend erkannt.

Dabei präsentiert sich die Lösung mit dem Einsatz moderner Förderelemente ebenso simpel wie naheliegend: Ganzheitliche Transportanlagen helfen nicht nur dabei, Transport- und Personalkosten radikal zu senken sondern bieten eine Vielzahl von Lösungen und Einsatzmöglichkeiten. Einer besonderen Herausforderung stellte sich die HaRo-Gruppe erst kürzlich, als es die Verbindung zweier Produktions- und Lagerhallen mithilfe innovativer Fördertechnik zu realisieren galt – über die vorhandene Dachhaut. So galt es für das HaRo-Team eine Anlage zu entwickeln, welche in der Lage ist, Fördergüter von bis zu 800 kg vom Produktionsbereich eines alten Gebäudes mit einer Pufferstrecke über eine Brücke hinweg in die neue Lagerhalle zu transportieren.

Über HaRo

Seit mehr als 50 Jahren ist HaRo auf dem Gebiet der Fördertechnik tätig. Heinz Hackländer gründete die Firma 1957. In einem angemieteten Wellblechschuppen produzierte er Geschenkartikel aus Kupfer und Messing. Nach vier Jahren war der Absatz rückläufig, der Kleinunternehmer suchte nach neuen Ideen. Inspiriert wurde er dabei von seinem Standort Wermelskirchen, das als Dreh- und Angelpunkt der deutschen Räder- und Rollenindustrie galt. 1961 erfuhr er von den, bereits in den USA genutzten, Durchlaufregalen, in denen seitwärts eingeschraubte Röllchen leichte Kisten und Kartons beweglich machten. Auf der Industriemesse Hannover stellte er seine ersten Musterrollen vor und erhielt prompt einen Großauftrag. Das neue rotierende Element war der Ausgangspunkt. Hackländer ersann immer weitere Anwendungen, wie zum Beispiel breitere Rollen für höhere Lastgewichte mit Profilen und Füßen – die erste Rollenbahn. In mehreren Bauabschnitten entstand 1967 das neue Werk im Industriegebiet Wermelskirchen - Elbringhausen mit zunächst 2.500 m2 Fabrikationsfläche.
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Ganzheitliche Konzeption einer Transportanlage und Inbetriebnahme

Ausgestattet mit HaRo-Einzelkomponenten, darunter Rollenbahnen, Hubtischen, Palettenpuffern und Drehbühnen, kombiniert mit dem patentierten Vertikalförderer, konnte eine ganzheitliche Transportanlage konzipiert und schließlich erfolgreich in Betrieb genommen werden. Diese transportiert Fördergüter selbst in Höhen von bis zu zehn Metern völlig automatisiert bis hin zu ihrem Bestimmungsort.

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