Ausbau des Angebots

Martin Schrüfer,

Service von Kardex Mlog auch für "Fremde"

Kardex Mlog hat die Wartung und Reparatur für automatisierte Lager nochmals optimiert und setzt mehr denn je auf das Remote-Verfahren.  Das aus sechs Servicemodulen bestehenden Life Cycle Service Konzept bietet das in Neuenstadt beheimatete Unternehmen auch für die Anlagen fremder Anbieter.

© Kardex Mlog

Der Life Cycle Service begleitet Logistikanlagen während ihrer gesamten Lebensdauer, sorgt für maximale Ausfallsicherheit und hält die Technik auf dem neuesten Stand. Aus sechs Servicemodulen können sich Kunden ein passgenaues Wartungskonzept konfigurieren. Im Modul Support Services bietet Kardex Mlog Reparaturen vor Ort oder per Ferndiagnose, unterstützt durch Augmented Reality. Eine Rufbereitschaft sowie eine 24/7 Hotline komplettieren das Angebot. Weitere Servicemodule konzentrieren sich auf die Bereiche Ersatzteile, Schulung und Beratung, vorausschauende Wartung, Servicevereinbarungen und Sicherheit. Darin inbegriffen sind nicht nur die UVV-Prüfungen, die DGUV-V3 Prüfung, das Einhalten der Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitsunterweisungen, sondern auch die jährlich vorgeschriebenen Regalprüfungen gemäß EN 15635. Bei der Regalprüfung treten oft Mängel zutage, die sofort nachgebessert werden müssen.

Im Schadensfall drohen den Lagerverantwortlichen hohe Bußgelder und strafrechtliche Konsequenzen, wenn durch unzureichend gesicherte Regale Menschen verletzt werden. „Wir bieten unseren Kunden einen Rundum-Service mit nur einem zentralen Ansprechpartner für die gesamte Anlage“, betont Rainer Busch, Leiter des Bereichs Life Cycle Service und Mitglied der Geschäftsleitung von Kardex Mlog. Vor diesem Hintergrund und wegen des positiven Feedbacks der Kunden übernehme sein Team auch den technischen Service von Anlagen, die nicht von Kardex Mlog errichtet wurden.

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Das Potenzial des Remote-Verfahrens hat Kardex MLog nach eigenen Angaben früh erkannt und seitdem ausgebaut. Der Lager-Automatisierer hat seit 1997 bereits mehrere Hundert Lösungen für die Fernwartung realisiert. Heute werden bereits 75 Prozent des Support-Services für automatisierte Lager im Remote-Verfahren durchgeführt. „In Zukunft könnte dieser Anteil auf 80 bis 90 Prozent steigen“, ist Busch überzeugt.

Die Präsenz von externen Service-Technikern im eigenen Lager ist demnach nur noch in seltenen Fällen erforderlich. Zu den Treibern dieser Entwicklung gehört die zunehmende Vernetzung der Anlagen insbesondere im Hinblick auf Industrie 4.0. und den damit verbundenen Smart Service Solutions von KardexMlog. Die Entwicklung hängt aber auch von der Qualifizierung der Mitarbeiter beim Anlagenbetreiber ab. Wenn im Zuge der Fernwartung ein Hardware-Defekt diagnostiziert wird, können manche Teile in enger Abstimmung mit der Hotline aber auch mit Hilfe der Augmented Reality durch den Kunden selbst ausgetauscht werden, wenn dieser über die entsprechenden Grundkenntnisse verfügt. Durch den geleisteten Eigenanteil lassen sich die Instandhaltungskosten von automatisierten Lagern spürbar senken, was Kardex Mlog mit dem Servicemodul „Schulung / Optimierung / Beratung“ aktiv fördert.

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