Flurförderzeuge

Yale will mit Robotertechnik und Automatisierung punkten

Yales automatisierte Produktrange. © Yale

Wer in der Vergangenheit automatisierte Flurförderzeuge kaufen und einführen wollte, war auf maßgeschneiderte, komplexe und dadurch unweigerlich teure Lösungen angewiesen. Diese erwiesen sich letztlich als unflexibel, da sie sich nicht an neue oder geänderte Betriebsumgebungen anpassen ließen. Yale Europe Materials Handling hat nun eine neue Lösung entwickelt: eine Produktreihe automatisierter Stapler.  Die Stapler erfordern keinerlei Infrastruktur und profitieren darüber hinaus vomServicenetzwerk des Unternehmens.

Nach mehr als zehn Jahren Forschung und Entwicklung im Bereich der automatisierten Lösungen freut sich Yale, die Einführung seiner neuen Roboterprodukte bekannt zu geben. Das Portfolio umfasst den Niederhubkommissionierer MO25, den Schlepper MO50-70T und den Gegengewichtsstapler MC10-15 mit Balyo-Technologie.

Die Stapler bieten nicht nur die von Yale gewohnte Qualität und Zuverlässigkeit, sondern tragen gleichzeitig zur Reduzierung der Betriebskosten und zur Effizienzsteigerung bei. Damit eignen sie sich optimal für Kunden, die auf der Suche nach einer erschwinglichen Automatisierungslösung sind.

Auffallend anders

„Für Betriebe, in denen es viele verschiedene Aufgaben und Anforderungen gibt, die sich zudem ständig ändern können, ist eine umfassende Automatisierung keine Option“, sagt Ron Farr, Warehouse Solutions Manager bei Yale. „Es gibt jedoch kleinere Routineaufgaben, die sich automatisieren lassen, wodurch personelle Kapazitäten für anspruchsvollere Tätigkeiten frei werden. Wir haben unsere Roboterprodukte mit dem Anspruch entwickelt, unseren Kunden eine flexible und erschwingliche Automatisierung zu bieten.“

Herzstück der Lösung ist die branchenführende Geo-Navigationstechnologie von Balyo, mit der sich die robotergesteuerten Stapler von Yale klar von herkömmlichen fahrerlosen Transportsystemen auf dem Markt abheben. Weil die Stapler keine spezielle Infrastruktur benötigen, können sie autonom ohne zusätzliche Kabel, Magnete oder Scheinwerfer betrieben werden.

„Wir haben diesbezüglich den Kontakt mit unseren Kunden gesucht und festgestellt, dass die Installation einer speziellen Infrastruktur eine enorme Hürde darstellt, wenn es um die Einführung von Robotertechnik in Lagern und an Fertigungslinien geht. Gemeinsam mit Balyo haben wir eine Reihe von Staplern konzipiert, die auf Basis der bestehenden Umgebungsstruktur eine interne Karte erstellen, welche es ihnen ermöglicht, ihre Position eigenständig und in Echtzeit zu bestimmen, und entsprechend zu navigieren. Weder müssen Kabel verlegt, noch Reflektoren an den Wänden montiert werden. Dies reduziert die Einführungskosten und macht eine laufende Wartung der Struktur nahezu überflüssig. Die Lösung ist vollständig mit der Kundenumgebung vernetzt und kann schnell und einfach in bestehende Prozesse eingebunden werden“, erklärt Farr.

Robotertechnik für jede Anwendung

Die auf Basis der manuell bedienbaren Modelle MO25, MO50-70T und MC10-15 konzipierten automatisierten Stapler von Yale eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen. Mit den Staplern lassen sich zahlreiche Routineaufgaben automatisieren, wie beispielsweise die Beschickung von Fertigungslinien, der Transport von Gütern zwischen einzelnen Stationen, Milkruns oder der Transport leerer Paletten zur Palettieranlage.

Dank der integrierten fortschrittlichen Hinderniserkennung antizipieren die Stapler ihre unmittelbare Arbeitsumgebung und reagieren darauf durch Anpassung der Geschwindigkeit. Dies sorgt für einen reibungslosen und effizienten Betrieb. Ausgestattet mit einem manuellen und automatischen Modus lassen sich die Stapler effizient neben Mitarbeitern und rein manuellen Staplern einsetzen.

„Der duale Betrieb ermöglicht, dass automatisierte Yale Stapler weiterhin auch im manuellen Modus betrieben werden können, um Aufgaben zu erfüllen, die nicht automatisiert sind. Der Fahrer kann per Knopfdruck die Steuerung übernehmen. Somit ist keine zusätzliche Ausrüstung erforderlich, und Kunden können flexibel auf unerwartete Anforderungen reagieren“, führt Farr aus.

„Wir haben ausführlich untersucht, wie wir den Einsatz der Robotertechnik für unsere Kunden so kostengünstig und produktiv wie möglich gestalten können. Die automatisierten Lösungen von Yale sind vollständig vom einzelnen Stapler bis hin zum kompletten Fuhrpark skalierbar, sodass sie immer auf die jeweils vorliegende Anwendung abgestimmt sind. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Industrie 4.0 können unsere Produkte die Tür zur Welt der Automatisierung für diejenigen öffnen, denen dieser Schritt bisher noch zu groß erschien“, erklärt Farr.

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