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Flurförderzeuge

StaplerCup 2010: 18. StaplerCup bei Suffel Fördertechnik – die Sieger stehen fest!

„Sicherheit geht vor Schnelligkeit“ war auch diesmal die Devise beim 18. StaplerCup der Suffel Fördertechnik in Aschaffenburg. Am 26. Juni zeigten 129 Profi-Fahrer/innen auf anspruchsvollen Parcours wieder ihr Geschick im Umgang mit Staplern und ihr Wissen in Sachen Theorie.

450 begeisterte Zuschauer verfolgten den Wettbewerb. Suffel-Staplerfahrer des Jahres wurde Vladimir Herb, ABB AG, Hanau der mit Sachverstand und Feingefühl die schwierigen Aufgaben meisterte. Platz zwei errang Michael Zang, Lithonplus GmbH & Co. KG, Kleinostheim Platz drei Stefanie Schuster, Schuller GmbH, Wertheim.

Bis zu 200 Kilometer weit reisten die Staplerfahrer/innen an, um am begehrten StaplerCup beim Linde Händler Suffel teilzunehmen.       Nicht   nur    die   1.000 Euro Hauptgewinn lockten dabei nach Aschaffenburg. Für viele Stapler-Piloten ist der Cup Jahr für Jahr auch eine echte Herausforderung, um sich und anderen zu beweisen, wie gut sie ihr Fahrzeug beherrschen.

Und davon profitieren auch die Staplerbetreiber und Suffel-Kunden, bei denen die Teilnehmer beschäftigt sind. Denn wer beim StaplerCup ganz vorne landet, der versteht sein Metier. Der kennt sich in Theorie und Praxis aus, weiß beispielsweise wie hoch er eine bestimmte Last heben darf, wo der Lastschwerpunkt liegt und wie er sein Ladegut absetzen muss. Wichtige Kenntnisse, die für den täglichen Einsatz unverzichtbar sind, um Unfälle zu vermeiden. Und das wiederum freut jeden Chef.

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Was die Praxis betrifft, da waren natürlich alle 129 Starter „alte Hasen“. Hier in Aschaffenburg konnten sie eindrucksvoll demonstrieren, dass Stapler fahren mehr ist als durch die Halle rasen. Selbstverständlich wollte jeder die Bestzeit fahren, doch oberste Maxime war es, ein Ladegut sicher von A nach B zu transportieren.   Wer   nicht   angegurtet war oder die Last nicht feinfühlig transportierte, bekam Punktabzug. Auch durfte keiner irgendwo anstoßen oder  gar die Last verlieren. Denn nur wer im täglichen harten Einsatz in den Firmen umsichtig und korrekt manövriert, gefährdet weder sich noch andere und bringt Höchstleistung.

Gute Nerven brauchten nicht nur die 129 Teilnehmer, die alle bei einer Vorentscheidung mit vier Stationen antraten, wobei nur die 20 Besten und 2 „Lucky Loser“ ins Finale kamen. (Lucky Loser: Aus allen Fahrern, die nicht unter den Besten 20 waren, wurden 2 Teilnehmer gelost, die bei der Endausscheidung 450 Zuschauer war das Ganze eine spannende Sache, wenn zum Beispiel mit den Gabeln von einem Linde Hochhubwagen L 12 „schwimmende Entchen“ transportiert werden.

Ein besonderer Hingucker war die Aufgabe mit dem Linde Dieselstapler H 25 D, mit dem richtig „hochgestapelt“ wurde. In der Endausscheidung - beim praxisnahen Parcours-Fahren - sollte eine Palette von einer Lkw-Rampe aufgenommen und in   einem  engen  Regalgang   abgesetzt  werden,  dabei war gefühlvolles und wendiges Fahren angesagt. Großes Zuschauerinteresse weckte der sogenannte „Flaschenbaum“, ein Ständer, der auf Rollen gelagert war und auf dessen „Ästen“ vier Flaschen abgestellt werden mussten.

Weil der Ständer sich nach rechts und nach links bewegte, galt es die Schwerpunktverlagerung zu beachten. Diese Station war für viele Fahrer der Endausscheidung das „absolut Schwierigste“, denn nur bei äußerster Konzentration und mit Feingefühl konnte der schwankende Flaschenbaum in der vorgegebenen Zeit „bezwungen“ werden.

Die Gewinner

Als Fazit lässt sich sagen: Der StaplerCup beweist, dass es viele sehr gute und umsichtige Fahrer gibt und einige absolute Cracks, die Theorie und Praxis optimal beherrschen wie etwa Vladimir Herb, ABB AG, Hanau. Mit ihm zusammen standen auf dem Siegertreppchen: Michael Zang, Lithonplus GmbH & Co. KG, Kleinostheim  durfte 750 Euro und  Stefanie Schuster, Schuller GmbH, Wertheim  500 Euro mit nach Hause nehmen.

Die Plätze 4 – 22 erhielten je 50 Euro.

Es wurden ebenso die Stationssieger prämiert.

Station „Anhängerbeladung“: Marco Metzinger, Eichenlaub Logistik GmbH, Herxheim 100 Euro.

Station „Alle meine Entchen“: Marco Frankenberger, ROTO FRANK, Bad Mergentheim, 100 Euro.

Station „Kisten und Fahne“: Jörg Knedlitschek, Richter System GmbH & Co. KG, Griesheim, 100 Euro.

Sieger 1 - 3

Station „Theorie“: Oliver Zechmeister, Vacuumschmelze GmbH & Co. KG, Hanau 100 Euro.

Alle Teilnehmer (mit Ausnahme der besten 22), die an der Siegerehrung noch anwesend waren, hatten die Chance einen von fünf attraktiven Sachpreisen im Gesamtwert von 500 Euro zu losen.

Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und eine Medaille.

Zusätzlich fand ein Firmen-Wettbewerb statt. Die 3 besten Fahrer einer Firma wurden als Team gewertet. Die  Gewinner sind: Vladimir Herb, Thomas Preuss, Andreas Reinhardt von der ABB AG, Hanau. Diese erhielten ein hochwertiges Suffel-Stabfeuerzeug und deren Firma eine mobile Staplerwäsche für bis zu 3 Geräte.

Programm

450 Gäste waren am 26. Juni bei Suffel. Die Fahrer brachten ihre Familie, Freunde und Bekannte mit. Für die kleinen und großen „Fans“ gab es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm: Kinderkarussell, Hüpfburg, Kinder-Betreuung, Kids-Racer- Rennen, Kinder-Stapler-Parcours, Kipp-Simulator, Würfel-Stapler, Basketball-Stapler, AOK-Informationsstand,     Fahr-Simulator,    Sehtest,   Hörtest u. v. m. Die Veranstaltung begann um 8:45 Uhr und endete gegen 16:30 Uhr.

Die Betreuung der Gäste erfolgte ausnahmslos durch Suffel-Mitarbeiter. 130 Mitarbeiter halfen ohne jegliche Vergütung tatkräftig mit.

An Verkauf von Speisen und Getränken wurden 2.000 Euro eingenommen.       Dieser    Betrag wird an das  „Haus für Kinder Maria Geburt“ in Aschaffenburg gespendet.

Linde StaplerCup – die „Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrer“

Siegerehrung

Somit stehen die Suffel Teilnehmer für den Linde StaplerCup  am 24. und 25. September 2010 in Aschaffenburg fest. Vladimir Herb, Michael Zang, Stefanie Schuster – sie fahren um den Titel „Deutscher Meister der Staplerfahrer“.

Der Wettkampf um den Titel „Deutscher Meister im Staplerfahren“ soll nicht zuletzt für die beruflichen und sicherheitstechnischen Aspekte beim Staplerfahren sensibilisieren. Zudem ist es Ziel des StaplerCups, der über 350.000 Menschen umfassende Berufsgruppe der Staplerfahrer als eine der tragenden Säulen der Logistikbranche die Möglichkeit zu bieten, ihr Können einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der StaplerCup wurde 2007 mit dem PR-Report Award in Gold ausgezeichnet und 2008 unter 1.500 Mitbewerbern als besonders originelle und zukunftsweisende Idee zu einem der „365 Orte im Land der Ideen“ gekürt.

Der Termin für den 19. Suffel StaplerCup steht bereits fest.

Am 28. Mai 2011 fahren die Staplerfahrer wieder um den Titel „Suffel-Staplerfahrer des Jahres“.

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