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Artikel und Hintergründe zum Thema

Editorial materialfluss 10/2017

Flexible Technik wird zum Muss

Seit längerem diskutiert ein Themenkreis der Bundesvereinigung Logistik, dem auch diese Zeitschrift angehört, über das Image der Logistik und auch der Intralogistik.

Martin Schrüfer, Ltd. Chefredakteur Materialfluss, LT-manager
Martin Schrüfer, Ltd. Chefredakteur Materialfluss, LT-manager

Wie kann man die Akzeptanz für logistische Themen in der Gesellschaft und auch bei Unternehmen erhöhen? Das ist eine der Fragen, die dort Experten und die üblichen Verdächtigen des Branchenzirkusses diskutieren. Eine Branchengruppe ist hier schon sehr weit: Die Logistik-Dienstleister haben seit längerem erkannt, dass sie sich seitens des Straßentransports aktiv mit Themen wie Sicherheit im Straßenverkehr (Stichwort toter Winkel) und Umweltfreundlichkeit beschäftigen müssen. Und tun es mit Aufklärung und Kampagnen.

Genauso ernsthaft beschäftigt sich diese Branche seit längerem mit der Intralogistik, denn der USP ist oftmals eher im Lager als auf dem Typenschild des Lkw zu finden. Schnittstellen-Management, Software und flexible Lagertechniken sind zum täglich Brot von Logistik-Dienstleistern geworden. Dies zeigen auch die Beiträge im Schwerpunkt dieser Ausgabe: BLG Logistics entdeckt neue Möglichkeiten im eigenen Digital Lab und Hellmann Worldwide Logistics wird die Lagerlogistik des Bekleidungsunternehmens Hunkemöller auch künftig entscheidend prägen. Zwei spannende Beispiele, weitere finden Sie in einem Übersichtsbeitrag zum Thema Kontraktlogistik.

„Der USP ist oftmals eher im Lager als auf dem Typenschild des Lkw zu finden.“
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Dennoch ist die Intralogistik für die Logistik-Dienstleister keine einfache Disziplin: Die Investition in Lagertechnik muss bei immer kürzer werdenden Kontraktlaufzeiten extrem gut überlegt sein. Möglicherweise ist der Kunde nach fünf Jahren weg, der Invest für die damals frisch angeschaffte Logistikanlage aber bei weitem noch nicht wieder hereingekommen. Innovative, aber gleichzeitig flexible Intralogistik wird also zum Muss. Ein Beispiel von vielen, wie mit materialfluss Anbieter und Kunden zusammenfinden.

Herzliche Grüße, Ihr

Martin SchrüferLeitender Chefredakteur materialfluss, LT-manager

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