Titelgeschichte materialfluss 4/2019

Jetzt schlägt die Stunde der Intralogistik

Im Zuge der Digitalisierung hat die Optimierung des Materialflusses zunehmend an Bedeutung ­gewonnen. Das Zauberwort der Stunde: Intralogistik. Das Internet der Dinge (IoT), Augmented Reality und Blockchain-Anwendungen helfen, die gewaltigen Daten- und Warenströme zu managen. Die ­neuen Technologien machen diese sichtbar, schneller, erhöhen die Sicherheit und sparen Kosten. Die Voraussetzung dafür: Robuste, mobile Hardware-Lösungen, die genauso flexibel, schnell und ­dynamisch sind wie der Alltag in der Logistik.

Robuste und mobile Hardware ­ermöglicht erst die Umsetzung von Trends wie IoT, Augmented Reality und Blockchain in der Intralogistik. © Getac

Das Internet der Dinge visualisiert Warenströme
Forscher wie Professor Willibald Günthner vom Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik an der TU München ­glauben an die Zukunft des Internets der Dinge: „Päckchen, Paletten und Behälter werden durch einen Chip gekennzeichnet, der neben Produkt- auch Transportinformationen speichert. Wie Datenströme im Internet finden Sendungen ihren Weg zum Ziel selbst.“ DHL bildet sowohl die über mobile Scanner und Transport- und Verladegeräte (zum Beispiel Stapler) gesammelten Informationen ab, als auch die Daten, die aus dem Lagerverwaltungssystem kommen. In Echtzeit erfasst es, wo sich jedes Paket befindet beziehungsweise wie der Bearbeitungsstatus ist. Für Tjalling de Vries, Site Development Manager und Innovation Lead bei DHL, liegt der Vorteil dieses neuen Intralogistik-Ansatzes auf der Hand: „One screen with a clear visualization of what happens in the warehouse.“

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Prozess-Restrukturierung via Augmented Reality
Augmented Reality ergänzt die reale Welt um interaktive Inhalte wie Text, Grafiken oder Videos. Über Datenbrillen können Informationen ins Sichtfeld der Mitarbeiter eingespielt werden, die sie beim Verpacken von Waren unterstützen, indem ­beispielsweise die perfekte Position im Karton angezeigt wird. Von besonderem Interesse ist Augmented Reality für das ­Kommissionieren der Ware. Laut einer Untersuchung des Logistik-Professors René de Koster entfallen 55 bis 65 Prozent der Lagerhaltungskosten auf die die Kommissionierung. Dazu kommt, dass diese Arbeiten oft von unerfahrenen Hilfskräften übernommen werden. Augmented Reality Tools helfen den Mitarbeitern, die richtigen Artikel sowie die kürzesten Transportwege zu finden, zum Beispiel über eine „Pathfinding App“.

Blockchain-Tracking für mehr Sicherheit
Im Grunde ist die Blockchain ein Sicherheitssystem. Es handelt sich um eine Spur, die auf möglichst vielen Festplatten ­gespeichert wird, damit das Hinzufügen oder Löschen von ­Spuren (Blöcken) verhindert wird. Der Linde-Konzern plant, die Blockchain in der Intralogistik zum Einsatz zu bringen: bei der Wartungshistorie eines Fahrzeugs. „Die Blockchain er­möglichst es, Daten bei der Weitergabe durch Kryptografie ­eindeutig und unveränderbar im Datensatz der Blockchain zu speichern“, so Roger Campbell, Leiter Intralogistic Service bei Linde. Ziel sei es, die komplette Wartungshistorie lückenlos nachvollziehen zu können. Entsprechende Verfahren sind für die Nachverfolgung von Lieferketten beziehungsweise Sendungen denkbar. Ein Konsortium um Kühne + Nagel hat bereits einen Blockchain-Ersatz für den Frachtbrief entwickelt, der ­jede Sendung begleitet.

Der Schlüssel zum Erfolg: das richtige Equipment
Das Internet der Dinge, Augmented Reality und Blockchain – diese ­Zukunftstechnologien basieren auf leistungsfähigen Software- und Hardware-Lösungen. Getac, internationaler Anbieter ­robuster Computer, hat sich im Logistik-Segment etabliert. Denn gerade die in der Intralogistik verwendeten mobilen ­Endgeräte müssen hohe Anforderungen erfüllen. Sie sollten ­besonders robust, staub-, stoß- und wasserunempfindlich sein. Die Qualität der Gehäuse darf jedoch nicht zulasten von ­Leistungsfähigkeit und Handhabung gehen. Viele nationale wie internationale Firmen setzen in ihren Logistikzentren deshalb ­robuste Tablets von Getac ein, die über ein jederzeit ablesbares Multi-Touchdisplay, WLAN sowie Bluetooth und einen i­ntegrierten Reserve-Akku verfügen. Zu schätzen wissen die Mitarbeiter auch die kompakte Bauform, das geringe Gewicht sowie das einfache Handling. Selbst große Datenmengen, wie sie bei modernen Warehousing-­Anwendungen anfallen, können in Echtzeit verarbeitet werden. Die Geräte verfügen über erweiterte Garantieleistungen: die dreijährige Bumper-to-Bumper-Garantie deckt standardmäßig sogar Unfallschäden ab. Bei einem Ausfall stellt Getac zudem innerhalb kürzester Zeit ein Ersatzgerät – an jedem Einsatzort der Welt.

Zwei Fragen an Eric Yeh, Sales & Operations Director DACH bei Getac Technology

© Getac

materialfluss: Was sind die wichtigsten Kriterien, wenn es um robuste und mobile Geräte für die Logistik geht?
Eric Yeh: Unsere Kunden aus der Logistik sind ganz besonders herausgefordert und müssen mehr und mehr automatisieren und digitalisieren. Sie haben sehr hohe Anforderungen an ihre robuste Hardware, die muss heute nicht mehr nur einiges aushalten und dabei leicht und handlich sein. In den modernen Warehousing Anwendungen benötigen sie absolut zuver­lässige, ausfallsichere robuste und mobile Geräte, die ­zudem enorm schnelle Prozesse ermöglichen. Es gilt sehr große Datenströme in hoher Geschwindigkeit zu verarbeiten, man denke nur an IoT, Augmented Reality und Blockchain Anwendungen. Das geht nur mit hoch leistungsfähigen ­Geräten, die alle Voraussetzungen liefern – von der Echtzeitkonnektivität und GPS bis hin zu stets einwandfrei ­ablesbaren Displays mit Multi-Touch Funktionen. Wichtig sind ebenfalls eine lange Akkulaufzeit für unterbrechungsfreies Arbeiten und hohe Temperaturbeständigkeit.

materialfluss: Wodurch zeichnen sich Getac Geräte für die Logistik besonders aus?
Yeh: Wir haben eine große Bandbreite an robusten Geräten für die Logistik, die höchsten Ansprüchen an Bedien­komfort, Technologie, Funktionalität und Leistungsfähigkeit genügen. Sehr beliebt sind beispielsweise unsere Tablets ZX70 und T800. Unsere neue „Screen Driving Safety“ Lösung ist besonders interessant für die Logistik, denn sie reduziert Ablenkungen des Fahrers durch Einschränkung der Gerätefunktionalität während der Bewegung. Nach der Aktivierung dieser Funktion wird die Bildschirmanzeige gesperrt, um die Nutzung Fahrzeugcomputers zu verhindern oder einzuschränken. Das verbessert die Sicherheit der Mitarbeiter und Unfälle werden verhindert. Außerdem bauen wir als einziger Hersteller auch die Gehäuse der Geräte, dies ermöglicht uns hohe Robustheitsgrade bei verhältnismäßig geringem Gewicht zu realisieren. Und natürlich stets innovative Technologien auf den Markt zu bringen, die Standards in Sachen Leistung, Funktionalität und Sicherheit setzen. Unsere branchenführende Bumper-to-Bumper Garantie deckt sogar Unfallschäden mit ab, was unseren Kunden
große Planungssicherheit gibt.

Über Getac
Das Unternehmen, das 2019 sein 30-jähriges ­Bestehen feiert, setzt auf technologische Innovationen und beschäftigt allein im Bereich Entwicklung hunderte ­Ingenieure. Außer in der Logistik-Branche sind Getac-Geräte in verschiedensten ­Bereichen verbreitet, wie beispielsweise im Militär, industrieller Produktion, der Prozessindustrie, im Auto­motive- oder im ­Blau­lichtbereich.

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