Nachhaltigkeit

Marvin Meyke,

Green Logistics im Lager

Nachhaltiges Wirtschaften und grüne Prozessoptimierung sind auch in der Intralogistik auf dem Vormarsch. Mit ProlagWorld möchte CIM die Lager seiner Kunden nicht nur nachhaltiger, sondern auch kosteneffizienter gestalten.

© CIM

Das Warehouse-Management-System sorgt für einen geringeren Kohlenstoffdioxid-Aussstoß durch Senkung des Energiebedarfs sowie für einen schonenden Ressourceneinsatz und eine Reduzierung der Abfälle durch optimierte Materialverwaltung. Allein die Umstellung vom papierbasierten Arbeiten auf eine digitale Prozessführung, wie sie mit der Einführung von ProlagWorld einhergeht, bewirkt eine signifikante Senkung des Materialeinsatzes. Auch fast schon selbstverständliche Funktionen wie die Wegeoptimierung oder die zweistufige Kommissionierung sorgen für eine Reduzierung des Energiebedarfs im Lager. Die Software bietet dem User zudem weitere Stellschrauben für nachhaltige Logistikprozesse im Lager.

Im Automatiklager eines großen österreichischen Textilherstellers konnte mit der Einführung von ProlagWorld der Energieverbrauch um rund 50 Prozent gesenkt werden. Je nach Auslastungsgrad und Länge der Fahrstrecke steuert ProlagWorld die Regalbediengeräte im Lager in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Zudem schaltet das System nicht benötigte Ressourcen automatisch ab, um so den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß systematisch zu verringern. Praktischer Nebeneffekt: Der „Spargang“ der Regalbediengeräte schont das Material, reduziert den Abnutzungsgrad und verlängert die Lebensdauer der Komponenten.

Die Auftragszusammenfassung reduziert Verpackungsmaterial und Transportstrecken, da sie Lieferaufträge so bündelt, dass diese nach Möglichkeit immer gemeinsam mit einem Transportmittel zum Kunden geliefert werden.
Für einen nachhaltigen Materialeinsatz und die Reduzierung von Abfällen sorgen die ProlagWorld-Funktionen De-Kitting und Reststückverwaltung, die bei CIM-Kunden in der Produktion zum Einsatz kommen. Mittels De-Kitting können Fertigteile oder Retouren einfach softwaregestützt wieder demontiert werden. So können zum Beispiel einzelne, defekte Komponenten ausgetauscht werden, ohne das gesamte Fertigteil entsorgen zu müssen. Die Reststückverwaltung sorgt für optimalen Material- und Kosteneinsatz, da Reststücke wieder ins Lager zurückgelagert werden und damit für neue Produktionsaufträge zur Verfügung stehen. Dieses Verfahren ist so optimiert, dass kaum mehr Reststücke entsorgt werden müssen.

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