Wanko Informationslogistik über 2022

Martin Schrüfer,

„Gerade nach Krisen umso stärker wiederkommen“

"Was sollte mir denn keinen Mut machen? Das Einzige, das mir Kopfzerbrechen bereitet, ist, dass wir eine Gesellschaft der Individualisten geworden sind. Die Geschichte hat uns gezeigt, dass wir in Deutschland gerade nach Krisen umso stärker wiederkommen. Wir werden 2022 lernen, mit der Corona-Krise umzugehen. Darüber hinaus werden wir auch lernen, dass Klimamanagement für uns ein sehr lukratives Geschäftsfeld sein wird. Mut ist für mich etwas, was substanzieller Bestandteil von uns Menschen ist, viele müssen ihn nur wieder rauskramen und sich mal wieder was trauen. Mir macht auch Mut, dass wir trotz aller Unkenrufe auch in Sachen Impfstoff vorne waren oder wieder einen deutschen Nobelpreisträger haben. Ich wünsche mir für 2022: Wir sollten uns in Deutschland wieder darauf konzentrieren, was wir eigentlich können: Innovation, Verlässlichkeit und Qualität. Darüber hinaus müssen wir uns mit allerhöchster Priorität darum kümmern, unser Bildungssystem wieder dahin zu bringen, wo es hingehört: an die Weltspitze. Denn die Bildung ist unser größtes Kapital.

Christian Schulz, Head of Marketing and HR, Wanko Informationslogistik. © Wanko

Bis in den Frühling hinein wird die Konjunktur noch schwächeln, dafür ab dem zweiten Quartal spürbar anziehen und am Jahresende bei 4,5 bis 5 Prozent landen. Voraussetzung: Unsere neue Regierung legt den Kernwirtschaftsbereichen keine neuen Steine in den Weg.

Die Umfrage erschien in materialfluss WELT DER INTRALOGISTIK (Dezember 2021, erster Teil) und materialfluss 1-2/22 (zweiter Teil).

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