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Artikel und Hintergründe zum Thema

Geschäftsübernahme

Max Kandler,

Torhersteller Holler wird Teil der Hörmann Gruppe

Die Hörmann Gruppe, ein europaweit führender Anbieter von Toren, Türen, Zargen und Antrieben, hat mit Wirkung zum 30. Juni 2025 sämtliche Geschäftsanteile der Holler Tore GmbH übernommen. Das in Wagna, Steiermark (Österreich), ansässige Unternehmen ist auf die Herstellung individueller Hoftor- und Zaunsysteme aus Aluminium spezialisiert.

Die Holler Tore GmbH mit Sitz im österreichischen Wagna wurde Ende Juni 2025 von der Hörmann Gruppe übernommen. © Hörmann

Mit der Akquisition baut die Hörmann Gruppe ihr Produktportfolio gezielt aus. Das Sortiment von Holler umfasst maßgeschneiderte Schiebetore, Drehtore sowie Zaunsysteme, die sowohl im Industrie- und Gewerbebereich als auch im privaten Wohnungsbau eingesetzt werden. Christoph Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe, erklärt:
„Mit dem Kauf von Holler sind wir hervorragend aufgestellt, um im attraktiven Markt für Hoftore nachhaltig zu wachsen. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage zur Erschließung neuer Marktchancen.“

Trotz der Übernahme bleibt die Holler Tore GmbH weiterhin als eigenständig agierendes Unternehmen innerhalb der Hörmann Gruppe bestehen. Die Geschäftsführung verbleibt vollständig in der Hand der Gründerfamilie: Ewald Holler, der das Unternehmen 1992 gegründet hat, seine Ehefrau Brigitte Holler sowie die gemeinsame Tochter Lisa Holler-Hack führen den Betrieb wie bisher.
„Nach über 30 Jahren erfolgreicher Unternehmensführung freue ich mich, unser Unternehmen als Teil der Hörmann Gruppe in eine vielversprechende Zukunft zu führen,“ erklärt Ewald Holler. „Die gemeinsamen Werte und die langfristige Ausrichtung beider Unternehmen geben uns das Vertrauen, dass Holler Tore innerhalb der Hörmann Gruppe zukünftig noch erfolgreicher sein wird.“

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Die Integration eröffnet Potenziale zur Nutzung von Synergien innerhalb der Gruppe, insbesondere zur Stärkung der Marktposition in bestehenden und neuen Absatzgebieten. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bleibt Holler Tore eigenständig aktiv. Für bestehende Partner in diesen Ländern ergeben sich laut Unternehmensangaben keine Änderungen; Ansprechpartner und Abläufe bleiben unverändert.
„Für unsere Partner ändert sich in diesen Ländern nichts und ihnen stehen die gewohnten Ansprechpartner weiterhin zur Seite,“ betont Lisa Holler-Hack.

In anderen internationalen Märkten wird der Vertrieb künftig in enger Abstimmung mit der Hörmann Gruppe erfolgen.
„Die Übernahme eröffnet uns neue Möglichkeiten, ohne dabei unsere Wurzeln zu vernachlässigen. Wir bleiben ein verlässlicher Partner und erweitern zugleich unseren Horizont,“ ordnet die Geschäftsführerin die strategische Entwicklung ein.

Mit der Integration von Holler investiert die Hörmann Gruppe gezielt in den stark nachgefragten Bereich Hoftor- und Zaunsysteme aus Aluminium in Österreich. Die Übernahme ist ein weiterer Schritt, das Angebot beider Unternehmen im Bereich individueller Zugangslösungen für gewerbliche wie private Kunden nachhaltig zu stärken.

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