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Artikel und Hintergründe zum Thema

Luftfrachtlogistik

Daniel Schilling,

Gepäckautomatisierung der letzten Meile

Vanderlande und der Flughafenbetreiber Avinor sind eine Innovationspartnerschaft eingegangen, um Möglichkeiten zur vollständigen Automatisierung der letzten Meile des Gepäckabfertigungsprozesses zu erkunden.

Der Praxistest findet am Flughafen Oslo Gardermoen in Norwegen statt. © Vanderlande

Vanderlande liefert zwei innovative Lösungen – Bagload für die integrierte Roboterbeladung und Fleet Batch für den Transport von Unit Load Devices (ULD). Diese Lösungen werden am Flughafen Oslo Gardermoen in Norwegen erprobt. Das Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Effizienz und Zuverlässigkeit der Gepäckabfertigung zu verbessern, was der gesamten Flughafenbranche zugutekommen wird. Avinor erhielt eine Finanzierung von umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro, nachdem Innovation Norway seinen Projektvorschlag ausgewählt hatte. Der Flughafenbetreiber entschied sich im Rahmen einer Ausschreibung für Vanderlande als Technologiepartner, und die neu geschaffene Innovationspartnerschaft läuft von August 2023 bis November 2024.

Das Ziel der Innovationspartnerschaft besteht darin, den Teil des Gepäckabfertigungsprozesses zu automatisieren, der seit mehr als 50 Jahren unverändert geblieben ist. Das Entladen des Gepäcks aus dem BHS in die für das Flugzeug bestimmten Container ist derzeit ein arbeitsintensiver und kostspieliger Vorgang. Avinor zufolge entfallen etwa 50 Prozent der Gepäckabfertigungskosten auf diese Aktivitäten in der letzten Meile. Die ersten Phasen werden in den Testeinrichtungen von Vanderlande in Veghel in den Niederlanden stattfinden und umfassen die Weiterentwicklung und Prototypisierung der Technologien entsprechend dem Projektauftrag. Ab September 2024 werden die beiden Produkte drei Monate lang am Flughafen Oslo getestet, wo Avinor ein spezielles Projekttestzentrum eingerichtet hat. Diese Einrichtung ist mit der Gepäckförderanlage verbunden, sodass die Bewertungen in einer echten Live-Umgebung durchgeführt werden können.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 10/23

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