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Artikel und Hintergründe zum Thema

Logistik-Dienstleister

Martin Schrüfer,

Fraunhofer startet Maritime Logistik und Dienstleistungen in Hamburg

Hamburg, 08.12. - Seit dem 2. Dezember spricht die Fraunhofer-Gesellschaft auch Hamburger Dialekt: Das Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML wurde dort eröffnet. Mit dem Fraunhofer CML ist die anwendungsorientiert arbeitende Forschungsorganisation jetzt in allen 16 Bundesländern vertreten. Das Center ist eine Einrichtung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML. "Hamburg war bisher das einzige Bundesland ohne Fraunhofer-Einrichtung. Diese Lücke können wir nun mit der Eröffnung des Centers für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML schließen", freut sich Professor Ulrich Buller, Forschungsvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft. "Mit seinen Forschungsschwerpunkten Seehafenplanung und Flottenmanagement, maritime Prognosen und Technologien sowie Prozessgestaltung und -steuerung will das CML dazu beitragen, die Wissens- und Forschungsinfrastruktur sowie die Wirtschaft in der Hansestadt zu stärken", sagt Buller.

Zunächst ist das CML als Projektgruppe an das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund angebunden. »Wir sind stolz, jetzt auch am größten Seehafen Deutschlands vertreten zu sein«, sagt der Leiter des IML Professor Uwe Clausen. »Als leistungsfähige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sorgt Fraunhofer für einen raschen Technologietransfer. Unser Ziel ist es, Innovationen für Seehäfen, Terminalbetreiber, Reedereien, Speditionen, Behörden und viele weitere Unternehmen der maritimen Wirtschaft zu entwickeln«.

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Leiter des CML ist Professor Carlos Jahn, der in Personalunion auch das neue Institut für Maritime Logistik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg leitet. »Ein Schwerpunkt der Arbeit des CML wird es sein, die Prozesse entlang der maritimen Wertschöpfungskette zu optimieren«, erläutert Jahn. Die Forscherinnen und Forscher des CML arbeiten nicht nur eng mit dem IML zusammen, sondern auch mit der TU Hamburg-Harburg, in deren Räumen das Team untergebracht ist. Die derzeit sechsköpfige Gruppe soll in den kommenden fünf Jahren auf über 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwachsen. Wenn das CML erfolgreich arbeitet, kann sich mittelfristig ein eigenständiges Fraunhofer-Institut in Hamburg entwickeln.

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