Kontraktlogistik
Automatisches Kleinteilelager auf kleiner Fläche
Craiss Generation Logistik hat die Modernisierung eines Lager- und Produktionsstandorts für einen namhaften Technologiekonzern erfolgreich abgeschlossen.
Mit einem automatischen Kleinteilelager (AKL) verlieh der Logistikdienstleister dem Werk in Tübingen nun den letzten Schliff. Kleine, für die Herstellung von Getriebemotoren benötigte Bauteile werden fortan in der 23.000 Container fassenden AutoStore-Anlage von 13 Robotern eingelagert und bedarfsgerecht kommissioniert. Die State-of-the-art-Lösung bietet eine höhere Kapazität sowie Lagerdichte, reduziert die Fehlerquote bei der Auftragszusammenstellung und spart so Zeit und Kosten ein. Einer der größten Vorteile des AutoStore ist neben der komprimierten Lagerung, die Anpassungsfähigkeit an bauliche Restriktionen von Bestandsgebäuden sowie die Möglichkeit, die Performance des Systems auch nachträglich auszubauen. So errichtete Craiss das kompakte Kleinteile-Kommissionierungssystem auf lediglich 650 Quadratmetern. Zurzeit verfügt die skalierbare Lösung über 13 Roboter. Diese lagern die im Werk benötigten Kleinteile, wie Schrauben, Wellen und Kunststoffteile, automatisch in einen der insgesamt 23.000 Bins à 600 x 400 x 200 Millimeter ein, ordnen sie je nach Umschlagshäufigkeit in den Tiefen des Grids neu an und befördern sie bei Abruf zur weiteren Kommissionierung an einen von fünf Carousel-Ports. Standortleiter Andreas Hofmeister kann bereits nach wenigen Monaten eine signifikante Leistungssteigerung in der Auftragsabwicklung erkennen. So haben sich die Prozesse in der Logistik erheblich verschlankt und beschleunigt. Auch die Fehlerquote gehe gegen null.
Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 7/23










