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Artikel und Hintergründe zum Thema

Lager- und Regalsysteme

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Lagertechnik krisensicher gestalten

Geopolitische Spannungen, steigende Kosten und zunehmender Protektionismus haben die Wirtschaft grundlegend verändert. Die Zeiten, in denen Waren einfach nur gelagert wurden, sind längst vorbei – heute geht es darum, flexibel zu bleiben, schnell zu reagieren und immer klügere Lösungen zu finden. Doch wie kann Lagertechnik zur Krisensicherheit beitragen?

Mit der individualisierten Lösung für die Hoppmann Autowelt konnte der Kunde seine Wachstumsziele umsetzen, ohne neu zu bauen – dank der an die bestehenden Räumlichkeiten angepassten Lagerlösung von Schulte. © Gebrüder Schulte

„Die richtige Regalanlage ermöglicht nicht nur eine sichere Bevorratung, sondern schafft die nötige Flexibilität, um auf Marktveränderungen schnell zu reagieren“, sagt Olaf Heptner, Geschäftsführer des Verbands für Lagerlogistik und Betriebseinrichtungen e.V. Wie die richtige Anlage aussieht, ist dabei von Fall zu Fall unterschiedlich. Bauliche Gegebenheiten, das Lagergut und die Umschlaghäufigkeit sind nur drei von vielen Faktoren, die eine optimale Lagerlösung beeinflussen.
Neubauprojekte sind oft teuer, langwierig und mit umfangreichen Genehmigungsverfahren verbunden. Warum also nicht das nutzen, was schon da ist? Mit modernen Regalsystemen wird dies möglich. Durch angemessene Planung und flexible Module lassen sich Lagerflächen optimal nutzen, ohne dass ein Bagger anrollen muss. Flexiblere Systeme, Möglichkeiten zum Aufstocken, automatisierte Warenströme – das ist die Zukunft, in der Zeit und Geld gespart wird.

Brownfield-Projekte als attraktive Alternative

Warum einen großen Umzug planen, wenn die passende Lagerfläche direkt vor der Tür liegt? Brownfield-Projekte setzen auf die Umnutzung bestehender Gebäude, anstatt auf der grünen Wiese neu zu bauen. Das spart nicht nur Kosten und Zeit, sondern auch jede Menge Bürokratie. Noch dazu sind viele bestehende Standorte strategisch ideal gelegen und Umzüge bedeuten oft Abstriche in puncto Infrastruktur. Ein Beispiel: die Hoppmann Autowelt. Hier wurde aus einer alten Röhrenfabrik ein modernes Kfz-Teilelager. „Ein Neubau wäre an diesem Standort nicht genehmigungsfähig gewesen. Unsere Lösung hat einen teuren Neubau vermieden und die bestehende Struktur optimal genutzt“, erklärt Sascha Lichtenthäler, Vertriebsleiter für Lagerkonzepte bei Schulte. Das Ergebnis: 11.000 Lagerplätze auf 1.500  m² mit Erweiterungsmöglichkeiten durch ein potenzielles drittes Lagergeschoss.

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Intelligente Regalsysteme: Das Lager denkt mit

Lagerhaltung ist heute mehr als nur Stapeln und Sortieren. Mit künstlicher Intelligenz wird das Regal zum schlauen Assis­tenten, der Bedarfe erkennt, bevor sie entstehen. Mithilfe intelligenter Datenanalysen erkennt das System Bedarfe, bevor sie entstehen. So liegen die richtigen Waren zur richtigen Zeit am richtigen Platz – ganz ohne Chaos im Lager. „Intelligente Algorithmen analysieren Warenbewegungen und optimieren die Lagerstruktur, wodurch Verzögerungen minimiert werden und das Lager als aktiver Bestandteil der Lieferkette agiert“, so Olaf Heptner. Das bedeutet: weniger Stillstand, effizientere Abläufe und damit verbunden ein Wettbewerbsvorteil. Besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind verlässliche und langlebige Lagerlösungen essenziell. Die Einhaltung strenger RAL-Gütekriterien und europäischer Normen garantiert nicht nur Stabilität, sondern schafft zudem Vertrauen entlang der gesamten Lieferkette. Unternehmen, die auf qualitativ hochwertige, flexible und intelligente Regalanlagen setzen, sind für künftige Herausforderungen optimal aufgestellt.

Flexibilität ist der Schlüssel zur Krisensicherheit

Die Zeiten unsicherer Lieferketten erfordern neue Lösungsansätze. Unternehmen, die bestehende Flächen effizient nutzen, bürokratische Hürden umgehen und auf intelligente Lagertechnik setzen, profitieren langfristig. Denn eines ist sicher: Wer heute die richtigen Weichen stellt, hat morgen die besten Karten.

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