Firmenjubiläum

Martin Schrüfer,

30 Jahre Sicherheit in der Logistik und Intralogistik

Die Unternehmensgruppe Rite-Hite in Europa feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Firmenjubiläum. Seit der Gründung des Hauptsitzes in Milwaukee im Jahr 1965 liegt das Hauptaugenmerk auf der Verbesserung der Arbeitssicherheit in Industriebetrieben, vor allem im Bereich der Intralogistik.

Sicherheitsbarrieren im Lager © Watch Media House/stock.adobe.com

Mit Pionierarbeit und innovativen Produktentwicklungen hatte sich Rite-Hite bereits in den 1970er Jahren als Anbieter für Tor- und Verladetechnik auf dem amerikanischen Markt etabliert. Im Zuge der internationalen Ausrichtung wurde 1992 die erste europäische Niederlassung in Holland eröffnet. Auch für den europäischen Markt lag der Fokus von Anfang an auf Produkten, die die logistischen Material- und Warenflüsse innerhalb von Unternehmen sicherer, produktiver und energieeffizienter machen sollten. Eine hydraulische Überladebrücke mit integrierter Sicherheitsfunktion zur Vermeidung von Gabelstapler-Abstürzen an der Verladerampe war das erste Rite-Hite-Produkt, das in Europa verkauft wurde. Noch heute ist sie in einem holländischen Unternehmen in Betrieb und tut zuverlässig ihren Dienst.

Aus USA nach Nordhessen

Bereits nach wenigen Jahren fiel die Entscheidung, in eigene Produktionsstandorte auf dem europäischen Kontinent zu investieren. Nach ersten Sondierungsgesprächen Anfang der 2000er Jahre im Rahmen einer Industriemesse konnte Rite- Hite im nordhessischen Volkmarsen schließlich den Überladebrückenhersteller Caema übernehmen. Der Standort in Volkmarsen wurde damit zur europäischen Unternehmenszentrale und firmiert seit 2013 als Rite-Hite GmbH.

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Rite-Hite bietet Materialhandhabungs- und innerbetriebliche Produktlösungen an der Laderampe und innerhalb der Industrieanlage. Im Fokus stehen Sicherheit, Produktivität, Umwelttrennung und -kontrolle sowie Energieeinsparungen. © Rite-Hite

Die große Nachfrage am europäischen Markt veranlasste das Unternehmen dazu, auch das Vertriebsnetz innerhalb Europas zügig auszubauen. Neben einem dichten Händler- und Servicenetzwerk gehören zu Rite-Hite in Europa zurzeit auch Niederlassungen in Österreich, Frankreich, Italien, Großbritannien und den Niederlanden. In Polen existiert außerdem ein weiterer Produktionsstandort. Ergänzend dazu gibt es Ausstellungsräume, in denen Kunden Produkte intensiv testen können, außerdem ein firmeneigenes Trainingszentrum, in dem praxisnahes Expertenwissen vermittelt wird.

Vernetzte Lösungen auf dem Vormarsch

Auf dem Weg Richtung Zukunft befasst sich Rite-Hite intensiv mit der fortschreitenden Digitalisierung in der Logistik und Intralogistik und entwickelt in diesem Zusammenhang vernetzte Produktlösungen für die Anforderungen von morgen. Wachsendes Interesse finden auch die Lösungen des Unternehmens zur Verbesserung der CO2-Bilanz von Logistikimmobilien. Ein eigenes Expertenteam zeigt Unternehmen Möglichkeiten auf, wie diese Gebäude nachhaltig und energiesparend geplant oder modernisiert werden können.

Nun hat Rite-Hite in Europa strategisch und organisatorisch neue Wege eingeschlagen. Zahlreiche Prozessabläufe in Produktion und Verwaltung wurden mithilfe moderner Lean-Management-Methoden, bei dem die Mitarbeiter im Fokus stehen, erfolgreich verbessert. Dafür erhielt das Unternehmen unter anderem die Auszeichnung Lean Base „Newcomer“ Award 2022. Maßgeblich war auch die Schaffung einer europäischen Unternehmenskultur mit einem soliden Wertesystem, an dem sich jeder Mitarbeiter orientieren kann, und das auf Respekt, Vertrauen und Teamgeist basiert. Hinzu kommen diverse Maßnahmen und Investitionen zur Verbesserung der Attraktivität als Arbeitgeber. Hierfür wurde Rite-Hite vom deutschen Great-Place-to-Work-Institut offiziell als „Attraktiver Arbeitgeber“ beziehungsweise „Great Place to Work“ zertifiziert.

Sicher unterwegs

Rite-Hite bietet Produkte und Systeme für die Laderampe sowie innerhalb der Industrieanlage oder Produktionseinrichtung. Im Fokus stehen die Sicherheit von Mensch und Maschine sowie die Produktivität des Betriebs. Konkret sind dies Schutzeinrichtungen für Personen, Leitvorrichtungen für den innerbetrieblichen Verkehr, Schutzvorrichtungen für Arbeitsbereiche sowie Sicherheitsausrüstung und Barrieren. Auch Maßnahmen zur Einsparung hat das Unternehmen im Portfolio – etwa lassen sich Energieverluste an ineffizienten Außentüren, Scharnierlücken bei Anhängertüren und Ladebrückenlücken beheben. Ebenfalls in die Betrachtung kommen beispielsweise ineffektive Boden- und Deckenventilatoren.

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